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Buchbesprechung: Das
Handy nicht als Wecker benutzen. Ein aus den USA stammendes Buch, geschrieben
von einer amerikanischen Ärztin, ist in erster Linie ein praktischer
Ratgeber für den Alltag. (Ann Louise Gittleman) 17(12),3 – zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunk: Mobiltelefonnutzung
von Jugendlichen in der Schule. Forscher der Victoria-Universität von
Wellington in Neuseeland haben bei Schülern untersucht, wie diese mit ihrem
Handy in der Schule umgehen. Eine Hochrisikogruppe wurde identifiziert, die
das Mobiltelefon mehr als 10 Stunden pro Tag aktiviert hat und es in der
Tasche trägt. (M. Redmayne et al. 2011) 17(12),1 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkindustrie und Gesundheit: Warnungen und Entwarnungen. Einige Medien geben Entwarnung bezüglich
der Gesundheitsgefahren durch Mobilfunkstrahlung, gleichzeitig werden
unabhängige und wenige öffentliche Institutionen aktiv. Die einen warnen
vor übermäßigem Gebrauch des Mobiltelefons, andere geben Empfehlungen zum
Umgang mit niederfrequenten Feldern. Wenn die ersten Weihnachtssüßigkeiten
in den Supermärkten auftauchen, starten auch die Kampagnen der
Mobilfunkindustrie, die das Handy für Kinder auf den Gabentisch befördern
wollen. Die Bundesregierung treibt über die Bundesnetzagentur zusammen mit
den Lizenznehmern den Ausbau der 4. Generation der Telekommunikation (LTE)
voran und das Weihnachtsgeschäft beginnt. Da passt
es nicht ins Konzept, wenn unabhängige Forschung elektromagnetischen
Feldern von Mobilfunk und anderen Hochfrequenzquellen biologische Wirkungen
zuschreiben. So kommt es, dass die verschiedenen
Standpunkte wieder aufeinanderprallen. 17(11),2-4
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Rezension: Strahlenschutz,
Politik und Wissenschaft. Die „Kompetenzinitiative zum Schutz von
Mensch, Umwelt und Demokratie e. V.“ hat eine neue Broschüre
veröffentlicht: „Strahlenschutz im Widerspruch zur Wissenschaft – Eine
Dokumentation“. Autoren sind die Professoren Franz Adlkofer
und Karl Richter. In der diesbezüglichen Pressemitteilung vom 21. Juli 2011
zu diesem Heft 5 heißt es: „Industrienah, aber fern der Wahrheit“. 17(8),3-4 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Strahlenbelastung in
europäischen Staaten nahezu gleich. In 5 europäischen Staaten wurden mittels eines
persönlichen Messgerätes die Feldbelastungen in
verschiedenen Lebensbereichen gemessen. In allen Ländern waren die
Feldstärken in der gleichen Größenordnung. Die Messungen ergaben in den
meisten Ländern die höchste Belastung in Transportfahrzeugen wie Autos,
Eisenbahnen und Bussen, hauptsächlich verursacht durch Mobiltelefone. (W.
Joseph et al. 2010) 17(2),3 – Zur
Originalseite im pdf-Format
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Wissenschaft und Wirtschaft: Kaum Hinweise auf Schäden? Zwei Übersichtsarbeiten (Reviews)
haben gesundheitliche Wirkungen von elektromagnetischen Feldern untersucht
und sind zu dem Schluss gekommen, dass es keinen Grund zur Besorgnis gibt. Die eine
Arbeit wurde von ICNIRP-Angehörigen verfasst und
fußt auf Daten, die von der ICNIRP zusammengestellt worden waren, die
andere wurde von der Électricité de France
bezahlt. (H. Masuda et al. 2010; L. Verschaeve et al. 2010) 17(1),3
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Industrie und unabhängige
Forschung: Neue Stellungnahme zum
Fälschungsvorwurf in Wien. Die Österreichische Kommission für
Wissenschaftliche Integrität hat am 23.11.2010 eine Stellungnahme zu den
Fälschungsvorwürfen abgegeben, die von Prof. Alexander Lerchl
von der privaten Jacobs-Universität in Bremen erhoben worden waren. Zuvor
war ein Mitglied wegen möglicher Befangenheit ausgeschieden. Es ging um
zwei in renommierten Fachzeitschriften veröffentlichte Arbeiten im Rahmen
der REFLEX-Studie, in deren Experimenten DNA-Schäden durch
Mobilfunkstrahlung aufgetreten waren. Die Kommission hat Unterlagen
eingesehen, beteiligte Personen angehört und ein externes Gutachten
eingeholt. Die lapidaren Kernaussagen zu den Arbeiten: „Die Kommission
konnte auf dieser Grundlage den von Herrn Lerchl
erhobenen Fälschungsvorwurf weder bestätigen noch entkräften.“ Und: „Auch
in Bezug auf die Arbeiten Diem et al. 2005 und Schwarz et al. 2008 konnten
die Fälschungsvorwürfe nicht verifiziert werden.“ 16(12),4 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Informationen staatlicher
Institute: „Öffentliche“ Bewertung
elektromagnetischer Felder. Zwei Veröffentlichungen staatlicher
Institutionen, der Jahresbericht 2009 des BfS und
die Bewertung von Leuchtstofflampen, wurden kürzlich herausgegeben. Wir
berichten. 16(11),3 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Forschung, Politik und
Industrie: Kritik an bewilligtem
Forschungsvorhaben. Unter der Überschrift „Trägt staatliche
Forschungsförderung zur Verharmlosung möglicher gesundheitlicher Risiken
der Mobilfunkstrahlung bei?“ kritisieren die Wissenschaftler Prof. Dr. med.
Franz Adlkofer, Prof. Dr. med. Michael Kundi und Prof. Dr. phil. Karl Richter als Stiftungsrat
der Stiftung Pandora ein Forschungsvorhaben, das vom Bundesamt für
Strahlenschutz bewilligt wurde. In dem Projekt soll Prof. Alexander Lerchl von der privaten Jacobs Universität Bremen
weiter die Gesundheitsgefahren durch Mobilfunk an Ratten untersuchen. 16(9),3 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Rezension: Ratgeber Elektrosmog. Diagnose Funk
hat in der Broschürenreihe zwei kleine sehr
preiswerte Hefte herausgegeben, die einen kurzen Überblick über Grundlagen
und die Problematik der gesundheitlichen Belange sowie die Diskussions- und
Widerstandssituation im Bereich Mobilfunk geben können. 16(8),3 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Umfrage zu Mobilfunk: Viele Menschen haben Gesundheitsbefürchtungen.
Eine Folgestudie der vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in 2003 in Auftrag gegebenen Studie über die
Befürchtungen der gesundheitlichen Beeinträchtigung durch Mobilfunk hat nun
ähnliche Ergebnisse erbracht. Die neue Untersuchung heißt „Umfrageergebnis
zu hochfrequenten elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks. Ermittlung
der Befürchtungen und Ängste der breiten Öffentlichkeit hinsichtlich
möglicher Gefahren der hochfrequenten elektromagnetischen Felder des
Mobilfunks (Umfrage 2009)“. 16(8),2 – Zur
Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunk und Gesundheit: Dokumentation: Kälberblindheit in der
Schweiz. Jahrelange Auseinandersetzungen mit einem Schweizer
Mobilfunkbetreiber und den zuständigen Schweizer Behörden veranlassten den Landwirt Hans Sturzenegger,
die Fakten und Vorkommnisse aufzuschreiben. Seit der Installation eines
Mobilfunksenders traten verschiedene Krankheiten und Beschwerden bei Mensch
und Tier auf, insbesondere angeborene Blindheit bei Kälbern. Nach
Abschalten der Sender verschwanden die Probleme. 16(7),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Feldbelastung am Kopf durch Freisprecheinrichtungen. Bei drahtlosen
und drahtgebundenen Freisprecheinrichtungen wurde geprüft, ob die
Feldstärken im Kopf reduziert werden können gegenüber dem direkt am Ohr
befindlichen Handy. Verkabelte Freisprecheinrichtungen reduzieren die
Felder deutlich, können aber lokal stark ansteigen. Bei drahtlosen gibt es
geringe, aber konstante Feldstärken. (S. Kühn et al. 2009) 16(3),4 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkindustrie und die
Wissenschaft: Halbherzige
Rehabilitierung im Wiener Fälschungsskandal. Der unsägliche, seit 2005
durch die Wissenschaftswelt geisternde Versuch von Vertretern der
Mobilfunkindustrie, die in renommierten Fachzeitschriften veröffentlichten
Ergebnisse zur Gentoxizität von Mobilfunkstrahlung als gefälscht darzustellen,
hat sich nun in Luft aufgelöst. Aber der nicht zu verhindernde Freispruch
scheint notgedrungen und von der Wiener Universität nicht wirklich gewollt
zu sein. 15(12),3 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Hochfrequenzmessung: Belastung
von Funktechnikern und anderen Berufsgruppen. Eine von der
französischen Mobilfunkfirma Bouygues Telecom
finanzierte und mit eigenen Mitarbeitern durchgeführte Messreihe,
bei der die Probanden zwei verschieden Dosimeter gleichzeitig am Körper
trugen, fand kaum Unterschiede in der Strahlenbelastung zwischen dem
technischen Wartungspersonal von Mobilfunk-Sendeanlagen und Arbeitern in
anderen Berufsgruppen. (S. Chauvin, M.L. Gibergues et al. 2009) 15(12),3
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Rezension: Das Schadenspotenzial von Grenzwerten. Die inzwischen
4. Veröffentlichung in der Schriftenreihe der Kompetenzinitiative zum
Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e. V. hat die Höhe der Grenzwerte
für den Mobilfunks und deren Festlegung zum Gegenstand. Beiträge mehrerer
Autoren decken auf, warum die Grenzwerte zu hoch sind und wie es dazu kam.
(Schriftenreihe der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und
Demokratie e. V. Heft 4 (2009), 60 Seiten, 6,00 €, ISBN 978-3-9812598-2-7;
bestellung@diagnose-funk.org) 15(11),3 – Zur
Originalseite im pdf-Format
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Nieder- und Hochfrequenz:
Feldstärken in niederösterreichischen Haushalten. Eine in Niederösterreich durchgeführte
Untersuchung hat in Schlafräumen die dort vorhandenen statischen,
niederfrequenten und hochfrequenten Felder gemessen, um einen Überblick
über die Gesamtheit der Felder in Wohnstätten zu bekommen. Dies ist die
erste Untersuchung, die alle Feldarten gleichzeitig bestimmt hat. Die
erhaltenen Werte sollen als Referenzwerte für künftige Messungen dienen, um
einen Trend für die Entwicklung der Expositionen feststellen zu können. (J.
Tomitsch et al. 2009) 15(11),1-2 – zu den Originalseiten im pdf-Format
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Staats- und
Industrieforschung: Keine Wirkung
von UMTS-Frequenzen? Immer wieder findet man in den Fachzeitschriften
Titel von Aufsätzen, die mit „No Effect ...“ beginnen. Andere ähnlich negativ
formulierte Titel stehen über Arbeiten, die von Regierungen,
Industrieverbänden der Mobilfunkindustrie oder einem Unternehmen direkt
gefördert wurden. Zum Teil gibt es auch Beteiligungen der Industrie, indem
Mitarbeiter aus den Unternehmen an der wissenschaftlichen Arbeit beteiligt
werden, oder dass Geräte und sonstige Ausstattung
zur Verfügung gestellt werden. (P.
Galloni et al., 2009; F.
Brescia et al., 2009; Y. Mizuno et al., 2009) 15(10),3 – Zur Originalseite
im pdf-Format
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Mobilfunkindustrie und
Öffentlichkeit: Örjan Hallberg
über die Praktiken der Mobilfunkindustrie. Ein ehemaliger Manager von
Ericsson, der für den Umweltbereich und damit für Gesundheitsbelange im Zusammenhang
mit Mobilfunkstrahlung zuständig war, berichtet über die Vorgehensweise der
Führungsriege, mögliche Gesundheitsgefahren unter den Teppich zu kehren. Er
erläutert die Strategien, die dabei verfolgt werden. (Bericht von Isabel
Wilke) 15(9),3 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Unabhängige
Mobilfunkforschung: Versicherung
sieht Gesundheitsgefahren durch Mobilfunk. Die Allgemeine
Unfallversicherungsanstalt (AUVA) in Österreich hat einen Report
herausgegeben, in dem sehr ausführlich zusammengetragen wurde, welche
Erkenntnisse es bezüglich der athermischen
Wirkungen des Mobilfunks gibt. Auftragnehmer waren die Medizinische
Universität Wien und das Labor Seibersdorf.
Untersucht wurden die Teilbereiche Kognitive Einflüsse (am Menschen),
Immunsystem (an Lymphozyten) und Bildung der Zell-Proteine (an Fibroblasten). Alle Experimente wurden unter athermischen Bedingungen durchgeführt. (AUVA-Report,
2009, www.auva.at ) 15(8),2-3 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunk: Wahrnehmung der Mobilfunkbedrohung in
Dänemark. Im Jahr 2006 wurde mit einer Umfrage in Dänemark ermittelt,
wie und in welchem Umfang sich die Bevölkerung durch Mobilfunkstrahlung der
dritten Generation (UMTS) bedroht sieht, wie diese Bedrohung im Vergleich
zu Umweltverschmutzung gesehen wird und welche Quellen zur
Informationsbeschaffung genutzt und für vertrauenswürdig gehalten werden.
(I.S. Kristiansen et al., 2009) 15(8),1-2 –
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Rezension: Grenzwerte für Hochfrequenz und ihre
Geschichte. Seit Februar 2009 gibt es im Internet eine neue
Veröffentlichung der Kompetenzinitiative: „Der Wert der Grenzwerte für
Handystrahlung“. Das ist ein weiterer Beitrag zur Schriftenreihe
kompetenter wissenschaftlicher Beiträge zu elektromagnetischen Feldern. Es
geht um die Darstellung der willkürlich festgelegten Grenzwerte, die schon
Ende der 1950-er Jahre von dem Entwickler in Frage gestellt wurden. www.broschuerenreihe.net ; 15(3),3 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunk,
Geld, Macht und Politik: Gesundheit
von Kindern durch Mobilfunk nicht gefährdet? Immer mehr politische
Institutionen in verschiedenen Ländern der Welt warnen oder ergreifen sogar
bereits Maßnahmen im Zusammenhang mit Mobilfunk, um die Gesundheit von
Kindern zu schützen. In Deutschland ist das kein Thema, im Gegenteil, man
veröffentlicht irreführende Berichte zum Thema und erweckt so den Eindruck,
man wisse genau, dass es keine Anhaltspunkte für
Schädigungen gibt. 15(2),3-4 – Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Rezension: Genschäden und andere
Mobilfunkwirkungen. Die Kompetenzinitiative hat ihre dritte Broschüre
herausgegeben, in der es um die Wirkung des Mobilfunks auf die Gene geht.
Die Autoren, die Professoren Adlkofer, Belyaev, Richter und Shiroff,
Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, fassen die Ergebnisse der
internationalen Forschung zusammen und dokumentieren die Vorgänge um den
haltlosen Fälschungsvorwurf in Wien. Sie wollen damit über die Risiken des
Mobilfunks aufklären und eine Gegenposition zur Verharmlosung durch Staat
und Industrie einnehmen und die Öffentlichkeit warnen. Neue
Forschungsansätze, die durch unabhängige Geldgeber finanziert werden
sollen, sind außerdem in Arbeit. 15(1),2-3
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Zellforschung:
Elektromagnetische Felder hemmen
Prostaglandine wie Adenosin-Analoge. Prostaglandin E2 (PGE2) ist eine
natürliche Substanz, die bei der Entstehung von Entzündungsprozessen eine
wichtige Rolle spielt. Um Entzündungen zu stoppen bzw. zu unterdrücken,
werden deshalb Medikamente eingesetzt, die die Prostaglandine (PG) hemmen.
Neben den chemischen Wirkstoffen können auch elektromagnetische Felder
diese hemmende Wirkung haben. (M. De Mattei et
al. 2008) 14(11),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Wissenschaft
und Politik: Prof. Lennart Hardell warnt vor Hirntumoren bei Kindern. Während
eines Vortrags in Großbritannien vor der “Royal Society“ beim „Radiation
Research Trust“ geht Hardell auf die Risiken ein,
die speziell für Kinder bestehen, wenn sie früh damit beginnen, ein
Mobiltelefon zu benutzen. Hardell sagt ein stark
erhöhtes Risiko voraus, an einem Hirntumor zu erkranken. 14(10),3
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung
der Mobilfunk-Industrie: Industriefinanzierte
Experimente mit Mobilfunknutzern. Zwei Arbeiten einer Arbeitsgruppe,
die zum Teil aus Vertretern der Mobilfunkindustrie (Swisscom) bestand,
haben Experimente mit Freiwilligen zum Inhalt, die von der
Mobilfunkindustrie (Swisscom) finanziert worden sind. Die Ergebnisse: Keine
Effekte durch Einwirkung der Mobilfunk-Felder. (H. Kleinlogel
et al. 2008) 14(9),3 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Kinder,
Gesundheit und Mobilfunk: Handy-Überwachung
bei Abspeckprogramm für Kinder. Es gibt immer mehr dicke Kinder in
Deutschland, die später zu Risiko-Patienten werden. Um das Abspecken von
dicken Kindern zu erleichtern, soll das Handy die Überwachung der
körperlichen Aktivitäten übernehmen. 14(9),2-3
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Politik und
Mobilfunk: Mobilfunkfragen im
Bundestag. Die Politik entdeckt das Thema Mobilfunk und Gesundheit. Die
Fraktion der Linken möchte dazu einige Fragen von der Bundesregierung beantwortet
wissen. Die Antworten der Bundesregierung sind sehr aufschlussreich.
14(9),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Forschung,
Industrie und Politik: Abschluss des
Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms. Nach 6 Jahren Forschung hat das
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) abschließende
Berichte vorgelegt. Wie nicht anders zu erwarten war, gibt es Entwarnung.
Wenn auch mit Einschränkungen: Unklar ist, wie es mit der Langzeitnutzung
von Mobilfunk und der Gefährdung von Kindern aussieht. Der Umweltminister
sieht da keine Probleme. 14(7),3
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Kurzmeldungen:
• Elektromagnetische Felder im
Brutkasten beeinflussen die Herzschlagrate von Neugeborenen • Schweißdrüsen
als Antennen) • Brustkrebshäufung in australischem Sender wird genauer
untersucht • Schnurlose Telefone CT 1 und 2 werden verboten • Kompetenzinitiative ist nun eingetragener
Verein • Neue Auflage der 10 medizinischen Handy-Regeln. 14(6),4 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunk: Anschuldigungen um Mobilfunkstudien
weiten sich aus. Seit einigen Monaten werden die Töne schärfer, wenn es
um die positiven Ergebnisse der unabhängigen Forschung geht. Der Industrie
kann es keinesfalls recht sein, wenn die Forschung immer mehr Beweise für
schädigende Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung liefert. Ein Kommentar zur
Mobilfunkforschung von Isabel Wilke. 14(6),3
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunk und
Gesundheit: Mobilfunkforschung –
Kontroversen ohne Ende. Wieder einmal findet die Diskussion rund um die
Welt statt, welchen Stellenwert der Stand der Mobilfunkforschung hat: In
den letzten Wochen gab es einige Niederschriften verschiedener Herkunft,
die Aufsehen und prompte Reaktionen hervorriefen. Eine Studie fand
besondere Beachtung, die von V. G. Khurana, einem
australischen Neurochirurgen. Seine Hypothese ist, dass
übermäßiges Telefonieren mit dem Mobiltelefon zu bösartigen Hirntumoren
führen kann und dass dies erst in einigen Jahren
sichtbar sein wird, weil die Inkubationszeit 10–20 Jahre beträgt. 14(5),3
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Störsender in
der Justiz: Handyblocker für
Häftlinge. Von Inge Lindemann. Mit einer Art künstlichem Funkloch will
Hessen künftig Handy-Telefonate von Häftlingen verhindern. Das Bundesland werde
als erstes ein «Funkunterdrückungssystem» einrichten, kündigte
Justizminister Jürgen Banzer (CDU) Mitte Januar
2008 in Wiesbaden an. Eine Versuchsanlage soll in der Haftanstalt Hünfeld
installiert werden. Gefangene dürfen keine Handys besitzen oder benutzen,
aber kontrolliert per Festnetz telefonieren. Sie könnten sonst
Mobil-Telefone unter anderem dazu benutzen, Absprachen mit Mittätern zu
treffen, Zeugen zu beeinflussen oder eine Flucht vorzubereiten, erklärte Banzer. 14(3),3
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Elektrosmog verdichtet sich. Die Bundesnetzagentur stellte Mitte
Januar 2008 Frequenzen für Ultra-Wideband-Technologie
(UWB) kostenlos und ohne Antragstellung im Frequenzbereich von 30 MHz bis
10,6 GHz zur Verfügung. Sie setzte damit eine Entscheidung der Europäischen
Kommission zur harmonisierten Frequenznutzung vom 21. Februar 2007 um. Von
Inge Lindemann. 14(2),2-3
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Grundlagenforschung: Biologische
Wirkungen von EMF – eine Bestandsaufnahme. Der englische Wissenschaftler Dr. Andrew Goldsworthy umreisst in einem
Beitrag zur Gesundheitsrelevanz von elektromagnetischen Feldern einige
wichtige Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte und entwickelt ein Modell, das
viele wissenschaftlich erwiesene Wirkungen erklären und in einen
Zusammenhang bringen kann. Besonders eingehend widmete er sich der Rolle
der Kalziumionen, denen eine Schlüsselrolle bei
vielen Vorgängen in der Zelle zukommt und die durch elektromagnetische
Felder besonders beeinflusst werden. Die Folgen
sind entsprechend ihres vielfältigen Einsatzes auch vielfältig:
Fenstereffekte, Genschäden, Nervenfehlfunktionen, Krebs und
Stoffwechselveränderungen. Die zentrale Rolle spielt dabei die Ionen-Zyklotron-Resonanz (ICR). 13(12),1-2 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Kurzmeldungen:
Frequenzen für Mobiles Fernsehen
vergeben … Roaming erheblich
billiger geworden … Mobilfunkanbieter
O2 steht vor Millionenklage … Langzeitnutzung
des Mobilfunks führt doch zu Krebs … Gehäuft Hirntumoren bei Schulkindern … 13(11),3-4 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Rezensionen: Neue Veröffentlichungen zum Mobilfunk. Alexander
Lerchl: Macht Mobilfunk krank? Daten, Fakten,
Hintergründe. Heike-Solweig Bleuel (Hrsg.):
Generation Handy – Grenzenlos im Netz verführt. 13(11),3
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Funknetze und
Gesundheit: Gefahr in der Luft. In
den britischen Medien wird diskutiert, ob es zu verantworten ist, drahtlose
Computernetze überall zu installieren ohne die gesundheitlichen Gefahren zu
kennen. „Ist die Wi-Fi-Revolution
eine gesundheitliche Zeitbombe?“ wird in der britischen Zeitung „Independent“
gefragt. Überall in den Straßen, in Cafés, Universitäten und Schulen sind
drahtlose Netze vorhanden, aber Experten haben ernst zu nehmende Bedenken
bezüglich der Wirkungen der Strahlung von Mobilfunk und Laptops. 13(5),3-4 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunk und
Gesundheit: Ärzteschaft in
Österreich und Schweiz nimmt Stellung zu Mobilfunkbelastung. In
Deutschland, Österreich und der Schweiz machen Ärzte-Organisationen darauf
aufmerksam, dass mehr Vorsorge im Zusammenhang
mit elektromagnetischen Feldern angebracht ist. Die österreichische
Ärztekammer für Wien schreibt in einen Papier vom 13.02.2007: „Warnung vor
Mobilfunkstrahlung durch Experten neuerlich bestätigt“ und warnt damit vor
dem unnötigen Gebrauch des Handys. Solange man gesundheitliche Gefahren
durch Mobilfunkstrahlung nicht 100%ig ausschließen könne, werde die
Ärztekammer die österreichische Bevölkerung weiterhin zu einem sorgsamen
Umgang mit Mobilfunk auffordern. Die Wiener Ärztekammer schließt sich der
Wiener Umweltanwaltschaft an, gesetzliche Regelungen einzuführen, nach der
die Strahlungsexposition so gering wie möglich zu halten ist. Auch das
österreichische Gesundheitsministerium hat sich dem angeschlossen. Es wird
bekräftigt: Solange anhand von wissenschaftlichen Studien gesundheitliche
Folgen nicht gänzlich ausgeschlossen werden können, bleibt es bei Warnungen
hinsichtlich eines sorglosen Umgangs mit dem Handy. 13(3),2-3 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Kommentar: Erneute Debatte über Mobilfunk in den
Medien. In der Süddeutschen Zeitung erschienen anlässlich
einer neuen wissenschaftlichen Studie Ende Januar und Anfang Februar 2007
zwei Beiträge über die Gesundheitsgefahren durch Mobilfunkstrahlung, die
ein großes Medienecho auslösten. 13(3),2 – Zu
den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunk und
Gesundheit: Kinder – nicht
empfindlicher als Erwachsene? Eine Kurzzusammenfassung des Workshops
der Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (FGF) in Karlsruhe zu Kindern und
hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (EMF) ist Mitte Dezember
erschienen. Die Ergebnisse sind uneinheitlich, es gibt viel
Forschungsbedarf. 13(1),2 – Zu den Originalseiten
im pdf-Format
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Kurzmeldungen:
Bundesnetzagentur: Start der
Versteigerung von BWA-Frequenzen. Biodiesel für den Mobilfunk.
Landesinitiative Mobilfunk in Nordrhein-Westfalen. 12(11),4 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Tagung
Mobilfunk: Tagung gibt Entwarnung
bei Mobilfunkstrahlung. Unter Federführung der Forschungsgemeinschaft
Funk (FGF), einem Verein der Mobilfunk-Industrie, gab es am 10. Oktober in
Nürnberg einen Workshop. Es wurde über den aktuellen Stand der Forschung
diskutiert. 12(11),3 – Zu den Originalseiten
im pdf-Format
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Abschirmung
von elektromagnetischen Feldern: Bundesamt
für Strahlenschutz warnt vor Abschirmmatten. Denn: Bei unsachgemäßer
Anwendung kann es bei bestimmten Materialien zu einer Verstärkung der
Felder kommen, meldet das BfS. 12(11),3 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Forschung und
Industrie: Wenn Forschung von der
Industrie abhängig ist … werden die Ergebnisse entsprechend ausfallen.
Eine weitere Untersuchung, durchgeführt von Mitarbeitern der Universitäten
Bern, Basel und Bristol (A. Huss et al. 2006), belegt die Beeinflussung
durch die Auftraggeber. Diesmal stand die Mobilfunkforschung im Fokus. 12(10),2 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Kurzmeldung: Furcht vor Handystrahlung. In „ZEIT
Wissen“ der Wochenzeitschrift „DIE ZEIT“ wurde am 21. August 2006 eine
Umfrage veröffentlicht, in der nach der Einschätzung von Handystrahlung
gefragt wurde. Danach glauben durchschnittlich 55,3 Prozent, daß Handys
gesundheitliche Gefahren mit sich bringen. In Hamburg ist die Zahl am
höchsten, da glauben das sogar 82 Prozent. 12(9),4
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Buchbesprechung:
„Mobilfunk, Gesundheit und die
Politik“. Dies ist der Titel eines jetzt im Agenda Verlag Münster
erschienenen Buches. Darin wird die Problematik des Mobilfunks von
verschiedenen Seiten kritisch bearbeitet. Neben gesundheitlichen,
rechtlichen und politischen Aspekten wird über Aktivitäten von
Bürgerinitiativen und Wertverluste von Immobilien berichtet. Ein Kapitel
behandelt ausführlich die Möglichkeiten der Strahlungsreduktion im eigenen
Umfeld. Die Autoren kommen dementsprechend aus den Bereichen Medizin,
Technik, Wirtschaft, Recht und Politik. 12(9),3
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Neue Veröffentlichung zu EMF. Das ECOLOG-Institut in Hannover hat ein
neues Handbuch zu elektromagnetischen Feldern herausgegeben. Es umfaßt in 4
Kapiteln Eigenschaften, Quellen und Risiken der Felder sowie
Schutzmaßnahmen. Das Handbuch kann kostenlos heruntergeladen werden unter www.ecolog-institut.de 12(8),4
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Risiko Mobilfunk wird im BfS erörtert. Nachdem
jetzt einige Ergebnisse aus dem Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF)
vorliegen, werden die Ergebnisse der Forschung in Fachgesprächen bewertet.
Bis Ende 2007 soll dann die Gesamtbewertung erfolgen. 12(8),4 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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WHO bewertet Basisstationen und WLANs. Das Faktenblatt Nr. 304 der
Weltgesundheitsorganisation befaßt sich mit den gesundheitlichen
Auswirkungen von Mobilfunkbasisstationen und Funknetzen (WLANs) und
schlußfolgert, daß keine Gesundheitsgefahren bestünden. 12(8),3 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Kurzmeldung: Neuer Bericht der Bundesregierung über
Forschungsergebnisse und –vorhaben zu Mobilfunk. Darin wird der Stand
der Projekte und, soweit sie abgeschlossen sind, deren Ergebnisse
dargelegt. Auf der Grundlage der Forschungsergebnisse soll ermittelt
werden, „ob die geltenden Grenzwerte der 26. BImSchV
dem Vorsorgeprinzip genügen und die Bevölkerung ausreichend vor
elektromagnetischen Feldern schützen (BMU).“ Deutscher Bundestag,
Drucksache 16/1791 vom 06.06.2006. 12(7),4 –
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Kurzmeldung: Messergebnisse aus Thüringen liegen jetzt vor.
Die im Land Thüringen an 50 Orten in 11 Kommunen vorgenommenen Messungen
von Hochfrequenzstrahlung, vom Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) beim
TÜV-Nord in Auftrag gegeben, ergaben Werte, die „allesamt weit unter den
gesetzlich erlaubten Grenzwerten liegen“. 12(7),4
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Kurzmeldung: Enge Verbindung von Staat und
Mobilfunkkonzernen. Professor Rainer Frentzel-Beyme,
Umweltmediziner an der Universität Bremen, sieht die unabhängige Forschung
zur Wirkung von Mobilfunkstrahlung behindert und um zehn Jahre verzögert. 12(6),4 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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BfS: Mobilfunk
als Thema im Schulunterricht. Das umfangreiche „Unterrichtsmaterial
Mobilfunk“ mit dem Untertitel „Handyführerschein für Einsteiger“ vom
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) enthält viele
Arbeitsblätter und praktische Hinweise, die für den Unterricht übernommen
werden können. Leider wird das Thema Gesundheitsschutz zu kurz und
widersprüchlich behandelt. 12(6),3 – Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Forschung: Unter der Lupe: Wissenschaftliche
Untersuchungen zu Mobilfunkstrahlung. Entgegen dem öffentlichen
Eindruck, der in den Medien vorherrscht, gibt es viele wissenschaftliche
Untersuchungen, die Effekte durch Mobilfunkstrahlung gefunden haben. „Die
Mehrzahl der wissenschaftlichen Studien fand Effekte durch
Mobilfunkstrahlung“, das ergab eine Untersuchung des Wissenschaftlers Henry
C. Lai von der University of Washington. 12(5),3 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Nieder- und
Hochfrequenz: Neues Projekt zur
EMF-Belastung in Wohnungen. Feldbelastung im Praxistest: Die
Landesverbände Rheinland-Pfalz und Hessen des Bundes für Umwelt und
Naturschutz (BUND) und der Verband Baubiologie starten das „Projekt Dosis
und Wirkung“, mit dem die Gesamtbelastung mit Nieder- und
Hochfrequenzfeldern durch Messungen erfasst
werden sollen. 12(5),2 – Zu den Originalseiten
im pdf-Format
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Verbraucherinformation:
Broschüre über das „Mikrowellensyndrom“
erschienen. Die Bamberger Ärzteinitiative hat Gesundheitsschäden durch
hochfrequente Strahlung dokumentiert und eine Reihe von Krankheitsverläufen
zusammengestellt. 12(3),3-4 - Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Politik: Meldungen aus dem Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS). Studie Kinder und
Mobilfunk. - Studie Schlafqualität und Mobilfunk. - DECT-Telefone. -
Informationsmaterial zu Mobilfunk in Schulen. - BfS
wird Kooperationszentrum der WHO. 12(3),3 - Zu
den Originalseiten im pdf-Format
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Technik und
Hochfrequenz: Explosion von
Treibstofftanks durch ein Mobiltelefon sehr wahrscheinlich. In England
suchten mehrere Experten nach der Ursache für die Explosionen, die sich im
Dezember 2005 ereigneten. 12(3),2 - Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Kein Zusammenhang zwischen
Mobilfunkfeldern und Gesundheitsstörungen, 10(10), 2-3 - Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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WHO sieht kein spezielles Risiko für
Kinder, 10(9), 3-4
- Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Neue Literatur zum Thema Mobilfunk, 9(10),
2-4 - Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Schweiz: Daten zu Gesundheits-Folgen
weiterhin ungenügend, 9(6), 1-2 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Risikobewertung des Mobilfunks im
wissenschaftlichen Dialog,
8(12), 1-2 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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COST 281-Kongress in Rom, 8(8),
2-3 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunk: Kommunikation mit Risiken
und Nebenwirkungen?!, 7(10), 4 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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ECOLOG-Studie zu Wirkungen von
Mobilfunk-Feldern, 7(5), 4 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Gefahren durch Mobiltelefonieren -
aktuelle Diskussionen und neue Forschungsprojekte, 6(10), 3-4
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Gefahren durch Mobiltelefone in der
Diskussion, 6(7), 4
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Die Wiener Resolution, 5(3), 7-8
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EMF und Unspezifische Gesundheitsprobleme, 5(1), 5-8
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Übersichten über aktuelle
Forschungsergebnisse,
4(6), 10
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Presseseminar Elektrosmog der
Forschungsgemeinschaft Funk e. V.
(FGF), 3(1), 7-8
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EMF-Forschung in der UdSSR/GUS 1960 bis
1992, 2(9), 5-6
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Gericht verweigert Mobilfunksender den
Betrieb. Das
Verwaltungsgericht Gießen hat einem Mobilfunksender der Telekom in Risbach-Rodheim vorläufig den Betrieb verweigert. Das
Gericht begründete seine Entscheidung am 25. August 1993 mit einer
möglichen Gesundheitsgefährdung der Nachbarn. Stx160-161.1993.8.1
(Kurzmeldung, 1 Seite)
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Besondere Gefährdung in Elektroberufen
und beim Mobilfunk. Drei
Gerichtsurteile, die Meinung des Bundesamtes für Strahlenschutz und die
Studie von Dr. Brigitte Schlehofer vom Institut
für Epidemiologie und Biometrie des Deutschen Krebsforschungszentrum
in Heidelberg. Stx148-149.1993.5,6.2 (2 Seiten)
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Strahlenschutzkommission: Empfehlungen
zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung beim Mobilfunk. Nach der Auswertung
eines Fachgesprächs, das am 18.April 1991 stattgefunden hatte und in dem
über mögliche gesundheitliche Auswirkungen durch die moderne
Telekommunikationstechnik berichtet wurde, hat die Strahlenschutzkommission
(SSK) beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
eine "Empfehlung zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung beim
Mobilfunk" abgegeben. Stx142-143.1992.7.1 (1 Seite)
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Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunk. 15 Prozent der
Menschen reagieren nach Schätzungen von Baubiologen sensibel auf elektromagnetische
Felder. 80 Prozent von ihnen könnten durch Veränderungen in ihrer
Wohnumwelt wieder zu neuem Wohlbefinden zurückfinden. Wer also unter
Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Nervosität, Gereiztheit,
Konzentrationsstörungen, Impotenz oder Depressionen leidet und keine
anderen Ursachen dafür ausmachen kann, sollte es einfach einmal mit
Stromabschalten versuchen. Das ist jedoch nicht immer möglich. Insbesondere
das Mobilfunknetz der Post steht dabei heute im Kreuzfeuer der Kritik.
Anwohner haben bereits mehrfach erfolgreich gegen die Zulassung von
Mobilfunktürmen in der Nähe ihrer Wohnungen geklagt und über 50
Bürgerinitiativen haben sich gebildet. Stx136-137.1992.1-3.3 (3 Seiten)
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Epidemiologie
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Gegenläufige Entwicklung von
Hirntumorarten in Australien. Diese
epidemiologische Untersuchung befasste sich mit
dem Aufkommen von histologisch nachgewiesenen primären Hirntumorarten in
definierten Gebieten in Australien. Die Zahl der Glioblastome
und der Meningeome stieg, die der Schwannome (Neurinome) nahm
im betrachteten Zeitraum 2000–2008 ab, wobei die Zahlen bei Männern und
Frauen zum Teil unterschiedlich waren. (M. Dobes et al. 2011) 18(1),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Hirntumore durch elektromagnetische
Felder in Frankreich. Eine
epidemiologische Untersuchung im Südwesten von Frankreich ermittelte die
Risikofaktoren für Hirntumore durch elektromagnetische Felder bei
Erwachsenen im häuslichen und beruflichen Bereich. Nieder- und
hochfrequente Felder sowie die Tumorarten wurden getrennt betrachtet. Die
Fall-Kontroll-Studie ergab für bestimmte Tumorarten nicht-signifikant und
für Meningeome signifikant erhöhte Risiken. (I.
Baldi et al. 2011) 17(11),1 – Zur
Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
Krebsraten durch Mobilfunk in
England und Brasilien. Zwei epidemiologische Arbeiten in zwei Ländern,
zwei verschiedene Ansätze. In dem einen Fall (England) gab es keinen
Anstieg der gesamten Tumorrate, weder in beiden Geschlechtern noch in einer
bestimmten Altersgruppe. In Brasilien dagegen wurden erhöhte Krebsraten
festgestellt, je näher man an Mobilfunk-Sendeanlagen wohnt und je höher die
Feldbelastung ist. (F. Vocht et al. 2011 und A.C.
Dode et al. 2011) 17(8),2-3
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunk- und Radarstrahlung
begünstigen Krebswachstum. In
dieser Übersichtsarbeit (Review) fassten die
Autoren die Ergebnisse epidemiologischer und experimenteller Studien
zusammen und kamen zu dem Schluss, dass Mikrowellen, die im Radar- und Mobilfunkbereich
Anwendung finden, das Potenzial haben,
Krebswachstum zu begünstigen. Die Schlussfolgerung
der Autoren ist, dass die Grenzwerte dringend neu
überdacht werden müssen und die Bevölkerung aus Vorsorgegründen vor zu
hoher Hochfrequenzstrahlung geschützt werden muss.
Die Autoren betonen in der Einführung, dass sie
nur epidemiologische und experimentelle Arbeiten verwertet haben, die
zweifelsfreie Ergebnisse geliefert haben. (I. Yakymenko
et al. 2011) 17(8),1-2 – Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Abschätzung der Fehler in
epidemiologischen Studien. Mit
Rechenmodellen wurde untersucht, wie sich statistische und systematische
Fehler auf die Ergebnisse von Fall-Kontroll-Studien auswirken können. Das
Modell war die CEFALO-Studie zu Mobilfunknutzung und Hirntumoren bei
Jugendlichen Es gab unerwartete Abweichungen
zwischen Erinnern und objektiven Daten der Telefonanbieter, vor allem bei
den Kontrollpersonen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind nützlich für
die Neubewertung früherer epidemiologischer Studien wie der
INTERPHONE-Studie. (D. Aydin et al. 2011) 17(7),2-3
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Strahlenbelastung auf norwegischen
Marineschiffen. Auf
den Patrouillenbooten der norwegischen königlichen Marine wurden die
Feldbelastungen durch Radar- und Funkgeräte untersucht. Diese Schnellboote
sind relativ klein, daher ist die Besatzung nah an den Strahlenquellen
dran. In dieser Arbeit wurden den Forschern die Messwerte
von der Marine zur Verfügung gestellt, damit jährliche Gesamtdosis und
Expositionsbedingungen bestimmt werden können. Die Art der Berechnungen,
die in dieser Arbeit angestellt werden, kann auch für andere
epidemiologische Studien verwendet werden. (V. Baste et al. 2010) 16(9),1-2 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Beschwerden durch Mobilfunk in Selbitz. Selbitz ist eine Gemeinde in Franken. Eine
neue Untersuchung zu Beschwerden durch Mobilfunk, durchgeführt von der
Gemeinde in Zusammenarbeit mit den örtlichen Ärzten, wurde im Januar 2010
vorgestellt. Durch eine Befragung hatte man in der Gemeinde festgestellt, dass die Gesundheitsbeschwerden zunehmen, je näher die
Bürger an der Mobilfunkanlage wohnen. Diese Studie veranlasste
die Ärzte in Selbitz, eine verblindete
Kontrolluntersuchung zu fordern, bei der die Sender zeitweise abgeschaltet
werden. Die Ergebnisse stehen im Einklang mit anderen Ergebnissen aus
Deutschland und verschiedenen anderen Ländern. Die Studie soll demnächst
veröffentlicht werden. Da diese Ergebnisse in rechtlichem Sinn keinen
Beweis für Gesundheitsschädigung darstellen, fordern die Ärzte die Behörden
auf, technische und finanzielle Mittel für weitere Untersuchungen zur
Verfügung zu stellen, um Beweise liefern zu können. Außerdem weisen sie
darauf hin, dass die Grenzwerte viel zu hoch
sind. 16(3),3-4 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Krebs durch Funk bei Feuerwehrleuten in
den USA. Epidemiologische
Untersuchungen zeigen, dass bei Feuerwehrleuten
mehr Krebs auftritt als bei anderen Berufsgruppen. Aber nicht inhalierte
Karzinogene sind die Ursache, sondern elektromagnetische Felder, sagt S. Milham (2009). 16(1),3 –
Zur Originalseite im pdf-Format
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Risikofaktoren für Leukämie in
Thailand. In Bangkok
wurde eine Fall-Kontroll-Studie durchgeführt, um die Faktoren zur
Entstehung von Leukämie bei Erwachsenen zu ermessen. Auch der Anteil von
Mobilfunkstrahlung wurde in die Untersuchung einbezogen.
Hochspannungsleitungen erhöhten demnach das Leukämierisiko, bei Mobilfunk
war der Zeitraum zu kurz, um Aussagen zu treffen. (D.W. Kaufmann et al.
2009) 16(1),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Kann die Epidemiologie Krebs durch elektromagnetischer Felder beweisen? Das
Hirntumor-Risiko durch Mobilfunkstrahlung. Die wissenschaftliche Literatur enthält
über 25 Originalstudien (Kohortenstudien und
Fall-Kontroll-Studien) über den Zusammenhang zwischen Mobilfunknutzung und
Hirntumorrisiko. Bei diesen Studien sind die Ergebnisse uneinheitlich. Vor
allem bei Gliomen und Akustikus-Neurinomen wurde
in der Interphone-Studie viel über die Unzulänglichkeiten
diskutiert. Akustikus-Neurinome sind von
besonderem Interesse, weil sie im Bereich des Kopfes mit der stärksten
Exposition entstehen. Aber es gibt bisher keine konsistenten Ergebnisse,
auch deshalb, weil die Fallzahlen zu gering sind. Behandelt werden in
diesem Aufsatz Studien zu Hirntumoren durch Mobilfunkstrahlung und
Kinderleukämie durch Quellen niederfrequenten Stroms. Epidemiologische
Studien sind immer mit Problemen verbunden, jede Studienart hat ihre Vor-
und Nachteile, ob Fall-Kontroll-, Kohorten- oder Fall-Fall-Studie. Dieser
Aufsatz ist eine kritische Betrachtung der bisherigen Untersuchungen, und
es werden Empfehlungen gegeben, wie verbesserte Methoden zu besseren
Ergebnissen führen können. (J. Schüz, S. Lagorio, F. Bersani, 2009) 15(10),1 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunk und
Gesundheit: Mobilfunkstrahlung
erzeugt Hirntumore. Eine neue Veröffentlichung aus den USA, an der
viele Wissenschaftler beteiligt sind, hat zum Thema: „Mobiltelefone und
Hirntumoren – 15 Gründe zur Besorgnis“. Der Bericht wurde am 25. August
2009 im Internet bereitgestellt. Drei wichtige Aussagen sind enthalten:
Mobiltelefone verursachen Hirntumore, die von der Industrie bezahlte
Forschung spielt die Risiken für Hirntumore herunter und Kinder sind
stärker gefährdet als Erwachsene, einen Hirntumor zu bekommen. (L. Lloyd
Morgan et al., 2009) 15(9),3 – Zur
Originalseite im pdf-Format
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Epidemiologie:
Mehr Krebs bei Radarpersonal des
belgischen Militärs. Unter belgischen Militärangehörigen, die zwischen
1963 und 1994 mit Radargeräten gearbeitet hatten, wurden erhöhte Raten von
verschiedenen Krebsarten festgestellt. Statistisch hochsignifikant erhöht
waren lymphatische Blutkrebsarten im Vergleich zu Militärpersonal, das im
gleichen Zeitraum keinen Kontakt mit Radargeräten hatte. (E. Degrave et al. 2009) 15(4),1-2
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunk und
Krebs: Neue Studie zu Hirntumoren
durch Mobilfunk. Finnische Forscher (Hartikka
et al. 2009) haben einen neuen Ansatz zur Auswertung des Zusammenhangs
zwischen der Nutzung eines Mobiltelefons und der Entwicklung von
Hirntumoren vorgenommen. Als Grundlage diente der finnische Teil der Interphone-Studie. Einen signifikanten Zusammenhang gab
es nach diesen Kriterien nur bei kontralateralen Tumoren bei mittlerer
Handynutzung. Der Schwerpunkt dieser neuen Berechnung war die Lage des
Tumors im Verhältnis zur Absorption der Strahlung im Hirngewebe. 15(2),1-2 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Wissenschaft
und Politik: Prof. Lennart Hardell warnt vor Hirntumoren bei Kindern. Während
eines Vortrags in Großbritannien vor der “Royal Society“ beim „Radiation
Research Trust“ geht Hardell auf die Risiken ein,
die speziell für Kinder bestehen, wenn sie früh damit beginnen, ein
Mobiltelefon zu benutzen. Hardell sagt ein stark
erhöhtes Risiko voraus, an einem Hirntumor zu erkranken. 14(10),3
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Epidemiologie
am Arbeitsplatz: EMF im
italienischen nationalen Krebsinstitut. Im italienischen Nationalen
Krebsinstitut wurden die Belastungen mit elektromagnetischen Feldern der
Mitarbeiter und Patienten in verschiedenen Räumen gemessen und in Beziehung
zu den Grenzwerten und internationalen Empfehlungen gesetzt. Zweck: Die
Mitarbeiter in Gesundheitsberufen sollen EMF-Quellen aufspüren und
Maßnahmen ergreifen, um empfindliche Patienten zu schützen. Die gemessenen
Werte sind überwiegend als gering eingestuft worden (A. M. Di Nallo et al., 2008). 14(10),2-3
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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C-Netz-Nutzung hat offensichtlich
Spätfolgen. Eine
epidemiologische Untersuchung in Österreich (G. Oberfeld,
2008) ist der Frage nachgegangen, ob erhöhte Krebsraten durch einen Sender
des C-Netzes aufgetreten sind. Die Studie wurde im Auftrag der
Gesundheitsbehörde des Landes Steiermark durchgeführt und im Januar 2008
veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen deutlich erhöhte Krebsraten in
näherer Umgebung der Sendeanlagen. Die Mobilfunkindustrie reagierte prompt
und forderte den Widerruf der Studie. 14(3),1-2
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Spermienqualität nimmt ab bei häufigem
Gebrauch des Mobiltelefons. Je
häufiger Männer mit einem Mobiltelefon telefonieren, desto häufiger
beobachtet man eine verminderte Spermienqualität. Anzahl, Form und
Beweglichkeit der Spermien sind bei Mobil-Vieltelefonierern
stärker verändert als bei Nichtnutzern. Das Ergebnis dieser Studie (A. Wdowiak et al. 2007) bestätigt andere
Untersuchungsergebnisse, die an Männern und Nagetieren durchgeführt wurden.
13(9),1-2 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Tumorrisiko durch schnurlose Telefone
und Handys. Eine
Übersichtsarbeit (Review; L. Hardell et al. 2006)
befasste sich mit den bisherigen Ergebnissen von Untersuchungen
zu Telefon-Nutzern und deren Risiko, einen Tumor durch die
Hochfrequenz(HF)-Strahlung der Telefone zu entwickeln. Für einige
Tumorarten ergibt sich ein erhöhtes Risiko bei langjähriger Nutzung, bei
anderen Tumorarten zeigt sich kein Zusammenhang, aber die Fallzahlen sind
zu gering, um Aussagen machen zu können. 13(1),1
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Kurzmeldung: Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei
Beschäftigten im Radio- und Fernsehbereich. In dieser Studie (K. Vangelova et al. 2006) wurde der Langzeiteffekt von
elektromagnetischen Feldern bei Mitarbeitern in Radio- und Fernsehstationen
untersucht und mit einer unbelasteten Kontrollgruppe verglichen. 12(6),4 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Brustkrebs durch Mobilfunkbasisstation?
Der Mitteldeutsche
Rundfunk zeigte am 21. März einen Beitrag, in dem es um eine auffällige
Häufung von Krebsfällen in einem thüringischen Ort geht. In
Steinbach-Hallenberg im Thüringer Wald erkrankten insgesamt 17 Einwohner in
vier Jahren an einem Tumor, davon 9 Frauen an Brustkrebs. Das war Ende der
1990er Jahre auf 500 Metern einer Straße. Schuld daran ist nach Ansicht der
Ortsansässigen die Mobilfunk-Basisstation, die im Jahr 1994 errichtet
worden war. 12(4),3 - Zu den Originalseiten im
pdf-Format
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Teilergebnis der deutschen Interphone-Studie – Entwarnung für Handy-Nutzer? Nachdem im Monat zuvor der englische
Zwischenbericht veröffentlicht wurde (s. ElektrosmogReport
2/2006) ist nun auch das deutsche Teilergebnis erschienen (J. Schütz et al.
2006). Wieder gibt es Hinweise, dass eine
Langzeitnutzung von Mobilfunk ein Gesundheitsrisiko darstellt. 12(3),2 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Was ist eigentlich ... Epidemiologie? Wenn von epidemiologischen Studien die
Rede ist, geht es immer um Statistik, um das Rechnen mit Krankheitsfällen.
… 12(2),4 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Keine Hirntumoren durch Handys? Eine Fall-Kontroll-Studie von Interphone, eines von der Weltgesundheitsorganisation
koordinierten Forschungsprogramms (S. J. Hepworth et al., 2006), ist die
umfassendste bisherige Untersuchung zur Entstehung von Hirntumoren (Gliome)
durch die Benutzung von Mobiltelefonen. 12(2),4
- Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Tumoren des Hörnervs und Mobiltelefone, 11(10),
3-4 - Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Mobiltelefone und Gehirntumoren, 11(6), 4 - Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Die Naila-Studie
in der Diskussion, 11(6), 2
- Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Keine Wirkung von Handys auf das
Innenohr gefunden, 11(2), 2
- Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Kein erhöhtes Hirnkrebsrisiko in
schwedischer Studie, 11(1), 1
- Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Schwedische Studie findet erhöhtes
Risiko für Tumore des Hörnervs,
10(11), 1-2 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Krebs und Kurzwellensender in Korea, 10(9), 3
- Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Ärzte stellen Ergebnisse von
Langzeitbeobachtungen vor,
10(8), 4 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Zusammenhang zwischen Hautkrebs und
Radio- und Fernsehwellen,
10(8), 2-3 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Große dänische Studie: Kein erhöhtes
Tumorrisiko für Akustikusneurinom, 10(6),
2-3 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Umfrage zu Mobilfunk, 10(4), 3
- Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Kein erhöhtes Krebsrisiko durch
HF-Strahlung, 9(10), 4 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Hirnkrebs und Mobiltelefone, 8(10), 1
- Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Gesundheitliche Beschwerden in der
Umgebung von Basisstationen,
8(9), 2-3 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Leukämie in der Umgebung von
Vatikan-Sender, 8(8), 3-4 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Gesundheitliche Auswirkungen von Mobilfunk-Basisstationen, 7(11),
1-2 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Erhöhtes Risiko für Hirntumoren durch
analoge Mobiltelefon, 7(10), 3 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Kein erhöhtes Krebsrisiko durch Handys
in dänischer Studie, 7(4), 4 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Erhöht Handy-Nutzung das Risiko für
Augentumoren?, 7(2), 1-2 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Neue Erkenntnisse zu Handys und
Hirntumoren, 7(1), 1-2 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Elektromagnetische Felder und Krebs, 5(8), 1-4
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Sender Schwarzenburg
- eine abschließende Betrachtung,
4(12), 8-10
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Kurzwellensender Schwarzenburg
abgeschaltet (Jakob),
4(9), 7-8
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Kontroverse in Norwegen über
Marine-Bericht zu Geburtsfehlern,
4(8), 14
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Müdigkeit, Kopfschmerzen und
Hautbrennen durch Mobiltelefonieren, 4(7), 5
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Häufung von Hirntumoren in Vollersode bestätigt, 4(3), 6
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Leukämie in der Umgebung von
Fernsehsendern, 3(4),
5-6
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Belastung durch elektromagnetische
Felder in der Umgebung einer leistungsstarken Mittel- und
Kurzwellensendeanlage in Oberbayern (Wuschek), 3(2), 6-7
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Leicht erhöhtes Risiko für
Gehirntumoren bei EMF-exponiertem US-Air-Force-Personal, 2(7), 7
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Höhere Leukämieraten in der Umgebung
australischer Fernsehsender,
2(4), 9
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Erhöhte Anzahl von Hirntumoren durch
Bundeswehr-Radar?
2(4), 8
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Gesundheitliche Auswirkungen des
Kurzwellensenders Schwarzenburg, 2(4), 7-8
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Erhöhte Leukämierate bei HF-exponierten
Soldaten, 1(5), 7-8
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Fehlgeburtenrisiko bei
Physiotherapeutinnen,
1(3), 8-9
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Versuche am Menschen
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Altersbedingte physikalisch-chemische
Zelleigenschaften. Die
dielektrischen Eigenschaften von Zellen und Geweben verändern sich mit dem
Alter und das wirkt sich auf die Spezifische Absorptionsrate (SAR) aus. Das
Einwirken elektromagnetischer Felder auf das Gehirn führt besonders bei
Kindern zu hohen Werten. (A. Peyman 2011) 18(1),3
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Individuelle Reaktion auf
Mobilfunkstrahlung im Schlaf. Weltweit
gibt es über 5 Milliarden Mobilfunknutzer. Mobilfunkstrahlung im
900-MHz-Bereich nimmt Einfluss auf das EEG
während des Schlafs und im Wachzustand, dabei sind verschiedene Frequenzen
wirksam. Und nicht nur das, es bestehen auch noch individuelle
Unterschiede. Es gibt Menschen, die mit Erhöhung der Aktivität und solche,
die mit Verminderung reagieren. Die bisherigen experimentellen und
statistischen Methoden stehen auf dem Prüfstand. (S.P. Loughran
et al. 2012) 18(1),1-2 – Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
Wirkung von UMTS-Strahlung auf die
Blutzirkulation. Mit der Nah-Infrarot-Spektroskopie wurde die Wirkung
von UMTS-Strahlung auf die Blutzirkulation in der Gehörregion im
menschlichen Kopf, verschiedene Hämoglobinwerte, Puls, Befindlichkeit und
Zählgeschwindigkeit der Probanden untersucht. Die UMTS-Strahlung bewirkte
z. T. signifikante Veränderungen. (S. Spichtig et
al., 2011) 17(9),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Hochfrequenzforschung:
RFID-Einwirkung auf Mütter und
Neugeborene. In einigen Kliniken werden Mutter und Kind mit einem
RFID-Band am Handgelenk versehen. Zur Abschätzung der Feldbelastungen
wurden Messungen und Berechnungen an Modellen vorgenommen. Für das
Neugeborene kann erhöhte Feldbelastung im Bereich der inneren Organe
bestehen. Es wird daher empfohlen, die Identifikations-Chips am Fuß
anzubringen. (S, Fiocchi et al., 2011) 17(9),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
Mobilfunkstrahlung und Spermienqualität.
Mehr als 2000 Männer mit erwiesener Unfruchtbarkeit wurden nach ihren
Handy-Nutzungsgewohnheiten befragt. Es stellte sich heraus, dass die Gestalt der Spermienzellen bei den
Handynutzern signifikant häufiger krankhaft verändert war gegenüber den Nicht-Nutzern.
Außerdem unterschieden sich die Hormonkonzentrationen. (T. Gutschi et al., 2011) 17(9),1
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
Wirkung gepulster 900-MHz-Strahlung
auf das Gehirn. Eine Schweizer Forschergruppe hat untersucht, auf
welche Weise gepulste 900-MHz-Strahlung die Physiologie des Gehirns bei 2
W/kg verändert. Damit wurden frühere Ergebnisse bestätigt, dass Mobilfunkstrahlung Veränderungen des EEG-Schlafs
hervorruft und die Hirnphysiologie beeinflusst.
Zudem wurde gezeigt, dass Modulationsfrequenzen
im physiologischen Bereich ausreichen, um diese Wirkung hervorzurufen.
(M.R. Schmid et al. 2011) 17(5),1 – Zur
Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung: Mobilfunkwirkung
auf die Hirnleistung junger Männer. Die vom Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) im Rahmen des
EMF-Forschungsprogramms bezahlte Studie untersuchte unter so genannter
Langzeiteinwirkung (> 7 Stunden) an 9 Tagen Aufmerksamkeit und
Merkfähigkeit der Testpersonen zu unterschiedlichen Tageszeiten. Es gab nur
bei wenigen Tests signifikante Unterschiede zwischen bestrahlten und
scheinbestrahlten Personen. (C. Sauter et al. 2011) 17(4),2-3 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
Wirkung von Mobilfunkstrahlung auf
den Schlaf. Diese Untersuchung (A. Lowden et
al. 2010) bestätigte frühere Schlaf-Experimente, nämlich dass durch Mobilfunkstrahlung das Alpha-Band des EEGs
verändert wird. In Doppelblind-Untersuchungen wurden die Teilnehmer etwa
1,4 W/kg bei 884 MHz ausgesetzt. Das Schlafmuster der bestrahlten
empfindlichen Personen war im EEG, also die objektiven Kriterien, verändert
gegenüber den scheinbestrahlten Personen, jedoch gab es keine Unterschiede
in der persönlichen Befindlichkeit zwischen bestrahlten sensiblen und
nicht-sensiblen Personen. 16(12),1-2 – Zu
den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
Untersuchung der Elektrosensibilität
in Korea. Diese Provokationsstudie an der Universität Seoul fand laut
Kurztext keine physiologischen Veränderungen und keine Unterschiede im
Befinden zwischen zwei Gruppen von mit Mobilfunkstrahlung behandelten
Personen. Die eine Gruppe bestand aus Personen, die sich selbst als
elektrosensibel bezeichnen, die andere aus nicht-sensiblen Personen. Aber
einige Unterschiede gab es doch. (Nam K.C. et al. 2009) 16(1),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
DNA-Schädigung von Spermien durch
Mobilfunkstrahlung. Neben DNA-Schädigung (Strangbrüche) vermindert
1800-MHz-Mobilfunkstrahlung die Beweglichkeit und die Überlebensfähigkeit
von Spermien und führt zu vermehrtem oxidativem Stress
in diesen Zellen durch erhöhte Produktion von reaktiven oxidativen
Substanzen (ROS). (G.N. De Juliis et al., 2009) 15(9),1 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Krebstherapie
mit EMF: Krebsbekämpfung mit
tumor-spezifischem Biofeedback. In dieser Arbeit (von A. Barbault et al., 2009) wurde mit viel Aufwand
untersucht, welche Frequenzen bei einzelnen Tumorarten spezifisch auf den
Tumor ansprechen. Man wollte die Möglichkeit eruieren, elektromagnetische
Felder als neuen diagnostischen und therapeutischen Ansatz bei Krebs zu
nutzen. 15(7),2-3 – Zu den Originalseiten
im pdf-Format
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Medizinische
Diagnostik: MRT: Diagnostik,
Schwangerschaft und Wellness. Es gibt nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen,
die sich mit der Verteilung von Feldern bei Schwangeren befasst
haben und wie weit der Fetus betroffen ist. Eine Untersuchung an einem
Schwangeren-Modell zeigt, dass im Fetus hohe
SAR-Werte erreicht werden. Die Ansichten über die Schädlichkeit der Felder,
die während einer Magnetresonanz-Untersuchung einwirken, gehen auseinander.
(M. Pediaditis et al. 2008) 15(4),2-3 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
Kurzzeitwirkung von Mobilfunkbasisstationen.
Bei der Untersuchung der Wirkung von 900-MHz-Feldern von
Mobilfunk-Basisstationen wurde das Wohlbefinden der Teilnehmer durch
Fragebögen ermittelt (C. Augner et al., 2009).
Die psychischen Parameter Laune und Wachheit zeigten keine Unterschiede bei
verschiedenen Feldstärken, die Ruhe oder Gelassenheit der Teilnehmer zeigte
jedoch signifikante Unterschiede bei verschiedenen Feldstärken. 15(3),1-2 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Magnetresonanz
und Gesundheit: Mikronukleibildung durch Magnetresonanzdiagnostik. Magnetresonanzgeräte
(MR) werden in der Medizin immer häufiger eingesetzt. In der Arbeit von
Simi, Ballardin et al. (2008) wurde untersucht,
wie sich eine normale diagnostische Untersuchung des Herzens auf
Lymphozyten in Zellkulturen und periphere Lymphozyten von bestrahlten
Menschen auswirkt. Mit steigender Dauer der Bestrahlung steigt die Anzahl
der Mikronuklei signifikant an. 15(1),2-3 –
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunkindustrie
und Forschung: Mobilfunkindustrie,
Strahlung und DNA-Schäden. Ein Treffen von „Top-Experten“ am 17.
September 2008 in Wien zu einem Workshop hatte zum Inhalt, die
Forschungsergebnisse zu DNA-Schäden durch Hochfrequenzstrahlung im
Mobilfunkbereich zu diskutieren. Auch die Australische Vereinigung der
Mobilfunkindustrie reagierte prompt auf eine Meldung zu DNA-Schäden in
Spermien. 14(11),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Zellforschung:
Elektromagnetische Felder hemmen
Prostaglandine wie Adenosin-Analoge. Prostaglandin E2 (PGE2) ist eine
natürliche Substanz, die bei der Entstehung von Entzündungsprozessen eine
wichtige Rolle spielt. Um Entzündungen zu stoppen bzw. zu unterdrücken,
werden deshalb Medikamente eingesetzt, die die Prostaglandine (PG) hemmen.
Neben den chemischen Wirkstoffen können auch elektromagnetische Felder
diese hemmende Wirkung haben. (M. De Mattei et
al. 2008) 14(11),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Epidemiologie:
Mobilfunk und Hirntumoren: Methodische
Probleme der Interphone-Studien. Die
schwedische Arbeitsgruppe um Lennart Hardell, die
die erste epidemiologischen Studie zu Mobilfunk und Hirntumoren
durchgeführt hatte, untersucht das methodische Vorgehen bei den Interphone-Studien und stellt Mängel in der Auswahl der
einbezogenen Personen und in verschiedenen Aspekten der Auswertung fest.
(L. Hardell et al. 2008) 14(7),2-3
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Epidemiologie:
Mobilfunk und Hirntumoren: Interphone und
die Bewertung der Ergebnisse. Die Studien in den letzten Jahren –
insbesondere die Interphone-Studien in den
verschiedenen Ländern – haben Diskussionen heraufbeschworen darüber, wie verlässlich die Angaben der Teilnehmer sind bezüglich
der Anzahl und der Dauer der Gespräche und über die Auswertung der Daten.
Ein Wissenschaftlerteam aus Italien, Frankreich und Kanada hat einige der
Daten neu berechnet und bewertet. Diese neue Untersuchung umfasst die Daten von drei Ländern – Kanada, Italien
und Australien – und man findet kaum Unterschiede zwischen den Fall- und
Kontrollgruppen. Nur bei 4 bis 5 Jahre zurückliegenden Daten gab es
signifikante Verschätzungen bei den Fallgruppen.
(M. Vrijheid et al. 2008) 14(7),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Mikrowellen
und EEG: 450-MHz-Modulationen
verändern das EEG beim Menschen sehr individuell. Frühere
Untersuchungen hatten ergeben, dass bei der
Auswertung von Daten die Standardabweichung sehr groß war. Deshalb sollte
hier untersucht werden, wie groß die individuellen Unterschiede einzelner
freiwilliger gesunder Personen bei Einwirkung verschieden modulierter
450-MHz-Felder ist. Wie erwartet ist die individuelle Reaktion des Gehirns
verschiedener Menschen sehr unterschiedlich. (H. Hinrikus
et al. 2008) 14(7),1
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkwirkung
auf Hirnfunktionen: Vermehrt
Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche durch UMTS-Basisstationen. Diese
Studie (I.S. Riddervold et al. 2008) sollte Aufschluss geben über die Reaktions- und Lernfähigkeit
sowie die Befindlichkeit von Jugendlichen und Erwachsenen unter der
Einwirkung von UMTS-Frequenzen bei Strahlungsintensitäten von
Basisstationen. Die Studie umfasste verschiedene
Aufgaben. Die Hirnleistungen waren bei Erwachsenen und Jugendlichen nicht
signifikant verändert, aber es kam zu einem signifikant häufigeren
Auftreten von Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten. 14(6),1-2
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunk und
Gehirn: Mobilfunkstrahlung beeinflusst EEG beim Menschen. Eine Doppelblindstudie
(R. J. Croft et al. 2008) mit der bisher größten Anzahl von Probanden ergab
deutliche Veränderungen in der Alpha-Kurve des EEGs. Damit werden frühere
Ergebnisse dieser und anderer Arbeitsgruppen bestätigt. 14(2),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Magnetfelder wirken auf das autonome
Nervensystem ein.
Gepulste Magnetfelder eines Therapiegerätes wirken bei verschiedenen
Menschen unterschiedlich. Je nach der individuellen Konstitution werden
Pulsfrequenz und Blutfluss unterschiedlich von
Magnetfeldern beeinflusst. (V. Grote et al. 2007)
14(1),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Forschungsförderung durch die Industrie. Zwei experimentelle Studien zur
Wirkung von Hochfrequenzstrahlung, die im Bereich von GSM- und
UMTS-Frequenzen liegt, wurden von der Industrie bezahlt und haben keine
signifikanten Unterschiede zwischen scheinexponierten und bestrahlten
Testpersonen gezeigt. (L. Irlenbusch et al. 2007.
M. Unterlechner et al. 2007). 13(12),2-3 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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US-Sender verursachte nachweislich
starke Beschwerden. Bis
2001 war ein US-Rundfunksender in der Gemeinde Valley in Oberbayern in
Betrieb. Nachdem der Sender abgeschaltet worden war, verschwanden bei
vielen Anwohnern die Gesundheitsbeschwerden. Dokumentiert wurde das Ganze
durch Fragebogenaktionen vor und nach der Abschaltung. 13(12),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Hochfrequenz
und Schlafqualität: Wirkung von
GSM-Frequenzen auf Hirnfunktionen. Zwei Gruppen von Menschen wurden
einem Test auf die Wirkung von Mobilfunkstrahlung unterzogen. Nach
dreistündigem Einwirken von 884-MHz-Strahlung auf Menschen berichtete mehr
als die Hälfte der Testpersonen von Symptomen, die sie auf die Strahlung
zurückführen (B. Arnetz et al. 2007). 13(12),1 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunk und
Schlaf: 900 MHz verzögert das
Einschlafen beim Menschen. Untersucht man die drei Sende- und
Empfangszustände des Mobiltelefons „Stand-by“, „hören“ und „sprechen“
einzeln im Schlaflabor, so stellt man unterschiedliche Reaktionen des
Gehirns im EEG fest. Die Einschlafphasen zeigen verschiedene Muster (C.S.
Hung et al. 2007). 13(9),3 – Zur Originalseite
im pdf-Format
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Hochfrequenz
und Hirnforschung: 900-MHz-Strahlung
beeinflusst das EEG und andere Hirnfunktionen. An
freiwilligen Personen wurde untersucht, welche Auswirkungen die gepulste
Strahlung von Mobiltelefonen auf die Lern- und Reaktionsfähigkeit und das
EEG haben (S.J. Regel et al. 2007). Bereits bei einem SAR-Wert von 1 Watt
pro Kilogramm (W/kg) werden die Gehirnfunktionen beeinflusst.
Die Reaktionszeit und die Genauigkeit wurden teilweise gesteigert gegenüber
der Kontrolle, das EEG wurde im Bereich der Alpha-Wellen verändert. Bei ungepulster Strahlung gab es keine starken Veränderungen.
Diese Ergebnisse sind als nichtthermische Wirkungen zu betrachten, schlussfolgern die Wissenschaftler. 13(7),1-2 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Hirnforschung
zu Hochfrequenz: Handystrahlung verzögert
die Weiterleitung in den Nerven. Die Wirkung von Mikrowellen auf das
Nervensystem ist immer wieder Gegenstand der Forschung. F. und T. Esen (2006) und L.G. Salford
et al. (2003) untersuchten, ob 900-MHz-Mobilfunkstrahlung bestimmte
Hirnregionen beeinflusst und ob man dies an
Veränderungen der elektrischen Hautaktivität feststellen kann. Wenn man mit
dem Handy telefoniert, ist die Reaktionszeit verlängert, was sich zum
Beispiel beim Autofahren ungünstig auswirkt. 13(5),2-3
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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FGF-finanzierte Studie zur Wirkung von
Mobilfunkstrahlung auf die Hirnfunktionen. In einer Pressemitteilung vom
11.01.2007 gibt die Forschungsgemeinschaft Funk (FGF) bekannt, dass zwei Forschergruppen in Finnland (C. Haarala et al. und C. Krause et al.) keine
Beeinflussung von Hirnfunktionen in Experimenten, die von der FGF
finanziert worden waren, gefunden haben. Die Forschungsgemeinschaft Funk
ist eine Institution, die weitgehend von der Mobilfunkindustrie getragen
wird. 13(2),3 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkstrahlung verändert das EEG
von Kindern. In
Finnland (C. Krause et al. 2006) wurde erstmals das Gehirn von Kindern mit
Hilfe des EEGs untersucht, um die Wirkung von elektromagnetischen Feldern
auf die Hirnfrequenzen festzustellen. Es zeigten sich Veränderungen in den
Frequenzbereichen 4–8 Hz und um 15 Hz. 12(9),3
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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UMTS und Gesundheit:
TNO-Studie wurde in Zürich
wiederholt. Ein Teil der so genannten TNO-Studie zur
Elektrosensibilität aus den Niederlanden, erstellt im Jahre 2003, wurde in
2005 von einer Forschergruppe in Zürich wiederholt und jetzt
veröffentlicht. Die Ergebnisse decken sich nicht. (S. Regel, S. Negovetic et al. (2006)). 12(7),1-2 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunk und Hirntumore: Schädigung
durch Mobiltelefone: Die Diskussion hält an. Seit einigen Monaten werden die
Ergebnisse aus mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen zur Schädigung
durch Mobilfunkstrahlung intensiv diskutiert. Zum einen haben die Studien
des Interphone-Programms weltweit Beachtung
gefunden, zum anderen sind weitere neue Ergebnisse veröffentlicht worden.
Klarheit gibt es immer noch nicht. 12(5),3-4
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunk und
Schlaf: Wirkung von
Mobilfunkfrequenzen auf den Schlaf. Australische Forscher (S. P. Loughran et al. 2005) untersuchten an Freiwilligen, wie
sich die Hirnströme verändern, wenn elektromagnetische Felder von 900 MHz
kurz vor dem Schlafengehen auf das Gehirn einwirken. 12(4),2 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Wirkungen von EMF auf Hirnströme, 11(9),
1-2 - Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Berliner Charité strartet
Pilotphase der Mobilfunk-Schlafstudie, 11(6), 4 - Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Induktionsherde und Herzschrittmacher, 11(5), 4 - Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Geistige Leistungsfähigkeit und
Handynutzung, 11(5), 3
- Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunkstrahlung und Blutfluss im Gehirn, 11(5), 3 - Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Beeinflussung der Wahrnehmung, 10(8), 3
- Zu den Originalseiten im pdf-Format
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HF-Strahlung und Schlaf, 10(5), 2
- Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Workshop zu Schlafstörungen, 10(1), 4
- Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Wirkungen von UMTS-Strahlung auf das
Wohlbefinden, 9(12), 2 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Auswirkungen von Handys auf Schlaf, Blutfluss im Gehirn und Hirnströme 9(1),
1-2 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Bildschirme und Hautreaktionen, 8(1), 4
- Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Bericht über Blutdruckeffekte durch EMF
widerrufen, 7(10), 3 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Veränderungen der Hirnströme durch
Handystrahlung, 6(12),
1-2
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Stuart-Report 2: Wirkungen von
Handystrahlung auf Gehirnfunktionen, 6(10), 1-3
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Beeinflussung des Schlafes durch
gepulste EMF, 6(3),
3-4
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Handys und Gehirnströme, 5(3), 6-7
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Gehirn reagiert auf nahende Unwetter, 4(7), 8
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Blutdruckerhöhung durch Mobiltelefone, 4(7), 8 - siehe auch 7(10), 3
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Welche Einflüsse hat Mobiltelefonieren auf
den Menschen?, 4(5), 8
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Melatonin und Krebs (Jung et al.), 4(5), 7-8
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Melatonin und Krebs (Frentzel-Beyme),
4(2), 7-8
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Beeinflussung des Schlafes durch
HF-Strahlung, 2(8),
5-6
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FGF präsentiert neue Forschungsergebnisse
zu gepulster HF-Strahlung,
2(4), 8-9
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Peking: Mikrowellen statt Kondom? In einer Meldung der
amtlichen Nachrichtenagentur Neues China hieß es am 30. Dezember 1987,
Ärzte in Hengyang in der Provinz Hunan experimentierten
damit, Männern die Hoden in regelmäßigen Abständen mit Mikrowellen zu
bestrahlen, um auf diese Weise die Produktion von Samenzellen zu bremsen.
Stx25.1988.6.1 (1 Seite)
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Tier- und Zellexperimente
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Wirkung von Mobilfunkstrahlung auf
Endothelzellen. Mit
Hilfe der Proteomics wurde analysiert, welche
Auswirkungen Kurzzeit-Bestrahlung mit Mobilfunkfrequenzen von 900 und 1800
MHz auf vier verschiedene Zelltypen von menschlichen Endothelzellen hat.
Die Veränderungen waren sehr unterschiedlich, je nach Zelltyp, angewandter
Methode, Expositionsbedingung und Frequenz. (Reetta
Nylund 2011) 17(12),2
– zur Originalseite im pdf-Format
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Medizinische
Diagnostik: Magnetresonanz schädigt
DNA in menschlichen Lymphozyten. Die Wirkung von Magnetresonanz-Geräten
auf menschliche Lymphozyten wurde mit verschiedenen Methoden im Labor
untersucht und es kam heraus, dass signifikante
Schädigungen des genetischen Materials auftreten; sowohl
Chromosomen-Aberrationen als auch Erhöhung der Mikrokern-Anzahl und von
DNA-Strangbrüchen wurden gefunden. Magnetresonanz-Untersuchungen haben in
den letzten Jahren stark zugenommen und mögliche Gesundheitsrisiken sind
nicht ausgeschlossen, da das bildgebende Magnetresonanz-Verfahren (MRI)
heute ein starkes statisches Feld (0 Hz, 3 Tesla), einen
Magnetfeld-Gradienten von 3–3000 Hz und ein Radiofrequenzfeld von 10–400
MHz nutzt. Deshalb sollte geklärt werden, wie sich die Felder auf
Lymphozyten auswirken. (Joong Won Lee et al.,
2011) 17(10),3 – Zur Originalseite im pdf-Format
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2,45-GHz-Strahlung verändert
Hirnfunktionen und Blutwerte. Langzeitbestrahlung
von Mäusen mit kontinuierlicher Mikrowellenstrahlung von 2,45 GHz führt zu
Erhöhung der roten und weißen Blutzellen, signifikanten DNA-Strangbrüchen
in Hirnzellen und dem Verlust des räumlichen Erinnerungsvermögens. Die
geringe Feldstärke hat auch Auswirkungen auf den Tagesrhythmus der Tiere.
Es gibt kaum Experimente, die nach Mikrowellenbestrahlung viele Parameter
in einem Organismus untersucht haben, vor allem ist nicht bekannt, welche
Rolle der Tag-Nacht-Rhythmus spielt. Dies wurde hier untersucht, zusammen
mit Hirn- und Leberfunktionen, Blut- und DNA-Schäden. (CM Charturvedi et al. 2011) 17(10),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Wirkung von GHz-Strahlung auf
Gehirnzellen von Mäusen. Gewebekulturen
von Mäuse-Hirnzellen wurden Strahlung von 10,715 GHz ausgesetzt und anschließend
die Wirkung auf die DNA untersucht. Die Anzahl der Mikrokerne war um das
11-Fache angestiegen und die STAT3-Gene um das 7-Fache vermindert.
Mobiltelefone könnten daher die DNA schädigen und die Genexpression in
Hirnzellen verändern. (E. Karaca et al., 2011) 17(9),3
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunk- und Radarstrahlung
begünstigen Krebswachstum. In
dieser Übersichtsarbeit (Review) fassten die
Autoren die Ergebnisse epidemiologischer und experimenteller Studien
zusammen und kamen zu dem Schluss, dass Mikrowellen, die im Radar- und Mobilfunkbereich
Anwendung finden, das Potenzial haben,
Krebswachstum zu begünstigen. Die Schlussfolgerung
der Autoren ist, dass die Grenzwerte dringend neu
überdacht werden müssen und die Bevölkerung aus Vorsorgegründen vor zu
hoher Hochfrequenzstrahlung geschützt werden muss.
Die Autoren betonen in der Einführung, dass sie
nur epidemiologische und experimentelle Arbeiten verwertet haben, die
zweifelsfreie Ergebnisse geliefert haben. (I. Yakymenko
et al. 2011) 17(8),1-2 – Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Wirkung von 2,2-GHz-Strahlung auf 2
verschiedene Zellarten. Die
beiden hier untersuchten Zelllinien von menschlichen Krebszellen zeigten
nach 24 Stunden Unterschiede beim Zellwachstum, nachdem sie der
Radarähnlichen Strahlung ausgesetzt gewesen waren. Nach den Ergebnissen
bestätigt sich, dass verschiedene Zellarten
unterschiedlich empfindlich gegenüber dieser Art Hochfrequenzstrahlung
sind. (M.A. Trillo et al. 2011) 17(7),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Pflanzenforschung:
2,45 GHz-Strahlung
verändert die Stresstoleranz in Pflanzen. Nachdem
Weizensamen mit Mikrowellen (2,45 GHz) vorbehandelt worden waren,
entwickelten sich die 10 Tage alten Pflanzen schneller und waren kräftiger.
Nach Meinung der Forscher zeigten die Pflanzen nach Mikrowellenbehandlung
der Samen Verbesserungen in ihrer Stresstoleranz
gegenüber Cadmiumsalzen (CdCl2). (ZpngBo Qui et al. 2011). Mit einem Kommentar von Isabel Wilke.
17(7),1-2 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Hochfrequenzwirkung
auf Bienen: Mobilfunkstrahlung
ändert das Verhalten von Honigbienen. Das Verhalten von Honigbienen
unter Einwirkung von Mobilfunkstrahlung verändert sich in der Weise, dass die Arbeiterinnen vermehrt Piepstöne
abgeben. Diese Signale senden die Bienen unter natürlichen Bedingungen aus,
wenn das Schwärmen bevorsteht oder die Kolonie gestört wird. (D. Favre
2011) 17(6),3 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
Wirkung von 900-MHz-Strahlung auf
die Zellteilung. Die regelrechte Funktion des Spindelapparates ist bei
Zell-Hybriden aus Hamsterzellen und menschlichen Zellen gestört, wenn die
elektrische Komponente (E-Feld) von 900-MHz-Strahlung während der
Zellteilung einwirkt. Das Magnetfeld (H-Feld) hatte keine Auswirkungen. Es
ist eine nicht-thermische Wirkung, die in die letzten Phasen der
Zellteilung eingreift. (T. Schrader et al. 2011) 17(6),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
Wirkung von 900-MHz-Strahlung auf
Spermien. In dieser Arbeit (von N. Falzone et
al. 2011) wurde untersucht, ob bzw. wie sich die Fähigkeit von Spermien, an
die Eizellen-Oberfläche zu binden, unter Einwirkung von Mobilfunkstrahlung
verändert. Die äußere Gestalt der Spermien war signifikant verändert, nicht
aber die Fähigkeit zur Akrosomenreaktion. Die
Bindungsfähigkeit der Spermien an die Eizelle war signifikant reduziert.
Die Fruchtbarkeit der Spermienzellen ist unter diesen Testbedingungen
deutlich herabgesetzt. 17(6),1 – Zur
Originalseite im pdf-Format
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2,45-GHz-Felder aktivieren Mikroglia bei Mäusen. Durch Bestrahlung von Zellen der
N9-Mikroglia-Maus-Zelllinie mit 2,45 GHz werden verschiedene Gene
induziert, unter anderem für den Tumor-Nekrose-Faktor (TNF-α) und die
induzierbare Stickstoffoxid-Synthase (iNOS), die entzündliche Reaktionen im Nervengewebe
hervorrufen. (Yang et al. 2010) 17(4),1-2 –
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunk beeinträchtigt die
Reproduktion bei Ratten. Um
die Wirkung von gepulster 900-MHz-Strahlung (0,9 W/kg) auf die
Fruchtbarkeit bei männlichen Ratten festzustellen, wurden Radikalbildung,
Antioxidans-Enzyme, Malondialdehyd (MDA), Histon-Kinase, Mikrokern-Bildung, Zellzyklus und
ROS-Produktion untersucht. (K.K. Kesari et al.
2011) 17(3),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
900 MHz vermindern Zahl der
Kleinhirnzellen bei Ratten. Die Anzahl der Purkinje-Zellen
im Kleinhirn von 16 Wochen alten Ratten wird durch die Bestrahlung mit 900
MHz signifikant vermindert, während das Körpergewicht und das Gewicht der
Gehirne keine signifikanten Unterschiede aufwiesen. Die Wirkung der
900-MHz-Strahlung führt zu einer Abnahme der Zellzahl, die auch im
histologischen Schnitt des Gewebes sichtbar ist. (O.F. Sonmez et al. 2010) 17(2),3 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Radarstrahlung erzeugt DNA-Schäden und Zellstress. Diese
Untersuchung hatte die Auswirkungen von Radar auf Marineschiffen (gepulste
Mikrowellen bei 3 GHz, 5,5 GHz und 9,4 GHz) zum Gegenstand. Mit Hilfe des
Komet- und des Mikronuklei-Tests wurden die exponierten Personen mit nicht
exponierten Kontrollpersonen verglichen. Außerdem wurden Gluthation- und Malondialdehyd-Gehalt
im Blut bestimmt. In allen Fällen fand man signifikante Unterschiede. (V. Garaj-Vrhovac et al. 2010) 17(2),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Zellforschung
Hochfrequenz: Millimeterwellen
verändern Makrophagenproteine. In Makrophagen
konnte man deutliche Beeinflussungen durch 35-GHz-Millimeterwellen
nachweisen. Im Plasma von Ratten wurden mit Hilfe der Proteomic
Veränderungen bei 75 mW/cm² festgestellt. Im Vergleich zum Plasma der
scheinbestrahlten Zellen waren 11 Proteine und die Konzentration von
Nitrotyrosin in 7 Proteinen erhöht. Diese Proteine sind an
Entzündungsreaktionen, oxidativem Stress und dem
Energiestoffwechsel beteiligt. R.K. (Sypniewska
et al. 2010) 17(1),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Tierexperimente
mit Hochfrequenz: Bestätigung
früherer Experimente in Rußland. Diese Replikationsstudie wurde
durchgeführt, um russische Experimente an Ratten zu wiederholen, die
zwischen 1974 und 1991 gemacht worden waren. Gegenstand war die Wirkung von
Hochfrequenzstrahlung (2450 MHz) auf das Immunsystem. Zum großen Teil
ergaben die neuen Experimente die gleichen Ergebnisse. Bemerkenswert ist, dass die Studie unter der Leitung der WHO erstellt
wurde und von der Mobilfunk-Industrie (MMF, GSM Association)
finanziert wurde. Es sind Tierexperimente, die sich nicht unbedingt auf den
Menschen übertragen lassen, wird am Ende betont. (Y.G. Grigoriev
et al. 2010) 16(11),1 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Hochfrequenz
und Zellfunktionen: Magnetfelder
stören die Eisenaufnahme. Ferritin ist ein
Protein, das für die Speicherung von Eisen in den Zellen benötigt wird.
Wenn hochfrequente Felder auf diese Proteine einwirken, verändern sich
dessen Eigenschaften und die Funktionsfähigkeit wird beeinträchtigt. Die
Eisenaufnahme in die Käfige, die zur Speicherung dienen, wird signifikant
vermindert. (O. Céspedes et al. 2010) 16(7),1 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunk und
Gehirn: 835-MHz-Strahlung schädigt
Hirnzellen von Mäusen. Nach Einwirkung von 835-MHz-Strahlung auf
Gehirne von Mäusen war der Hippocampus verändert,
die Pyramidenzellen der CA1-Region waren nach einem Monat Einwirkung fast
komplett verschwunden. Der Calcium-Haushalt wurde verändert und die
Kommunikation zwischen verschiedenen Hirnregionen gestört. (D. Maskey et al. 2010) 16(6),3
– Zur Originalseite im pdf-Format
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900-MHz-Felder erzeugen ROS und
DNA-Strangbrüche. In
diesen Experimenten untersuchte man die Wirkung von Mobilfunkstrahlung auf
primäre Astrozytenkulturen von Ratten. Die
Lebensfähigkeit der Zellen und die Enzymaktivität war
nicht verändert, aber ROS-Produktion (oxidativer Stress)
und DNA-Brüche waren nach 20 Minuten Einwirkung von gepulster Strahlung
signifikant erhöht. Geringere Dauer und kontinuierliche Strahlung hatten
keine derartige Wirkung. Dies ist keine thermische Wirkung. (A. Campisi et al. 2010) 16(6),1
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
Keine Mikrokerne? Eine Arbeit,
die von 2 Mitarbeitern der Universität Würzburg durchgeführt und vom
Elitenetzwerk Bayern (an dem die Elektrizitätswirtschaft beteiligt ist)
finanziert wurde, fand keine Unterschiede in der DNA-Schädigung bei Nicht-
und Langzeitnutzern von Mobiltelefonen. (H Hintzsche
et al. 2010; AS Yadav et al. 2008) 16(4),3-4 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Zellforschung
Mobilfunk: Review: Oxidativer Stress durch Mobilfunkstrahlung. In dieser
Übersichtsarbeit (Review) bearbeiteten die Autoren (NR Desai
et al. 2009) Veröffentlichungen, die sich mit den Wirkungsmechanismen von
elektromagnetischen Feldern des Mobilfunkbereichs befasst
haben. Sie beziehen sich besonders auf den Stoffwechsel der freien
Radikale. Die Autoren schließen aus den Ergebnissen, dass
vor allem bestimmte Strukturen und Enzyme in den Zellmembranen
Angriffspunkte sind, wodurch der Stoffwechsel der Reaktiven Oxidativen
Substanzen (ROS) verändert wird und dadurch viele Prozesse in der Zelle beeinflusst werden, z. B. Krebsentstehung und Apoptose.
Weiter werden epidemiologische Untersuchungen zur Spermienqualität
beurteilt. 16(4),1-2 – Zur Originalseite im
pdf-Format
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Zellforschung
Mobilfunkstrahlung: Zeitweilige
DNA-Schädigung durch 1800-MHz-Strahlung. In diesen Experimenten (S. Franzellitti et al. 2010) mit Trophoblasten-Zellkulturen
variierte die Arbeitsgruppe die Parameter der früheren
1800-MHz-Untersuchungen und stellte fest, dass
unter bestimmten Bedingungen DNA-Schädigungen auftreten und diese nach etwa
2 Stunden weitgehend repariert werden konnten. 16(3),1
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
Mobilfunkwirkung auf periphere
Monozyten. Zellkulturen von peripheren Monozyten aus dem Blut von Freiwilligen
zeigten nach Bestrahlung mit verschiedenen Funkfrequenzen, dass die Adhäsionsfähigkeit der Zellen durch die
elektromagnetischen Felder beeinflusst wird (A.
Atasoy et al., 2009). Das könnte ein Grund für eine Beeinträchtigung des
Immunsystems sein. Die anderen untersuchten Parameter zeigten kaum
Unterschiede. 16(2),3 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Verändertes Verhalten von Ratten durch
840-MHz-Strahlung. Ausgehend
von der Vorstellung, dass frühe Erfahrung von
Verletzungen das Gehirn für immer prägt, wurden Ratten sofort nach der
Geburt einem Feld von 840 MHz ausgesetzt und verschiedenen Untersuchungen
zu Verhalten, Histologie und Hormonstatus, nach Geschlechtern getrennt,
unterzogen (W.M. Daniels et al., 2009). Man fand signifikante Unterschiede
zwischen Kontrollen und bestrahlten Tieren im Verhalten. Bei Hormonstatus
und Histologie gab es nicht-signifikante oder gar keine Unterschiede. 16(2),2-3 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
1800-MHz-Strahlung erzeugt Schäden
in der mtDNA. In dieser Arbeit wurden
DNA-Schäden in Mitochondrien der Nervenzellen der Hirnrinde von Ratten
nachgewiesen, die durch mit 217 Hz gepulster
Mobilfunkstrahlung hervorgerufen worden waren. Die 1800-MHz-Strahlung
verursachte die Schädigungen durch Bildung von reaktiven oxidativen
Substanzen (ROS), die verantwortlich sind für verschiedene Krankheiten im
Nervensystem. (Xu S. et al. 2009) 16(1),1-2 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunkforschung
mit Zellkulturen: 1800-MHz-Strahlung
beeinflusst die Proteinexpression. Die
Arbeitsgruppe (R. Nylund, H. Tammio
et al. 2009) hatte bereits Untersuchungen zur Wirkung von 900 MHz auf
Zellkulturen einer Zelllinie von menschlichen Endothelzellen durchgeführt
und Veränderungen der Proteinsynthese festgestellt. Nun wurden Experimente
mit derselben Zelllinie und 1800-MHz-Strahlung durchgeführt. Auch hier gab
es Unterschiede in der Proteinsynthese zwischen bestrahlten und unbestrahlten Zellkulturen, aber geringere als bei den
900-MHz-Experimenten. 15(12),2 – Zur
Originalseite im pdf-Format
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Selektive Wirkung von GHz-Frequenzen
auf Entzündungen. Bei
der Untersuchung der entzündungshemmenden Wirkung einzelner GHz-Frequenzen
stellte man fest, dass neben der Wirkung einer
einzelnen Frequenz auch die Kombination von Träger- und
Modulationsfrequenzen entscheidend ist. Auch die Leistungsflussdichte
spielt eine Rolle. (A.B. Gapeyev et al., 2009) 15(10),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Tierversuche
zu Krebstherapie: Kombinierte Felder
hemmen das Krebszellwachstum. Magnetfelder bestimmter Frequenzen und Feldstärken,
kombiniert mit statischen Feldern, haben Anti-Tumor-Wirkung bei Mäusen,
denen Asciteszellen transplantiert wurden. (V.V. Novikov et al., 2009) 15(9),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Grundlagenforschung
Magnetfeldwirkung: Nano-Partikel
werden durch Magnetfelder beeinflußt. Wenn Ferritin-Nano-Partikel
(Ferritin-Käfigprotein), magnetischen
Wechselfeldern ausgesetzt sind, wird im Innern dieser Teilchen die Energie
erhöht. Diese Energie wird auf die äußeren Strukturen dieses Proteinkäfigs
verteilt und dadurch werden Eigenschaften und Funktion der Partikel
verändert. Die beobachteten Veränderungen sind nicht-thermischer Natur. (O.
Céspedes et al., 2009) 15(9),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
DNA-Schädigung von Spermien durch
Mobilfunkstrahlung. Neben DNA-Schädigung (Strangbrüche) vermindert
1800-MHz-Mobilfunkstrahlung die Beweglichkeit und die Überlebensfähigkeit
von Spermien und führt zu vermehrtem oxidativem Stress
in diesen Zellen durch erhöhte Produktion von reaktiven oxidativen
Substanzen (ROS). (G.N. De Juliis et al., 2009) 15(9),1 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Zellforschung
zu Hochfrequenz: 35-GHz-Strahlung
verändert Zellmembranen und Chromatin. Menschliche primäre Zellen aus
der Mundschleimhaut reagieren auf die Bestrahlung mit Hochfrequenz (35 GHz)
unterschiedlich stark, abhängig von der Polarisation der Wellen. Auch das
Alter der Person spielt eine Rolle. Sowohl die DNA als auch die
Zellmembranen sind von dieser biologischen Wirkung betroffen. Es kommt zu
Schädigungen, die die Funktion von DNA und Zellmembranen einschränken.
(Y.G. Shckorbatov et al., 2009) 15(7),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Hochfrequenz-Zellforschung:
Nervenzellentwicklung wird durch
HF-Strahlung gestört. Zwei Arbeiten untersuchten die Entwicklung von
Nervenzellen nach Behandlung des Hirngewebes mit Hochfrequenzstrahlung. In
der einen Arbeit wurde an zwei verschiedenen Zellkulturen nachgewiesen, dass 900-MHz-Strahlung (SAR 1 W/kg) das Wachstum von
Nervenzellen verändert. RNA-Untersuchungen zeigten, dass
die Aktivität der frühen Gene für die Regulation des Neuritenwachstums
verändert ist. Bei der anderen Arbeit wurden bestimmte Regionen des Gehirns
von neugeborenen und alten Ratten auf die Entwicklung der Nervenzellen nach
2,45-GHz-Bestrahlung (2,8 mW/cm2) erforscht. Es kam zu signifikanter
Veränderung bei den neugeborenen Tieren. (GD Del Vecchio et al. 2009; J Orendacova et al. 2009) 15(6),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung
an Tieren: Erwärmung des Gewebes
durch Mobilfunkstrahlung. An Kaninchen wurde untersucht, welche Wirkung
1900-MHz-Strahlung auf den Gesichtsnerven und das umgebende Weichteilgewebe
ausübt. Dafür wurden die Temperatur im Gewebe und die Aktionspotenziale
der Nerven gemessen. Die Temperatur erhöhte sich im Gewebe und die Aktionspotenziale waren verändert gegenüber den Werten
der Kontrolltiere. (G.O. Acar et al., 2009) 15(5),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Hochfrequenzforschung
an Pflanzen: Wirkung von
Hochfrequenz auf die Wurzelentwicklung. In Wurzelspitzen der normalen Küchenzwiebel
wurde die Wirkung von 400- und 900-MHz-Strahlung auf Wurzelentwicklung und
Zellteilungsverhalten untersucht. Das Wachstum der Wurzel war nicht
verändert, aber es kam zu genetischen Störungen bei der Zellteilung. (M. Tkalec et al., 2009) 15(5),1
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
Verminderte DNA-Reparatur durch UMTS
und GSM 900. Diese Untersuchungen (I. Y. Belyaev
et al. 2009) an menschlichen primären Zellkulturen von Lymphozyten ergaben,
dass durch einige Frequenzen, die im
900-MHz-Bereich (GSM) und bei UMTS zum Einsatz kommen, die
Reparaturmechanismen nach DNA-Schädigung gehemmt werden. Das ist ein
weiterer Beweis für den Fenstereffekt und DNA-Schädigung durch
Mobilfunkfrequenzen bei nicht-thermischen Feldstärken. 15(4),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
Hämoglobin wird durch GSM-Frequenzen
verändert. Bei Einwirkung der Frequenzen 910 und 940 MHz auf
Hämoglobin-Moleküle zeigen sich Veränderungen in Struktur und Funktion.
Dadurch wird die Fähigkeit zur Sauerstoffbindung vermindert. Die Abnahme
der Sauerstoff-Affinität korreliert mit Intensität und Dauer der
Einwirkung. (S. J. Mousavy et al. 2009) 15(4),1 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
900 MHz-Strahlung beeinflusst Endozytose in
Zellkulturen. Für die Experimente (Moisescu
et al. 2009) wurden Zellkulturen von metastatischen Melanomen 20 Minuten
der GSM-Strahlung ausgesetzt und danach die Aufnahmerate eines Farbstoffs
gemessen im Vergleich zu unbestrahlten Zellen.
Die Aufnahme des Farbstoffs war beschleunigt bei den bestrahlten Zellen.
Die GSM-Frequenzen wirken auf einen bestimmten Mechanismus der Endozytose ein, die Clathrin-abhängige
Einschleusung in die Zelle. 15(2),2-3 – Zu
den Originalseiten im pdf-Format
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Rezension: Genschäden und andere
Mobilfunkwirkungen. Die Kompetenzinitiative hat ihre dritte Broschüre
herausgegeben, in der es um die Wirkung des Mobilfunks auf die Gene geht.
Die Autoren, die Professoren Adlkofer, Belyaev, Richter und Shiroff,
Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, fassen die Ergebnisse der
internationalen Forschung zusammen und dokumentieren die Vorgänge um den
haltlosen Fälschungsvorwurf in Wien. Sie wollen damit über die Risiken des
Mobilfunks aufklären und eine Gegenposition zur Verharmlosung durch Staat
und Industrie einnehmen und die Öffentlichkeit warnen. Neue
Forschungsansätze, die durch unabhängige Geldgeber finanziert werden
sollen, sind außerdem in Arbeit. 15(1),2-3
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
Unglaubliche Vorgänge an der
Medizinischen Universität Wien. Offensichtlich finden die obskuren
Vorgänge an der Medizinischen Universität Wien um die Forschungsergebnisse
der neuen UMTS-Studie noch kein Ende. Die Vorwürfe, dass
bei der zurückgezogenen Studie (UMTS-Strahlung verursacht genetische
Schäden) gefälscht worden war, bleiben im Umlauf. 14(11),3
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Grundlagenforschung:
Veränderungen an Lipidvesikeln
durch elektrische Felder. Abhängig von der einwirkenden Frequenz, der
Ionenstärke und der Leitfähigkeit in der Umgebung nehmen Lipidvesikel verschiedene Formen an, wenn sie einem
elektrischen Feld ausgesetzt sind (S. Aranda et al., 2008). 14(10),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Hochfrequenzforschung:
Pränatale Einwirkung von 900 MHz auf
das Hirn von Ratten. Elektromagnetische Felder verändern die Bildung
und Differenzierung von neuronalen Stammzellen und die Zellzahl während der
Embryonalentwicklung bei Ratten, wenn diese im Mutterleib mit
900-MHz-Feldern bestrahlt werden (E. Odaci et
al., 2008). 14(10),1
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Hochfrequenzforschung:
Reflexion und Eindringtiefe von
Millimeterwellen in die Haut. Um zu ergründen, wie weit elektromagnetische
Felder im Gigahertz-Bereich in Oberflächen biologischer Systeme eindringen,
wurden an zwei unterschiedlichen Mäusestämmen und künstlichen Modellen
menschlicher Haut verschiedene Tests durchgeführt. Damit sollte geklärt
werden, ob sich die Ergebnisse, die man mit Mäusen erhält, auf den Menschen
übertragen lassen. Man fand heraus, dass Haut von
Mäusen anders reagiert als Haut von Menschen. (S. I. Alekseev
et al. 2008) 14(9),1
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunkforschung:
Mobilfunkwirkung bei
industriefinanzierten Tierversuchen. Mäuse, deren Gehirne mit verschiedenen
Mobilfunkfrequenzen bestrahlt worden waren, zeigten keine Auffälligkeiten
gegenüber den unbestrahlten Kontrollen. Die
Experimente waren mit Unterstützung von Motorola und koreanischen
Ministerien durchgeführt worden. 14(8),2-3
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Zellforschung:
Magnetfelder vermindern
Hochfrequenz-DNA-Schäden. Durch Einwirkung von 1,8-GHz-Felder
des Mobilfunks auf menschliche Augenlinsen-Epithelzellen kann es zu DNA-Schädigungen
und zum Anstieg von Reaktiven Oxidationsprodukten (ROS) in den Zellen
kommen. Wenn gleichzeitig ein Magnetfeld einwirkt, können DNA-Schädigung
und ROS-Anstieg blockiert werden. (Ke Yao et al.
2008). 14(8),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Hirnforschung
zu Mobilfunk: 900 MHz
beeinträchtigen die Hirnleistung bei Ratten. Bei Ratten kann man nach
über einjähriger Behandlung mit Mobilfunkstrahlung verändertes
Verhalten beobachten. Das fanden schwedische Forscher heraus (H. Nittby et al. 2008). Die Tiergruppen waren zwei
verschiedenen Feldstärken ausgesetzt worden. Die Ergebnisse zeigen kaum
dosisabhängige Unterschiede, aber signifikante zwischen Schein- und
GSM-Bestrahlung.14(8),1
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobilfunk-Forschung: Tumorentwicklung bei Mäusen durch
UMTS. Vorläufige Ergebnisse von Experimenten mit Mäusen zeigen
signifikant vermehrte Schädigung bzw. Entwicklung von Tumoren in einigen
inneren Organen, wenn starke chronische Bestrahlung mit UMTS-Frequenzen
erfolgt bei gleichzeitiger Einwirkung der mutagenen
Substanz ENU. (T. Tillmann et al. 2008) 14(7),3
– Zur Originalseite im pdf-Format
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900 MHz beeinträchtigen die Entwicklung
von Hühnereiern. Das
Ziel dieser Arbeit (F. Batellier et al. 2008) war
herauszufinden, welche Wirkung elektromagnetische Felder des GSM-Mobilfunks
auf die Entwicklung von befruchteten Hühnereiern hat. Wenn das Mobiltelefon
auf „call“ geschaltet war, wurde ein signifikant
höherer Prozentsatz von abgestorbenen Embryos (Mortalität) beobachtet. 14(6),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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900 MHz verändern Proteine in der
menschlichen Haut. Um
zu untersuchen, ob Mobilfunkstrahlung nicht nur in Zellkulturen, sondern
auch in der Haut des lebenden Menschen die Proteinbildung verändert, wurden
Freiwillige mit 900 MHz bestrahlt. Tatsächlich konnten deutliche
Unterschiede festgestellt werden, zwei Proteine waren sogar bei allen
Probanden signifikant verändert. (A. Karinen et al. 2008) 14(5),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Wirkung von GSM-Strahlung auf die
Fruchtfliege. Die
Bestimmung von Überlebensraten und Stressreaktionen
in der Zelle zeigen in diesen Experimenten, dass die
Beeinflussung durch elektromagnetische Felder (835 MHz) von der Dosis
abhängt. Es werden verschiedene Schutzmechanismen in Gang gesetzt: Je höher
die Dosis desto geringer ist die Überlebensrate und auf Zellebene wird das
Wachstum gesteigert oder gehemmt, die Apoptose wird eingeleitet und
entweder durchgeführt oder abgewendet. (K. S. Lee et al. 2008). 14(4),2-3
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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UMTS-Strahlung erzeugt Genschäden in Fibroblasten.
Schon sehr geringe Felder von 1950 MHz, wie sie beim Mobiltelefonieren
auftreten, erzeugen Erbgutschäden in Zellkulturen von menschlichen Fibroblasten. SAR-Werte von 0,05 W/kg reichen aus.
Demgegenüber scheinen menschliche Lymphozyten nicht anfällig zu sein. (C.
Schwarz et al. 2008; O. Zeni, M. R. Scarif et al. 2008). 14(4),1-2
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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1800-MHz-Strahlung verändert die
Proteine in Zellen der Augenlinse.
Experimente von H.W. Li et al. (2007) mit menschlichen Zellen der
Augenlinse ergaben, dass durch Mikrowellen
erhöhte Konzentrationen bestimmter Strukturproteine hervorgerufen werden.
Die betreffenden Proteine sind an Hitzeschock- und Regulationsvorgängen
beteiligt. Den Ergebnissen nach könnte Hochfrequenzstrahlung bei
chronischer Einwirkung mitverantwortlich sein für Linsentrübungen. 14(3),2-3
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Nicht-thermische Wirkung von
Mikrowellen auf Proteine.
Die Wärmewirkung von 2,45-GHz-Strahlung auf Proteine unterscheidet sich von
der konventionellen Erwärmung. Durch die Einwirkung von Mikrowellen
entstehen noch andere, nicht-thermische Wirkungen auf Zellen gegenüber
normaler Erwärmung. Die Arbeit von D.F. George et al. (2008) untersuchte
die Unterschiede in der Wirkung auf die Proteine. 14(3),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Industrieforschung:
Industrie findet keine Wirkungen von
Mobilfunk und Haushaltsstrom. Zwei japanische Untersuchungen (Negishi T. et al. 2008; Hirose
H. et al. 2008), die von der Industrie gefördert und von Mitarbeitern der
Industrie durchgeführt wurden, untersuchten an verschiedenen Mäusestämmen,
ob Magnetfelder von Haushaltsstrom und Strahlung von
Mobilfunk-Basisstationen zur Entwicklung von Krebs beitragen. In beiden
Fällen wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen scheinexponierten
Kontrollen und den behandelten Gruppen gefunden. 14(2),4
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Industrieforschung zu UMTS in Italien. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus 3
Personen von einem Forschungszentrum in Neapel für Wechselwirkungen
zwischen EMF und Biosystemen und 3 Personen von der Telecom Italia (Labor
in Turin), hat die Wirkung von UMTS-Strahlung auf menschliche Leukozyten
untersucht und keine Hinweise auf schädliche Wirkungen gefunden. (O. Zeni et al. 2007) 14(1),3
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Hirnforschung
Mobilfunk: Gliazellen von Ratten
werden durch 900 MHz verändert. In dieser Zeitabhängigkeitsstudie (E. Brillaud et al. 2007) konnte gezeigt werden, dass die Behandlung mit Handystrahlung bei Ratten zu
Reaktionen von Gliazellen führt. Die Reaktionen treten verzögert ein, nach
2 bis 3 Tagen ist die Aktivität der Zellen am größten. Nach mehreren Tagen
verringern sich die Effekte und sind schließlich ganz verschwunden. 13(9),2-3 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Wirkungsmechanismus von
Mobilfunkstrahlung. Mobilfunkstrahlung
von 800–950 MHz induziert in wenigen Minuten eine Antwort an der
Zelloberfläche von HeLa- und Rat1-Zellen
(Zelllinien aus menschlichen Gebärmutterhalskrebszellen und Fibroblasten von Ratten). Es kommt zu einer Kaskade von
Reaktionen, die schließlich innerhalb der Zellen zu Veränderungen führt.
Die Wirkung ist eindeutig nicht-thermischer Art. Die Wissenschaftler J.
Friedman et al. (2007) schlagen ein Modell vor, das die Wirkungsweise
erklären kann. 13(8),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Grundlagenforschung
Therapie: Hormonartige Wirkung von
gepulsten Feldern? Die Wissenschaftler M. Schnoke
und R. J. Midura (2007) gingen der Frage nach,
auf welche Weise gepulste elektromagnetische Felder (PEMF) die
Beschleunigung der Knochenheilung ermöglichen. Der Wirkungsmechanismus wurde
im Vergleich zu den Hormonen Insulin und Parathormon
(einem Hormon der Nebenschilddrüse) untersucht. PEMF induzieren in der
Zelle eine ähnliche Signalübertragung. 13(8),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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1800-MHz-Strahlung verändert
Genaktivität in Nervenzellen. 24-stündige
Bestrahlung mit Mobilfunkstrahlung beeinflusst
eine Reihe von Genen, indem diese – anders als in unbestrahlten
Zellen – entweder aktiviert oder deaktiviert werden. Untersucht wurde das
von der Forschergruppe R. Z. Zhao et al. (2007) an Zellkulturen von
Rattenneuronen. Die veränderten Genaktivitäten betreffen eine Reihe von
Zellfunktionen, besonders aber Gene des Zellskeletts. 13(8),1 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Primäre Zellkulturen reagieren auf
HF-Felder, sekundäre nicht oder nur gering. Bei dieser experimentellen Arbeit von
A. Höytö et al. (2007) wurde an verschiedenen
Zellkulturen untersucht, wie diese durch hochfrequente elektromagnetische
Strahlung beeinflusst werden. Im Unterschied zu
den hier verwendeten sekundären Zelllinien wurden die primären Zellkulturen
deutlich durch Hochfrequenzstrahlung von 872 MHz verändert. Die
Enzymaktivität der Ornithindecarboxylase (ODC)
war gegenüber den Kontrollkulturen signifikant vermindert. 13(7),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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1,9-GHz-Felder aktivieren Apoptose-Gene
in Zellkulturen. Wenn
verschiedene Gehirnzellen von Mäusen der Mobilfunkstrahlung von 1900 MHz ausgesetzt
werden, verändert sich die Genaktivität solcher Gene, die für den
programmierten Zelltod (Apoptose) zuständig sind. In den beiden Zelltypen
gibt es geringe Unterschiede in der genetischen Aktivität nach der
Handy-Bestrahlung, und Neuronen erscheinen empfindlicher als Astrozyten (T.Y. Zhao et al. 2007). 13(6),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Hochfrequenz
und Hirnforschung: Hilft Tee gegen
Mikrowellenschädigungen im Gehirn? Die Experimente von Xu Z.W. et al. (2007) wurden nicht durchgeführt, um die
Wirksamkeit von Tee als Arzneimittel zu belegen, sondern um Mechanismen im
Nervensystem auf die Spur zu kommen, die bei Lernen und Erinnerung eine
Rolle spielen. Mikrowellen beeinträchtigen Hirnfunktionen unter bestimmten
Bedingungen, das zeigen Studien an Tieren und Menschen. 13(5),3 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Zelltod durch GSM- und
DCS-Mobilfunkstrahlung.
In Labortests mit der Fruchtfliege Drosophila melanogaster,
einem seit langem gern genutzten Forschungsobjekt, wurden Schäden in
verschiedenen Stadien der Ei-Entwicklung festgestellt, wenn die Eier mit
Mobilfunkfrequenzen von 900 und 1800 MHz bestrahlt wurden. Vor allem
empfindliche Phasen am Anfang und in der Mitte der Entwicklung sind
besonders anfällig (D.J. Panagopoulos et al.,
2007). 13(4),1-2 – Zu den Originalseiten im
pdf-Format
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Mobilfunk und
Melatonin: Melatonin vermindert die
Schadwirkung von 900-MHz-Strahlung. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Mikrowellen von Mobiltelefonen in Hirnzellen freie
Radikale erzeugen können. Die Gabe von antioxidativen
Substanzen kann die durch Mikrowellen verursachte Schädigung der Hirnzellen
positiv beeinflussen. Hier wurde an Rattenhirnen untersucht (H. Köylü et al. 2006), wie die Mikrowellen einwirken und
ob Melatonin als sehr wirksames Antioxidans eine schützende Wirkung hat. 12(12),1-2 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Zellforschung:
Genveränderungen durch
Mobilfunkstrahlung in verschiedenen Zellkulturen. In diesen
Experimenten (D. Remondini et al., 2006) wurden
verschiedene Zellkulturen mit Frequenzen von 900 MHz und 1800 MHz bestrahlt
und die Genaktivität, ähnlich wie in der vorherigen Studie (R. Nylund, D. Leszczynski, 2006), mit Transkriptomik
und Proteomik untersucht. Die Zellkulturen
zeigten ebenfalls unterschiedliche Genaktivitäten gegenüber den unbestrahlten Kontrollen. 12(11),2-3 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Zellforschung:
Mobilfunkstrahlung verändert Gen-
und Proteinaktivität. An zwei nahe verwandten Kulturen von Zell-Linien
menschlicher Endothelzellen (Zellen der inneren Zellschicht von Gefäßen und
Schleimhäuten) wurde untersucht, wie sich Mobilfunkstrahlung von 900 MHz
auf die Aktivität von Genen und der damit verbundenen Erzeugung von messenger-RNA und Proteinen auswirkt (Transkriptome und Proteome)
(R. Nylund, D. Leszczynski, 2006). Es zeigte sich,
dass die Zellen trotz der nahen Verwandtschaft
mit sehr unterschiedlichen Aktivitäten reagierten. Das könnte erklären,
warum es so schwierig ist, Forschungsergebnisse zu wiederholen bzw.
überhaupt klare Ergebnisse zu erhalten. 12(11),1-2
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Kurzmeldung: Wirkung von 1800 MHz auf die
Hamster-Zirbeldrüse. Wenn isolierte Zirbeldrüsen von Hamstern
elektromagnetischen Feldern von 1800 MHz ausgesetzt werden, hängt es
entscheidend vom SAR-Wert ab, welches Ergebnis erzielt wird (A. Lerchl 2006). 12(9),4 – Zu
den Originalseiten im pdf-Format
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Dauereinwirkung von 1800 MHz vermindert
die Neuronenaktivität in Zellkulturen. Die starke weltweite Verbreitung von
Mobiltelefonen in den letzten Jahren hat zu kontroversen Diskussionen um
die Auswirkungen der Strahlung auf das Gehirn geführt. Deshalb sollte an
Zellkulturen von Gehirnzellen untersucht werden, ob sich die Strahlung auf
die Funktionen im Nervensystem auswirkt (S. Xu et
al., 2006). 12(5),2 – Zu den Originalseiten im
pdf-Format
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Verhaltensänderung von Bienen durch
Hochfrequenz. Eine
Pilotstudie der Universität Landau ergab: Wenn Bienenvölker mit Frequenzen
eines DECT-Telefons bestrahlt werden, hat das Auswirkungen auf das
Verhalten der Tiere und deren Leistungsvermögen. 12(3),2-3 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Chromosomenschäden durch
elektromagnetische Felder. Die
REFLEX-Studie, gefördert von der Europäischen Union, hatte ein weiteres Mal
erbracht, daß elektromagnetische Felder das Erbgut schädigen können (vgl. ElektrosmogReport 1/2005). Diverse Untersuchungen
anderer Wissenschaftler lieferten keine derartigen Ergebnisse, und so ist
es immer noch schwer, die widersprüchlichen Ergebnisse zu deuten. Im Laufe
des Jahres 2005 gab es weitere Veröffentlichungen zu dieser Problematik. 12(1),2-3 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Hochfrequente Felder und Chromosomen, 11(11),
2 - Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Störung der Orientierung von
Meeresschildkröten, 11(5), 3
- Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Mobilfunkstrahlung und Spermien, 11(3), 4 - Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Ergebnisse der REFLEX-Studie, 11(1),1-2 - Zu den
Originalseiten im pdf-Format
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Studie zur Blut-Hirn-Schranke in der
Kritik, 9(7), 2-3 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Diskussion um Studie zu Krebs bei
Mäusen, 9(4), 1-2 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Schädigung von Nervenzellen durch
Mobilfunkstrahlung, 9(3), 1-2 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Handy-Strahlen und
Chromosomen-Veränderungen,
9(2), 2 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Athermische
Wirkungen auf menschliche Zellen,
8(8), 1-2 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Verhaltensauffälligkeiten bei Rindern
durch Mobilfunk, 8(6), 3-4 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Störungen der Blut-Hirn-Schranke durch
Mobilfunkstrahlung,
6(11), 1-2
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Beeinträchtigung des
Langzeitgedächtnisses durch Handystrahlung im Tierversuch, 6(6), 4
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Details zur Studie über EMF und Gesundheit
von Rindern, 4(10),
5-7
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Hochfrequente Felder als Stressoren für
Rinder?, 4(9), 5-7
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Repacholi
zu den Ergebnissen seiner Mäusestudie, 3(11), 9-10
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EMF (GSM-Handies)
fördern Blutkrebs bei transgenen Mäusen, 3(7), 5-7
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Mobiltelefone und Krebs, 3(6), 6
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Zunahme von DNS-Brüchen nach
Hochfrequenzbestrahlung,
1(1), 7
(Verweis auf DNA-Brüche nach niederfrequenter ... 2(4), 9-10)
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Wirkungsmodelle
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Die Wirkungsmechanismen von EMF auf die
DNA. Die beiden
Autoren (M. Blank, R. Goodman 2008) haben ein Modell erarbeitet, das
erklären kann, wie elektromagnetische Felder die DNA schädigen,
Transkription und Proteine verändern kann. Die Ergebnisse aus vielen
Untersuchungen werden zusammengefasst und auf
Basis bekannter molekularer Abläufe Modelle entwickelt, wie Zellprozesse beeinflusst werden: über die Einwirkung auf die
Energie- und Ladungsverhältnisse. 14(2),2
– Zur Originalseite im pdf-Format
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Gewebe-Erwärmung durch
elektromagnetische Felder (EMF) zum Teil höher als gedacht. Eine neue Veröffentlichung des
Bundesumweltministeriums (Hrsg.; 2006) hat die Strahlenbelastung des
menschlichen Körpers zum Inhalt. Es zeigte sich, dass
auch die heutigen Computermodelle mit ihren Berechnungsverfahren zur
Temperaturentwicklung im Gewebe unzureichend sind und dass
die Grenzwerte ausreichen, die Temperaturerhöhung im Körper zu verhindern. 13(1),3 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Wie töten Mikrowellen Tumorzellen ab? Wahrscheinlich spielt der Wassergehalt
in den Zellen eine entscheidende Rolle bei der Krebsentstehung. Dies
jedenfalls überlegt der Autor G. I. McIntyre (2006),
basierend auf verschiedenen Erkenntnissen zu Vorgängen im Zellinnern. 12(7),3 – Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Kein Einfluss
des Mobilfunks auf Stressproteine? 10(6), 2 -
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Wirkungen auf die Proteinstruktur, 9(7),
3-4 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Studie zur Blut-Hirn-Schranke in der
Kritik, 9(7), 2-3 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Athermisch
oder nicht athermisch? 9(1),
3-4 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Athermische
Wirkungen auf menschliche Zellen,
8(8), 1-2 - Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Störungen der Blut-Hirn-Schranke durch
Mobilfunkstrahlung,
6(11), 1-2
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Stuart-Report 2: Wirkungen von
Handystrahlung auf Gehirnfunktionen, 6(10), 1-3
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Stuart Report 1: Thermische und athermische Wirkungsweise von Handystrahlung, 6(8), 2-4
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Biologische Effekte funktechnischer
Anlagen. Körpereigene
Vorgänge werden durch ultrafeine Schwingungssingnale
gesteuert. Dabei entstehen im biologischen System Resonanzen auf
elektromagnetische Signale aus der Umgebung, sowohl aus natürlicher als
auch aus technischer Herkunft. Das beschreibt der Arzt für Allgemeinmedizin
Dr.med. Karl-Heinz Braun-von Gladiß in seiner im
August 1992 im Eigendruck herausgegebenen Broschüre "Biologische
Effekte funktechnischer Anlagen". Stx142-143.1992.7.1 (1 Seite)
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Medizintechnik
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Medizinische
Diagnostik: Magnetresonanz schädigt
DNA in menschlichen Lymphozyten. Die Wirkung von Magnetresonanz-Geräten
auf menschliche Lymphozyten wurde mit verschiedenen Methoden im Labor
untersucht und es kam heraus, dass signifikante
Schädigungen des genetischen Materials auftreten; sowohl
Chromosomen-Aberrationen als auch Erhöhung der Mikrokern-Anzahl und von
DNA-Strangbrüchen wurden gefunden. Magnetresonanz-Untersuchungen haben in
den letzten Jahren stark zugenommen und mögliche Gesundheitsrisiken sind
nicht ausgeschlossen, da das bildgebende Magnetresonanz-Verfahren (MRI)
heute ein starkes statisches Feld (0 Hz, 3 Tesla), einen
Magnetfeld-Gradienten von 3–3000 Hz und ein Radiofrequenzfeld von 10–400
MHz nutzt. Deshalb sollte geklärt werden, wie sich die Felder auf
Lymphozyten auswirken. (Joong Won Lee et al.,
2011) 17(10),3 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Elektrochirurgie erzeugt hohe
Feldstärken. Das
medizinische Personal ist teilweise sehr hohen Feldern ausgesetzt, wenn mit
dem Elektroskalpell gearbeitet wird. Die Felder können die von der
„International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection“
(ICNIRP) empfohlenen Richtwerte um fast das 10-fache übersteigen. Das haben
schwedische Forscher herausgefunden. (J. De Wilén
2010) 16(9),2 – Zur Originalseite im pdf-Format
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Mobiltelefone beeinflussen
Infusionspumpen. Durch
Mobilfunkstrahlung von 900 und 1800 MHz können Infusionspumpen gestoppt
werden. Es werden verschiedene Fehler gemeldet, die Programme werden aber
nicht beschädigt. (G. Calcagnini, M. Floris et al. (2006)). 12(7),2-3
– Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Herzschrittmacher und
Diebstahlsicherungen,
4(11), 9
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BfS
zur Störung von Herzschrittmachern,
3(10), 7-8
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Hersteller von Herzschrittmachern
sollen Filter gegen EMF einbauen,
3(9), 6-8
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Beeinflussung von Herzschrittmachern
durch Mobiltelefone,
2(8), 7-8
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Besserer Schutz für Patienten mit
Herzschrittmachern,
1(3), 9
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Warnung vor Mobiltelefonen, 1(2), 7
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Schäden durch elektromagnetische
Strahlenfelder im Krankenhaus.
Bei einer Umfrage der japanischen Gesellschaft für Strahlentechnik
und des japanischen Verbandes der Hersteller von Röntgen- und
strahlentherapeutischen Geräten an den radiologischen Abteilungen von
Krankenhäusern in Japan stellte sich heraus, daß in mehr als der Hälfte der
befragten Abteilungen Störungen zum Beispiel an Computertomographen
durch elektromagnetische Strahlenfelder anderer Geräte aufgetreten waren.
Das berichtete die japanische Tageszeitung Asahi Shimbun
in ihrer Überseeausgabe vom 25. Januar 1993. Stx146-147.1993.8.1 (1 Seite)
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