Strahlentelex mit ElektrosmogReportISSN 0931-4288

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Kinderkrebs bei Atomkraftwerken

Leukämie-Anhörung im Niedersächsischen Landtag 2007 zur Leukämiehäufung in der Elbmarsch

20 Jahre nach Tschernobyl

Messwerte Uran in Mineral- und Leitungswasser

Zu besonderen Themen – wie Kinderkrebs um Atomkraftwerke, Leukämiehäufung in der Elbmarsch, Urangehalte in Mineral- und Leitungswasser etc. – bietet Strahlentelex auf dieser Homepage Dokumentationen mit Materialiensammlungen zum Herunterladen und speziellen Links.

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Textfeld: Aus der aktuellen Ausgabe
Nr.568-569, 24.Jahrgang, 2. September 2010

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zum Themenbereich Radioaktivität - ionisierende Strahlung

zum Themenbereich ElektrosmogReport - elektromagnetische Felder

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Radioaktivität - ionisierende Strahlung

Energiepolitik:

Gutachten zur Laufzeitverlängerung der AKW mit verzerrten Ergebnissen

„Zwölf bis zwanzig Jahre am besten“ – „Eine Verlängerung ist sinnlos“

Den vollständigen Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Zur Vorbereitung ihres Energiekonzeptes hatte die Bundesregierung Gutachten in Auftrag gegeben, die am 27. August 2010 von den auftragnehmenden Instituten übergeben, jedoch nicht veröffentlicht wurden. Entsprechend sind die Nachrichten und Deutungen widersprüchlich.

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Uranbergbau:

Delegierte indigener Völker fordern Ende der Atomindustrie

Den ausführlichen Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Die Delegierten der IPPNW-Vorkonferenz „Sacred Lands, Poisoned Peoples“ haben am 29. August 2010 in Basel eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Darin fordern sie, Uranabbau und dessen Weiterverarbeitung zu stoppen sowie den unverantwortlichen Umgang mit radioaktivem Abfall, Atomenergie und Atomwaffen zu beenden.

 

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Uranbergbau:

Deutschland verschleiert die Herkunft des Urans

IPPNW: Grobe Menschrechtsverletzungen und massive Umweltzerstörungen in den Abbauländern

Den vollständigen Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Die deutsche Bundesregierung und die EURATOM Supply Agency verschleiern die Herkunft des Urans, das für den Betrieb deutscher Atomkraftwerke genutzt wird. Zu diesem Ergebnis kommt die Internationale Ärzteorganisation zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) nach einer systematischen Auswertung der Quellen der europäischen Atombehörde EURATOM sowie von Antworten der deutschen Bundesregierung auf parlamentarische Anfragen. Zwar lassen sich anhand des Datenmaterials die Lieferländer nachvollziehen, nicht aber die Ursprungsländer. „Wir fordern die Bundesregierung daher auf, Informationen über Einfuhr, Herkunftsländer, Ausfuhr und Empfangsländer von Uran endlich offen zu legen“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.

 

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Atommüll:

Bergleute für Gorleben gesucht

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg fragt das Bundesamt für Strahlenschutz: „Was soll in Gorleben ‚zügig‘ bewegt werden? Salz oder Papier?“

Den vollständigen Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Reviersteiger, Bohrtechniker, Bergmechaniker, Fördermaschinisten... – die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern (DBE) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt, „spätestens zum 10.10.2010, zunächst befristet“ neues Personal. Zum Beispiel Reviersteiger für den Grubenbetrieb. Wer sich die Stellenausschreibungstexte unter www.dbe.de anschaut, wird hellhörig.

 

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Atommüll:

Die Brennstäbe der „Otto Hahn“ sind jetzt in Frankreich

Atommüll-Transporte verlaufen ungesichert

Den vollständigen Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Erst im zweiten Anlauf konnten die alten Brennstäbe des Atomfrachters „Otto Hahn“ ins Kernforschungszentrum Cadarache in Südfrankreich transportiert werden. Bei einem ersten Transportversuch am 9. Juli 2010 erwies sich ein Behälter als undicht und wies Druckverluste auf. Erst zwei Tage später um 15 Uhr konnte deshalb die 1.500 Kilometer weite Transportfahrt beginnen. Wie in der Juli-Ausgabe des Strahlentelex ausführlich berichtet, lagerten die Brennstäbe der „Otto Hahn“ seit 30 Jahren auf dem Gelände der GKSS bei Hamburg. Im Kernforschungszentrum Cadarache sollen sie nun zusammen mit Brennstoff aus dem früheren Reaktor des Kernforschungszentrums Karlsruhe in Castor-Behälter verpackt und dann schließlich ins Zwischenlager Nord in Lubmin bei Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern gebracht werden.

Ihre Atommülltransporte führt die GKSS offenbar regelmäßig ohne weitere Absicherungen durch. In der Nacht zum 10. August 2010 stoppten Umweltaktivisten kurzzeitig einen Transport mit 45 Brennelementen aus dem Forschungsreaktor FRG-1, den die GKSS am 28. Juni 2010 außer Betrieb genommen hatte. Die Aktivität der Brennelemente wurde mit 1.620.000 Terabecquerel angegeben. Ziel der nächtlichen Atomfahrt war Bremerhaven.

 

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Atompolitik:

Erst Hennenhöfer, jetzt auch noch Thomauske

Atomfilz beim Endlager Gorleben. Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg: „Röttgen will Gorleben durchboxen“

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Mit großer Empörung reagierte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) auf die Entscheidung der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS), Dr. Bruno Thomauske an einer „Eignungsprognose“ für das geplante Endlager Gorleben mitwirken zu lassen. Finanziert wird diese „Eignungsprognose“ vom Bundesumweltministerium. „Der Filz erreicht unter Bundesumweltminister Norbert Röttgen eine neue Qualität“, kommentiert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke die Personalentscheidung. Thomauske wechselte einst vom Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) zum Atomstromkonzern Vattenfall. Dort war er Geschäftsführer der Atomsparte im Vattenfall-Konzern, als in dessen Reaktor Krümmel bei Hamburg ein Transformatorenbrand ausbrach und einen gefährlichen Zwischenfall verursachte. Nach massiven Vorwürfen wurde Thomauske deshalb von seiner Funktion entbunden. Zur Zeit hat er einen Lehrstuhl an der Technischen Hochschule Aachen, der vom Energiekonzern RWE gesponsert wird.

 

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Umweltradioaktivität:

Weißrussland will den durch Tschernobyl verseuchten Boden landwirtschaftlich nutzen

Den vollständign Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Weißrussland will die Flächen landwirtschaftlich nutzen, die durch den radioaktiven Fallout nach der Havarie des Tschernobyler Atomkraftwerkes im Jahre 1986 verseucht wurden. Das geht aus einem Programm zur Liquidierung der Folgen der Tschernobyler Havarie bis zum Jahr 2020 hervor, das die weißrussische Regierung am 22. Juli 2010 auf ihrer Webseite veröffentlichte.

 

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Atompolitik:

Iranischer Reaktor Buschehr offiziell in Betrieb genommen

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Nach 35 Jahren Bauzeit begannen in der iranischen Hafenstadt Buschehr am Persischen Golf am 21. August 2010 russische und iranische Techniker die ersten von insgesamt 163 Brennstäben in den dortigen Reaktor einzusetzen. Bis zum 5. September 2010 soll das Beladen des Leichtwasserreaktors abgeschlossen werden, der dann im November 2010 ans Netz gehen und bis März 2011 seine Maximalleistung von 1.000 Megawatt erreichen soll. Der deutsche Siemens-Konzern hatte den Bau des Atomkraftwerks bereits während der Herrschaft des 1979 gestürzten Schahs begonnen. Von 1980 bis 1988, während des Krieges zwischen Iran und Irak, ruhten dann die Bauarbeiten und der Westen verweigerte wegen der islamischen Revolution die weitere Zusammenarbeit. 1994 einigte sich Teheran schließlich mit Rußland auf eine Wiederaufnahme des Projekts. Rußland übernimmt für die nächsten 10 Jahre die Lieferung und Entsorgung des atomaren Brennstoffs.

 

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Atomwirtschaft:

Rußlands erstes schwimmendes Atomkraftwerk vom Stapel gelassen

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Am 5. Juli 2010 wurde in der St. Petersburger Werft „Baltische Fabrik“ das weltweit erste schwimmende Atomkraftwerk vom Stapel gelassen. An der Zeremonie nahmen der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti zufolge der Chef der Föderalen Agentur für Atomenergie „Rosatom“, Sergej Kirienko, die Gouverneurin von St. Petersburg, Valentina Matwienko, und der Generaldirektor des Konzerns Rosenergoatom, Sergej Obosow, teil.

 

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Atompolitik:

Garchinger Forschungsreaktor läuft acht Jahre länger mit waffenfähigem Uran

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Hoch angereichertes, atomwaffentaugliches Uran wird in dem Forschungsreaktor Heinz-Maier-Leibnitz (FRM II) in Garching bei München mindestens noch bis zum Jahr 2018 eingesetzt und damit acht Jahre länger als geplant. Das teilte der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer der Süddeutschen Zeitung zufolge am 26. Juli 2010 mit. Trotz intensivster Forschungsarbeiten sei weltweit noch niemand in der Lage, die Umrüstung auf niedriger angereichertes Uran vorzunehmen, erklärte der CSU-Politiker.

 

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Atompolitik:

Anti-Atom-Organisationen kündigen heißen Herbst an

Großdemonstration mit Umzingelung des Regierungsviertels am 18. September 2010 in Berlin

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Mit einer Großdemonstration in Berlin am Samstag, dem 18. September 2010, wollen Anti-Atom-Organisationen einen „heißen Herbst“ für Regierung und Atomkonzerne einläuten. Wenn Bundestag und Bundesregierung im September über ein „Energiekonzept“ und längere Laufzeiten der Atomkraftwerke beraten, sollen zehntausende Menschen das Berliner Regierungsviertel komplett „umzingeln“. Nach zahlreichen weiteren Demonstrationen im ganzen Bundesgebiet in den Wochen danach gipfelt der „heiße Herbst“ im vielfältigen Protest gegen den für November geplanten Castor-Transport nach Gorleben. Zu der Großdemonstration unter dem Motto „Atomkraft: Schluss jetzt!“ ruft ein breites Bündnis aus Umweltverbänden, Bürgerinitiativen, Parteien und Gewerkschaften auf. Auf einer Pressekonferenz vor dem Berliner Reichstagsgebäude forderte dieses Bündnis die Bundesregierung auf, endlich aus der Atomkraft auszusteigen. Alle Informationen zur Demonstration, zu Sonderzügen und Bussen gibt es auf www.anti-atom-demo.de

 

ElektrosmogReport - elektromagnetische Felder

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Epidemiologie Hochfrequenz:

Strahlenbelastung auf norwegischen Marineschiffen

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Auf den Patrouillenbooten der norwegischen königlichen Marine wurden die Feldbelastungen durch Radar- und Funkgeräte untersucht. Diese Schnellboote sind relativ klein, daher ist die Besatzung nah an den Strahlenquellen dran. In dieser Arbeit wurden den Forschern die Messwerte von der Marine zur Verfügung gestellt, damit jährliche Gesamtdosis und Expositionsbedingungen bestimmt werden können. Die Art der Berechnungen, die in dieser Arbeit angestellt werden, kann auch für andere epidemiologische Studien verwendet werden. (V. Baste et al. 2010)

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Medizinische Technik und Feldbelastung:

Elektrochirurgie erzeugt hohe Feldstärken

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Das medizinische Personal ist teilweise sehr hohen Feldern ausgesetzt, wenn mit dem Elektroskalpell gearbeitet wird. Die Felder können die von der „International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection“ (ICNIRP) empfohlenen Richtwerte um fast das 10-fache übersteigen. Das haben schwedische Forscher herausgefunden. (J. De Wilén 2010)

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Statische Magnetfelder und γ-Strahlung:

Wirkung von Magnetfeldern auf DNA und deren Reparatur

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Werden Leukozyten im Blut γ-Strahlung (60Co-Strahlenquelle) und zusätzlich homogenen oder inhomogenen statischen Magnetfeldern ausgesetzt, entstehen unterschiedlich ausgeprägte DNA-Schäden in Form von Strangbrüchen. Unter bestimmten Bedingungen erfolgt nach einer gewissen Zeit eine Reparatur der Schäden.

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Forschung, Politik und Industrie:

Kritik an bewilligtem Forschungsvorhaben

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Unter der Überschrift „Trägt staatliche Forschungsförderung zur Verharmlosung möglicher gesundheitlicher Risiken der Mobilfunkstrahlung bei?“ kritisieren die Wissenschaftler Prof. Dr. med. Franz Adlkofer, Prof. Dr. med. Michael Kundi und Prof. Dr. phil. Karl Richter als Stiftungsrat der Stiftung Pandora ein Forschungsvorhaben, das vom Bundesamt für Strahlenschutz bewilligt wurde. In dem Projekt soll Prof. Alexander Lerchl von der privaten Jacobs Universität Bremen weiter die Gesundheitsgefahren durch Mobilfunk an Ratten untersuchen.

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Kurzmeldungen

Die vollständigen Meldungen finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

  • Forschungsbehinderung von Prof. Olle Johansson
  • Dokumentation und Urteil im Verleumdungsprozess
  • Epidemiologie: Krebs durch Mobilfunk in Brasilien
  • Industrieförderung: Keine Veränderungen beim EEG mit der 3. Generation der Mobiltelefone
  • Keine Effekte bei einer z. T. durch die Mobilfunkindustrie geförderten Studie in Finnland

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Gesamtumfang der Texte der aktuellen Ausgabe: 12 Seiten.

Die nächste Ausgabe folgt am Donnerstag, den 7. Oktober 2010.

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