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Die Geschichte des Strahlentelex

Im Dezember 1986, dem Jahr der Katastrophe von Tschernobyl, begann die Unabhängige Strahlenmeßstelle Berlin ihre Tätigkeit. Der Chemiker Dr. Peter Plieninger und der Kerntechniker Dipl.-Ing. Bernd Lehmann nahmen im Schaufenster eines Ladengeschäfts in Berlin-Moabit einen sogenannten Gamma-Meßplatz in Betrieb. Das Radioaktivitätsmeßgerät war aus den Überschüssen eines Benefizkonzertes in der Berliner Waldbühne erworben worden, die zu diesem Zweck dem Berliner Verein Aktiv gegen Strahlung e.V. zur Verfügung gestellt worden waren.


  Die Spezialität des Strahlentelex in den ersten Jahren nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahre 1986 war die Veröffentlichung von Radioaktivitätsmeßwerten in Nahrungsmitteln bei offener Nennung der Produkt- und Firmennamen. Diese Namen zu nennen war den staatlichen Meßstellen verboten - das ist bis heute so - und erforderte eine unabhängige Einrichtungen, was den besonderen Wert und Erfolg des Strahlentelex ausmachte. In Form von vergleichenden Warentests, deren Methode die Stiftung Warentest vermittelt hatte, wurden die ersten systematischen Meßreihen zu Milch und Babynahrung durchgeführt und veröffentlicht. Damit erhielten besorgte Eltern kleiner Kinder - immerhin neun Monate nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl - erstmals konkrete und unverschlüsselte Daten, die es ihnen ermöglichten, die Strahlenbelastung ihrer Kinder so gering wie den Umständen entsprechend möglich zu halten. Die Einschränkung für staatliche Meßstellen erforderte unabhängige Meßstellen und unabhängige Publikationen. Groß war die Unterstützung durch Einzelpersonen, Elterninitiativen und Vereinen wie Mütter und Väter gegen atomare Bedrohung e.V.. Bis zu 3.000 Abonnenten hatte Strahlentelex in dieser Zeit. Das ermöglichte die kontinuierliche Finanzierung der Arbeit der Unabhängigen Strahlenmeßstelle Berlin. Besonders hilfreich bis heute ist die Unterstützung durch die Mitglieder eines Wissenschaftlichen Beirates.


  Strahlentelex entwickelte sich schon frühzeitig zu einem Spezialinformationsdienst, dem die Minimierung der Strahlenbelastungen zentrales Anliegen ist. Die Dokumentation der Auseinandersetzungen über die Wirkungen kleiner Strahlendosen erstreckt sich über die Bereiche der Umweltradioaktivität bis zu Strahlenanwendungen in der Medizin, etwa bei der Mammographie. Mit dem abnehmenden Interesse der Öffentlichkeit an reinen Radioaktivitätsmeßwerten veränderte sich auch das Interesse am Strahlentelex. Wie sich am Beispiel des Streits um die Leukämiehäufung in der Umgebung des Atomkraftwerkes Krümmel und der GKSS in der Elbmarsch zeigt, ist dies das Feld, auf dem die Auseinandersetzung um eine strahlenreiche oder strahlenarme Zukunft ausgefochten wird.


  Im Dezember 1993 mußte die unabhängige Strahlenmeßstelle wegen des nachlassenden Interesses an konkreten Meßergebnissen ihre Pforten schließen und Strahlentelex kooperierte nun weiterhin mit den wenigen noch arbeitenden freien Meßstellen und Initiativen besonders in Kiel, München und Wien.


  Seit April 1995 enthält Strahlentelex zusätzlich regelmäßig den ElektrosmogReport, einen unabhängigen Fachinformationsdienst zur Bedeutung elektrischer und magnetischer Felder für Umwelt und Gesundheit. Er wurde bis Ende 2005 von dem Diplom-Physiker Michael Karus, dem Arzt Dr.med. Franjo Grotenhermen, dem Diplom-Physiker Dr. Peter Nießen und der Diplom-Geographin Monika Bathow, redaktionell erstellt. Seit Januar 2006 besorgt die Diplombiologin Isabel Wilke vom Katalyse-Institut für angewandte Umweltforschung e.V., Köln, die Redaktion des ElektrosmogReports. Mit dem ElektrosmogReport wird der wissenschaftliche Meinungsstreit über die Wirkung nichtionisierender Strahlung kritisch begleitet und dokumentiert.


  Im Gegensatz zu den ersten Jahren nach Tschernobyl, als die regelmäßige Veröffentlichung vergleichender Warentests im Strahlentelex für Eltern kleiner Kinder von besonderer Bedeutung war, sind Strahlentelex mit ElektrosmogReport bis heute zunehmend als Fachinformation in den Bereichen Strahlenschutz, Risikoabschätzung und -kommunikation gefordert, als Anlaufstelle für recherchierende Journalisten, Auskunftsuchende aus den Bereichen Medizin und Physik, und besonders auch für interessierte Laien, die sich in die Problematik von Strahlung und Strahlenschutz einarbeiten wollen.


  April 2006 verlieh die Deutsche Umweltstiftung an Thomas Dersee ihren 19. Umweltpreis für Journalisten und würdigte eine 20-jährige unabhängige Informationsarbeit von Strahlentelex mit Elektrosmogreport.


Das war auch die Geburtsstunde des Informationsdienstes Strahlentelex. Die erste Ausgabe erschien am 15. Januar 1987 unter der redaktionellen Verantwortung des Diplom-Ingenieurs und Wissenschaftsjournalisten Thomas Dersee, der es seitdem in ununterbrochener Folge publiziert. Ab 1994 arbeitete die Bremer Diplombiologin Bettina Dannheim und danach ab Mitte 2001 der Berliner Medizinphysiker Dr. Sebastian Pflugbeil in der Redaktion mit. Bis Mai 1989 erschien Strahlentelex vierzehntägig, seitdem monatlich.
Namen und Adressen (Impressum / Datenschutz)
 
Strahlentelex mit ElektrosmogReport

Informationsdienst - Thomas Dersee
Waldstr. 49, D-15566 Schöneiche b. Berlin
Tel. +49 30 - 435 28 40
Fax +49 30 - 64 32 91 67
Email: Strahlentelex@t-online.de

Herausgeber und Verlag:
Thomas Dersee, Strahlentelex

© Copyright by Thomas Dersee, Strahlentelex:
Alle Rechte vorbehalten

Redaktion Strahlentelex:
Thomas Dersee, Dipl.-Ing. (verantwortlich)

Redaktion ElektrosmogReport:
Isabel Wilke, Dipl.-Biol. (verantwortlich)

Wissenschaftlicher Beirat:
Dr.med. Helmut Becker - Berlin,   Dr. Thomas Bigalke - Berlin,   Dr. Ute Boikat - Hamburg,   Prof. Dr.med. Karl Bonhoeffer - Dachau,   Prof. Dr. Friedhelm Diel - Fulda,   Prof. Dr.med. Rainer Frentzel-Beyme - Bremen,   Dr.med. Joachim Großhennig - Berlin,   Dr.med. Ellis Huber - Berlin,   Dipl.-Ing. Bernd Lehmann - Berlin,   Dr.med. Klaus Lischka,   - Berlin,   Prof. Dr. E. Randolph Lochmann †,   Dipl.-Ing. Heiner Matthies †,   Dr. Werner Neumann - Altenstadt,   Dr. Peter Plieninger - Berlin,   Dr. Ernst Rößler - Berlin,   Prof. Dr. Jens Scheer †,   Prof. Dr.med. Roland Scholz †,   Priv.-Doz. Dr. Hilde Schramm - Berlin,   Jannes Kazuomi Tashiro - Kiel.


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Quelle: eRecht24



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ISSN 09314288