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ISSN 0931-4288
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Kommentiertes
Register des Sachgebietes Nahrungsmittel-Belastungen
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Vergleichende
Warentests
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Nahrungsmittel-Belastungen Im Überblick
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Fleisch
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Gemüse, Getreide, Kräuter
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Nüsse
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Pilze
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Tee
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Zigaretten
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Milch, Milchpulver, Säuglingsnahrung
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Trinkwasser - Mineralwasser
Meßwerte: Uran im
Leitungs- und Mineralwasser
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Molkepulver
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Radionuklid-Stoffwechsel
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Strontium-90
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Nahrungsmittelhandel
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Strahlengrenzwerte
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Verbraucherschutz
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Österreich, Schweden, Schweiz, Reiseländer
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Artikel-Nummer:
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Fleisch
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Fleisch
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Der Verzehr von Lammfleisch aus
Schottland ist wieder erlaubt – mit Belastungen bis 1.000 Becquerel
Radiocäsium pro Kilogramm. Nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl waren
Schafsweiden in Großbritannien so stark durch den radioaktiven Niederschlag
verseucht, daß 1986 etwa 9.700 Schäfereien mit mehr als 4 Millionen Tieren
unter die außerordentliche Aufsicht der Lebensmittelüberwachung gestellt
wurden. Wanderschäferei und Verkauf von Schafen wurden in bestimmten Gebieten
von Cumbria, Nordwales, Schottland und Nordirland
eingeschränkt oder verboten. Für Schaffleisch gilt dort seit 1986 ein
Grenzwert von 1.000 Becquerel Radiocäsium pro Kilogramm (Bq/kg), der
angeblich auf der Grundlage von Empfehlungen aus EU-Gremien festgelegt wurde,
jedoch deutlich über dem EU-Grenzwert von 600 Bq/kg liegt. Am 21. Juni 2010
wurde nun die letzte Schäferei in Schottland aus der außerordentlichen
Kontrolle der Food Standards Agency (FSA) entlassen. In Nordirland waren die
Kontrollen bereits im Jahr 2000 aufgehoben worden. In Wales bestehen jedoch
weiterhin Beschränkungen.
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Stx566-567.2010.5.1 (1 Seite)
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Fleisch
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19 Jahre nach Tschernobyl: Radioaktive Belastungen im Bayerischen Wald.
Untersuchung des Bundesamt für Strahlenschutz –
Keine Entwarnung für den Verzehr von Wildbret. 19 Jahre nach Tschernobyl ist
Wildbret noch immer radioaktiv belastet. Das belegt eine vom Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) in Auftrag gegebene Studie, bei der die radioaktive
Belastung von Wildbret, Pflanzen und Böden des Bayerischen Waldes gemessen
wurden. Bei Wildschweinen steigt die radioaktive Belastung seit 1996 sogar
wieder an.
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Stx448-449.2005.3,4.2 (2 Seiten)
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Fleisch
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Anhaltend hohe Cäsiumverseuchung von Wildfleisch. Fleisch von
Wildtieren im Bayerischen Wald ist weiterhin hoch mit radioaktivem Cäsium aus
Tschernobyl verseucht und nicht für den Verzehr geeignet.
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Stx166-167.1993.8.1 (1 Seite)
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Fleisch
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Anhaltend hohe Cäsiumverseuchung von Elchen. Das Fleisch von Elchen
aus der Umgebung von Härnösand, rund 370 Kilometer
nördlich von Stockholm, ist weiterhin hoch mit radioaktivem Cäsium aus
Tschernobyl verseucht. Von 300 geschossenen Tieren hatten nach einer Meldung
der schwedischen Zeitung Dagens Nyheter
vom 30. September 1993 80 über dem schwedischen Grenzwert von 1500 Becquerel Cäsium pro Kilogramm liegende Belastungen.
Kurzbericht nach einer Übersetzung von Ingeborg Kleinhans.
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Stx164-165.1993.8.1 (1 Seite)
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Fleisch
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Großbritannien: Radioaktives Lammfleisch aus Wales. 1989, mehr als
drei Jahre nach Tschernobyl gibt es in Nord-Wales immer noch 416 Farmen mit
etwa 300.000 Schafen, die wegen der hohen Cäsiumbelastungen des Weidegrases
Handels- und Schlachtbeschränkungen unterworfen sind.
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Stx70-71.1989.9.1 (1 Seite)
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Fleisch
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Irland: Mehr als 1.000 Becquerel pro Kilogramm in Schaffleisch. Zur
landesweiten Überwachung und Einschränkungen beim Verzehr von Schaffleisch
hat die irische Umweltorganisation Earthwatch
Anfang 1988 aufgerufen. Bereits im September 1987 waren in drei
Landwirtschaftsdistrikten Nordirlands Schlachtbeschränkungen für Schafe
verfügt worden.
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Stx28.1988.4.1 (1 Seite)
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Fleisch
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Niedersachsen: Damwild mit über 6.000 Becquerel pro Kilogramm
Cäsium-Gesamtaktivität wurde im November 1987 im Raum Gartow erlegt.
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Stx22.1987.1.1 (1 Seite)
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Fleisch
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Berlin: Rentierschinken aus der Zeit vor Tschernobyl ebenfalls hoch
belastet. Schwedischer Rentierschinken aus Lappland, der am 30. Januar
1987 auf der Grünen Woche in Berlin angeboten wurde, war mit 104 Becquerel Cäsium-137 pro Kilogramm belastet. Der
überprüfte Rentierschinken stammte eindeutig aus der Zeit vor Tschernobyl, da
Cäsium-134 nicht nachzuweisen war. Daraus ist zu schließen, daß es sich um
eine radioaktive Altlast aus der Zeit der oberirdischen Atombombenversuche
handelt.
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Stx2.1987.6.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Gemüse, Getreide, Kräuter
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Gemüse
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Uran gelangt vermehrt in Wurzelgemüse und Kartoffeln. Die globale
Abrüstung und der Ausstieg vieler Länder aus der Kernenergie hat eine
ungewollte und bisher kaum beachtete Nebenwirkung: Der Kernbrennstoff Uran
gelangt zunehmend mit Mineraldünger auf die Felder und dort in Wurzelfrüchte
wie zum Beispiel Kartoffeln. Das berichtete Hans Schuh in der Wochenzeitung
Die Zeit Anfang Juni 2005.
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Stx444-445.2005.4.1 (1 Seite)
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Gemüse
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Radioökologie: Unterschiede bei der Ablagerung von Radionukliden auf
verschiedenen Blattgemüsearten. Nach einer Radionuklidfreisetzung in die Umwelt
dient Blattgemüse als Indikatorpflanze für die Höhe der Kontamination der
gesamten einheimischen pflanzlichen Nahrungsmittel. In einem
Forschungsvorhaben hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gemeinsam mit
dem GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg bei München
deshalb die sich aufgrund artspezifischer Wuchsform und Oberflächenrauhigkeit
der Blätter ergebenden Einflüsse quantifiziert. Mit diesem Wissen will das
BfS "im Ereignisfall die radioökologische Bewertung von Messwerten und die darauf aufbauenden Empfehlungen
verbessern, die im Rahmen des Strahlenschutzvorsorgegesetzes (StrVG)
durchzuführen sind."
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Stx422-423.2004.8.1 (1 Seite)
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Gemüse
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Gemüseanbau: 18-fach überhöhtes tödliches Krebsrisiko für
Selbstversorger in Gebieten mit Cäsium-Belastungen wie in Südostbayern oder
Mittelschweden kalkuliert. Der Verzehr von Gemüse, das auf mit im Mittel
160.000 Becquerel Cäsium-137 pro Quadratmeter verseuchtem Ackerland angebaut
wird, führt zu einem etwa 18-fach überhöhten tödlichen Krebsrisiko. Zu diesem
Ergebnis kommen die inzwischen verstorbenen amerikanischen Wissenschaftler J.
F. Seel und D. C. Adriano vom Savannah River Ökologie-Laboratorium des US-Energieministeriums
und der noch lebende F. W. Whicker von der Colorado
State University in Fort Collins in einer im Juni 1995 veröffentlichten
Untersuchung. Die von ihnen angegebenen Bodenbelastungen entsprechen denen,
wie sie heute auch für Südostbayern und Mittelschweden typisch sind.
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Stx206-207.1995.9,10.2 (2 Seiten)
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Getreide
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Viel Radioaktivität in Weizen aus Anbau im Vorfruchtsystem gefunden.
46 Becquerel Cäsium-Gesamtaktivität pro Kilogramm Korn ermittelte Ende Januar
1989 die Radioaktivitätsmeßstelle des Fachbereichs Physik der Universität
Oldenburg in einem Demeter-Weizen der Ernte 1988. Das ist eine recht hohe
Aktivität und steht im Widerspruch zu sonstigen Erfahrungen. Weitere
Messungen des gleichen Korns über verschiedene Lieferanten ergaben Werte
zwischen 30 und 54 Becquerel pro Kilogramm. Weizenkorn desselben Erzeugers
aus der Ernte 1987 hatte 16 Becquerel Cäsium pro Kilogramm enthalten. In den
aus dem vorher ungemessenen Demeter-Weizen gebackenen Broten einer Bio-Bäckerei
lagen die Cäsium-Belastungen bei bis zu 32 Becquerel
pro Kilogramm, je nach Höhe des Weizenanteils. Nach den vorliegenden
Erfahrungen war dies zwar ein Einzelfall, jedoch einer mit Methode.
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Stx53.1989.1,3.2 (2 Seiten)
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Getreide
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Bestätigung durch Studie: Radioaktives Cäsium bevorzugt in Vollkornmehl.
Das dem Kalium chemisch verwandte Cäsium lagert sich wie viele andere
Mineralstoffe bevorzugt in den Randschichten des Weizenkorns ab. Das
bestätigt die 1988 an der Fachhochschule Fulda (Prof. Dr. Friedhelm Diel)
vorgelegte Diplomarbeit der Lebensmitteltoxikologin Sylke Wode
über die Verteilung von Cäsium-134 und -137 im Weizenkorn und seinen
Vermahlungsprodukten.
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Stx35.1988.4.1 (1 Seite)
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Kräuter
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Kräuter gegen Strahlung? Gibt es Heilpflanzen, die einen Schutz vor
der latenten radioaktiven Verseuchung bieten? Auf diese Frage läßt sich der
Münchner Heilpraktiker Josef Karl in seinem 1990 erschienenen Buchbeitrag
mutig ein, hält das ganze Gebiet der Kernenergie allerdings primär für
politisches Terrain und nicht für ein phytotherapeutisches.
Daß die Bundesregierung Jodtabletten für Notfallsituationen bereitstellen
läßt, findet er zu wenig und trägt seine erweiterte "erste Idee"
aus der Sicht der Naturheiler vor. Buchbesprechung. Josef Karl: Gibt es
Heilpflanzen, die einen Schutz bieten vor der latenten radioaktiven
Verseuchung?, in: Möglichkeiten und Grenzen der Ganzheitlichen Krebstherapie,
Dr. Renate Gussmann, Manfred D. Kuno (Hrsg.), Sommer-Verlag GmbH Teningen 1990, ISBN 3-925367-56-X, 245 S.
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Stx84-85.1990.6,8.2 (2 Seiten)
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Kräuter
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Kräuter und ätherische Öle: Deutliche Unterschiede bei der radioaktiven
Belastung von Teeaufgüssen. Teeaufgüsse und wäßrige Auszüge von
radioaktiv verseuchten Kräutern wiesen zwischen 5 und 68 Prozent,
destillierte ätherische Öle unter 1 bis 5,4 Prozent der radioaktiven
Ausgangsbelastung der Kräuter auf. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung
von Dr. Syed Laik Ali und Dr. Michael Ihrig vom Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker, die
sie im Oktober 1987 veröffentlichten.
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Stx20.1987.2.1 (1 Seite)
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Nüsse
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Nüsse
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Radium: Fast 200 Becquerel pro Kilogramm in Paranüssen gefunden. In
Paranüssen findet man je nach Herkunftsland unterschiedlich hohe
Radioaktivitätskonzentrationen von Radium. Die Landesmeßstelle für
Radioaktivität an der Universität Bremen ermittelte im Dezember 1987 und
Januar 1988 Werte zwischen 50 und 90 Becquerel pro Kilogramm für Radium-226
und 36 bis 104 Becquerel pro Kilogramm für Radium-228.
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Stx26.1988.1,5.2 (2 Seiten)
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Nüsse
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Aufforderung zur Warnung: Strahlende Paranüsse. Paranüsse enthalten
100- bis 1.000mal mehr Radium als andere Lebensmittel. Radium-226 mit seiner
hohen energetischen Alphastrahlung von 5,35 MeV entstammt der
Thorium-Zerfallsreihe und ist hinsichtlich seiner biophysikalischen Wirkung
mit Strontium-90 zu vergleichen. Es wird in der Knochensubstanz angereichert
und verweilt dort praktisch lebenslang. Da mit einer Mindestaktivität der
Radiumisotope in Paranüssen von 8 Becquerel pro
Kilogramm gerechnet werden muß, ist vom Verzehr abzuraten. Eine
Importkontrolle scheint geboten. Dies kostatierte
die Fachzeitschrift "Ärztliche Praxis" am 3.11.1987.
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Stx22.1987.6.1 (1 Seite)
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Pilze
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Pilze
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Auch Tschernobyl ist noch nicht
gegessen. Der diesjährige Spitzenwert der Pilzmessungen des
Umweltinstituts München liegt bei 2.500 Becquerel
Cäsium-137 pro Kilogramm. Diese Belastung wiesen Maronenröhrlinge aus dem
Gebiet um Mark Oberdorf im Allgäu auf, gefunden im Oktober 2011. Werte im
4-stelligen Bereich sind leider noch keine Seltenheit, vor allem bei
Maronenröhrlingen und Semmelstoppelpilzen. Diese Sorten können Cäsium
besonders gut aufnehmen.
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Stx596-597.2011.11.1 (1 Seite)
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Pilze
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Strahlende Pfifferlinge aus der
Fußgängerzone. Weiterhin werden hohe radioaktive Belastungen in Pilzen
gefunden und die bisherige Grenzwertregelung läuft Ende März 2010 aus.
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Stx550-551.2009.4.1 (1 Seite)
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Pilze
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16 Jahre nach Tschernobyl: Das Bundesamt für Strahlenschutz rät zur
Minimierung der Strahlenbelastung zum Verzicht auf Wildbret, Waldpilze und
Waldbeeren Auch 16 Jahre nach Tschernobyl sind Auswirkungen der
Reaktorkatastrophe in Deutschland zu beobachten. Zwar seien die Nahrungsmittel
insgesamt nur noch sehr gering radioaktiv kontaminiert, einzelne Produkte wie
Wild und bestimmte Pilzarten seien aber immer noch hoch belastet. Das teilte
das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mit. Wenn Wildbret, wildwachsende
Speisepilze und Waldbeeren in üblichen Mengen verzehrt würden, sei die
zusätzliche Strahlenexposition zwar vergleichsweise gering, aber vermeidbar.
Wer seine persönliche Exposition minimieren möchte, solle deshalb auf den
Genuß dieser Lebensmittel verzichten, meint das BfS. Einen aufschlußreichen
Überblick über die Folgen des Tschernobyl-Unfalls in Weißrußland, der Ukraine
und in Rußland, merkt das BfS ergänzend an, gebe ein neuer Bericht der beiden
UN-Organisationen UNICEF und UNDP "The Human Consequences
of the Chernobyl Nuclear Accident" http://www.undp.org/dpa/publications/chernobyl.pdf.
Danach werde unter anderem die Zahl der Fälle von Schilddrüsenkrebs bei
Jugendlichen von rund 2.000 in den nächsten Jahren auf 8.000 bis 10.000
Erkrankungen ansteigen.
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Stx376-377.2002.5,6.2 (2 Seiten)
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Pilze
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Radioaktive Pilze aus Bulgarien in Frankreich konfisziert. Vier
Ladungen mit radioaktiv belasteten Pilzen sind jetzt in Frankreich
beschlagnahmt worden. 2.470 Becquerel Radiocäsium pro Kilogramm habe man
gemessen, etwa viermal so viel wie erlaubt, wird berichtet. Auf den
Importpapieren hatte der bulgarische Exporteur dagegen eine radioaktive
Belastung von nur 50 Becquerel pro Kilogramm
angegeben.
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Stx306-307.1999.8.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Pilze
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Bundesamt für Strahlenschutz: Radioaktiv belastete Pilze. Während
in den landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Gemüse, Kartoffeln und Getreide
1996 nur noch geringe Mengen an radioaktivem Cäsium als Folge des
Reaktorunfalls in Tschernobyl nachzuweisen sind, liegen die Werte bei
wildwachsenden Pilzen und Beeren im Vergleich deutlich höher.
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Stx234-235.1996.10.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Pilze
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"Dürfen wir sie sammeln und verzehren?" - Oder sind sie
unzulässig hoch radioaktiv belastet? - fragt das Bundesamt für Strahlenschutz
im Jahre 1995.
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Stx210-211.1995.12.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Pilze
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Bundesamt für Strahlenschutz: Waldpilze sind weiterhin radioaktiv
belastet.
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Stx182-183.1994.8.1 (1 Seite)
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Pilze
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Bundesamt für Strahlenschutz: Warnung vor Wildpilzen. In maronen und Semmelstoppelpilzen aus Südbayern und dem
Bayerischen Wald wurden 1993 noch einige 1000 Becquerel Cäsium-137 pro
Kilogramm Frischgewicht gemessen. Steinpilze und Pfifferlinge wiesen einige
100 Becquerel pro Kilogramm auf.
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Stx162-163.1993.10,11.2 (2 Seiten)
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Pilze
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Trotz anderer Pressemeldungen: Waldpilze strahlen weiter. Sieben
Proben Maronenröhrlinge vom Oktober 1990 aus der Gegend von Rathenow, etwa 70
Kilometer westlich von Berlin, hatten zwischen 3500 und 1610 Becquerel
Cäsium-Gesamtaktivität pro Kilogramm Frischgewicht.
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Stx92-93.1990.8.1 (Kurzmitteilung, 1 Seite)
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Pilze
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Farbstoff des Maronenröhrlings bindet radioaktives Cäsium besonders gut.
Aufgrund des radioaktiven Niederschlags aus den oberirdischen Atomversuchen
bis Mitte der sechziger Jahre und verstärkt durch den Fallout aus Tschernobyl
sind nicht nur in Deutschland wild wachsende Pilze stark radioaktiv belastet.
Extrem hohe Belastungen weisen dabei Maronenröhrlinge auf, die - soweit sie
am selben Standort gewachsen sind - ein Zehnfaches der Belastungen von
Steinpilzen aufweisen. Maronenröhrlinge mit weit mehr als 10.000 Becquerel Cäsium-Gesamtaktivität pro Kilogramm
Frischgewicht waren im Sommer 1988 in Süddeutschland gefunden worden. Den
Professoren Wolfgang Steglich und Dieter C. Aumann und Mitarbeiter von der
Universität Bonn zufolge reichert sich beim Maronenröhrling das Radionuklid
besonders stark in der braunen Haut des Pilzhutes an.
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Stx64-65.1989.9,10.2 (2 Seiten)
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Pilze
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Pilze bleiben über Jahre hinaus hoch verseucht. Maronenröhrlinge
aus Süddeutschland enthielten 1988 bis zu 11.400 Becquerel
Cäsium-Gesamtaktivität pro Kilogramm Frischgewicht. Steinpilze enthielten
beim selben Standort im Mittel etwa ein Zehntel des radioaktiven Cäsiums der
Maronenröhrlinge. Champignons gehören zu den geringer mit Cäsium belasteten
Pilzsorten. Das sind Ergebnisse aus einer Übersicht von rund 200 Meßwerten
für Pilze der Ernte 1988 in der Ausgabe des Strahlentelex vom 6. Oktober
1988. Mit den im Strahlentelex dokumentierten Meßwerten stimmen in der
Tendenz bereits 1987 veröffentlichte Untersuchungen von G. Rückert vom
Botanischen Institut der Universität Karlsruhe und J. F. Diehl von der
Bundesforschungsanstalt für Ernährung, Karlsruhe, über die Anreicherung von
Cäsium-137 und Cäsium-134 in verschiedenen Pilzarten nach dem Reaktorunglück
von Tschernobyl überein.
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Stx42.1988.1,3,4.3 (3 Seiten)
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Tee
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Tee
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Ankara: Endlager für Tee gesucht. Rund 45.000 Tonnen radioaktiv
verseuchten Tees bereiteten den türkischen Behörden Kopfzerbrechen. Etwa ein
Drittel der Ernte von 1986 war abgeschrieben worden, nachdem die türkische
Regierung in Ankara zunächst versucht hatte, die Gefahr nach Tschernobyl
herunterzuspielen.
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Stx27.1988.6.1 (1 Seite)
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Tee
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Tee in der Türkei hoch belastet. Von Meldungen in der Presse
beunruhigt, brachten türkische Familien Tee in die Unabhängige
Strahlenmeßstelle Berlin, den sie als Vorrat für das ganze Jahr aus ihrer Heimat
mitgebracht hatten. Diese Proben wiesen zu 60 Prozent eine extrem hohe
radioaktive Verseuchung mit Cäsium-Werten bis 40.000 Becquerel pro Kilogramm
auf.
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Stx1.1987.6.1 (1 Seite)
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Zigaretten
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Zigaretten
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Brasilien. Strahlende Zigaretten. Zigaretten können nicht
unbeträchtliche Mengen Uran enthalten. Dies wurde 1992 unter Berufung auf den
Forscher Joao Arruda Neto
von der Universität Sao Paulo berichtet. Europäische und amerikanische Sorten
enthalten demzufolge im Durchschnitt 0,07 ppm Uran, wobei das Rauchen von
etwa sechs Packungen der Strahlenbelastung einer Röntgenuntersuchung
entsprechen würden, heißt es.
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Stx140-141.1992.8.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Milch, Milchpulver,
Säuglingsnahrung
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Milch
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Ganzkörperbelastungen: Milchtrinken in Bremen war bereits früher
riskant. Die Belastungen durch künstliche radioaktive Bestandteile in der
Nahrung waren bereits vor Tschernobyl nicht überall gleich. In Bremen wurde
1984 bei Ganzkörpermessungen an der Fachsektion Physik der Universität Bremen
bei Milchtrinkern zwischen 1,4 und 5,44 Becquerel Cäsium-137 pro Kilogramm
Körpergewicht festgestellt. Der Milchkonsum lag bei den Betroffenen bei 1 bis
2 Litern Milch pro Tag. Im Bundesmittel waren es dagegen zwischen 1981 und
1984 nur 0,5 bis 0,25 Becquerel pro Kilogramm Körpergewicht. Während der
Gehalt an Cäsium-137 in Trinkmilch 1984 im Bundesmittel bei weniger als 0,12 Becquerel pro Liter lag, waren es in Bremen bis zu 1,32,
bei Schafsmilch sogar 3,2 Becquerel pro Liter. Nicht-Milchtrinker in Bremen
wiesen dagegen im Vergleich zum Bundesmittel keine erhöhten Körperbelastungen
auf.
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Stx43.1988.5.1 (1 Seite)
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Milch
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Radioaktivitätsgehalt: Keine Kennzeichnung von Milch. Einen Antrag
der Grünen im Bundestag zur Kennzeichnung von Milch, Milchprodukten und
Säuglingsnahrung mit Werten radioaktiver Belastung hat der Bundestagsausschuß
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit am 18. Mai 1988 abgelehnt.
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Stx35.1988.6.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Milch
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Jamaika: Radioaktive Milchgaben aus der Bundesrepublik. Der
karibische Inselstaat Jamaika hat 500 Tonnen Milchpulver mit
Tschernobyl-Radioaktivität aus EG-Beständen zurückgewiesen. Das
Gesundheitsministerium des Landes hatte bei diesen Lieferungen aus dem Jahre
1987 eine Belastung von im Mittel 284 Becquerel pro Kilogramm festgestellt.
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Stx34.1988.6.1 (1 Seite)
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Milch
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Bilanz 1987: Viel Radioaktivität fein verteilt. Atomkraftwerke sind
nicht abgeschaltet, die Radioaktivität aus Tschernobyl ist breiter verteilt
und die Belastung verschiedener Nahrungsmittel entsprechend gesenkt worden.
Im Mittel 8 Becquerel pro Liter radioaktives Cäsium in unserer Milch infolge
der Atombombenversuche in der Atmosphäre bis Mitte der sechziger Jahre war
damals Anlaß zu größter Sorge. Im Rahmen der Winterfütterung war 1987 das
Drei- bis Vierfache der damaligen Belastung üblich.
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Stx23.1987.1,3.2 (2 Seiten)
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Milch
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Europäische Gemeinschaft: Höhere Radioaktivität bei überhöhter
Milcherzeugung. Die EG-Milcherzeuger haben die ihnen zugesprochenen
Garantiemengen (Quoten) im Wirtschaftsjahr 1986/87 um knapp ein Prozent
überschritten. Die höchste Überproduktion gab es mit 2,4 Prozent oder 0,56
Milliarden Litern in der Bundesrepublik Deutschland. Wäre auf diese
Milchmenge bei der Produktion von Trinkmilch in den besonders hoch belasteten
Gegenden Oberbayerns verzichtet worden, hätte die mittlere radioaktive
Belastung der Trinkmilch im Winter 1986/87 um etwa ein Viertel verringert
werden können.
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Stx19.1987.6.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Milch
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Lüchow-Dannenberg: Fütterungsverhalten und Radioaktivität der Milch.
In vier Fällen aus dem Raum Lüchow-Dannenberg konnte die Unabhängige
Strahlenmeßstelle Berlin 1987 den Radioaktivitätsgehalt der Kuhmilch in
Abhängigkeit von der Belastung des Futters dokumentieren.
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Stx9.1987.6.1 (1 Seite)
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Milch
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Österreich: Hohe radioaktive Belastung der Milch. Aus Österreich, einem
der Länder mit der höchsten radioaktiven Belastung durch das Unglück von
Tschernobyl, berichteten im Februar 1987 österreichische Wissenschaftler im
"New England Journal of Medicine"
über die radioaktive Belastung von Milch mit Jod-131 und Radiocäsium.
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Stx6.1987.6.1 (1 Seite)
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Milch
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Bonn: Endlager Bundeswehr? Echtes Milchpulver sollen sich die
Soldaten der Bundeswehr auf Anordnung von Verteidigungsminister Wörner wieder
in den Kaffee schütten. Das meldeten die Nachrichtenagenturen im Februar 1987.
Die bisher in den Ein-Mann-Verpflegungspackungen enthaltenen Tütchen
"Kaffeeweißer" enthalten Kokosfett, aber so gut wie keine Milch.
Mit seiner Anordnung nimmt Wörner Rücksicht auf die Interessen der durch das
Unglück in Tschernobyl geschädigten Milchindustrie.
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Stx4.1987.6.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Milchpulver
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Hessen: Zensur durch Bundesumweltminister. Hoch radioaktiv belastet
sei Milchpulver, stellte der Hessische Sozialminister Armin Claus (SPD) bei
der Vorlage seine wöchentlichen Strahlenberichtes Ende Januar 1987 fest,
nachdem in Proben Werte von 534 und 443 Becquerel pro Kilogramm Cäsium-137
und -134 gemessen worden waren. Daher, so Claus, habe er als Empfehlung
vorgeschlagen, die Bürger sollten "unbedingt Frischmilch statt
Milchpulver verwenden". Dieser Satz wurde jedoch von
Bundesumweltminister Wallmann bei der Zensur in Bonn aus dem Bericht
gestrichen, gab das Hessische Sozialministerium in einer Erklärung bekannt.
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Stx2.1987.6.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Säuglingsnahrung
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Im Überblick: Beim Einkauf von Babynahrung ist neue Aufmerksamkeit
nötig. Die Geschäfts- und Marktpolitik der Hersteller läßt sich aus den
Meßergebnissen für Babynahrung ablesen. Ein Kommentar vom Juli 1987.
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Stx13.1987.1,6.2 (2 Seiten)
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Trinkwasser -
Mineralwasser
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Trinkwasser
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Die WHO verdoppelte ihren Trinkwasser-Richtwert für Uran auf 30
Mikrogramm pro Liter. Die Weltgesundheitsorganisation
(WHO) setzte 2004 ihren provisorischen lebenslang gesundheitlich duldbaren Trinkwasserleitwert (provisional
drinking water guide value) von 2 µg U/l auf
15 µg U/l hoch – bei unveränderter Berechnungsgrundlage. Im Juli 2011 nun hob
die WHO in ihrer Trinkwasser-Richtlinie diesen Wert erneut an, diesmal sogar
auf 30 µg/l. Dies würde sich aus neuen epidemiologischen Studien ableiten
lassen und ersetze den bisherigen Wert, der aus tierexperimentellen Studien
abgeleitet worden sei, begründet das die WHO. Außerdem berücksichtige dieser
Wert die „Schwierigkeiten in Bezug auf die technische Realisierbarkeit
kleinerer Werte“ in der Trinkwasserversorgung.
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Stx592-593.2011.4-5.2 (2 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Trinkwasser – Mineralwasser
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Neue Trinkwasserverordnung: Der
Urangehalt im Trinkwasser darf höher als in Babynahrung sein. Am 11. Mai
2011 hat das Bundesgesundheitsministerium die Änderung der Trinkwasserverordnung
bekanntgegeben. Sie tritt am 1. November 2011 in Kraft und legt einen
Uran-Grenzwert von 10 Mikrogramm pro Liter fest. Demgegenüber darf
Mineralwasser, das als „geeignet für die Zubereitung als Säuglingsnahrung“
beworben wird, nicht mehr als 2 Mikrogramm Uran pro Liter enthalten. Demnach
wäre Leitungswasser nicht mehr unbesehen für Säuglinge geeignet.
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Stx590-591.2011.18.1 (1 Seite)
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Trinkwasser – Mineralwasser
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Uran im Trinkwasser: 2
Mikrogramm Uran für Babys im Mineralwasser, aber 10 Mikrogramm im
Leitungswasser. In der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) findet sich
bisher kein Grenzwert für Uran. Im Dezember 2009 hatte die Bundesregierung
angekündigt, sie wolle die nötige Änderung der Trinkwasserverordnung im
Frühjahr 2010 dem Bundesrat zur Beschlußfassung zuleiten. Das ist jedoch
nicht geschehen, weshalb die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag in einer
sogenannten Kleinen Anfrage die Bundesregierung danach fragte. In ihrer
Antwort vom 28. Juni 2010 (veröffentlicht am 13. Juli 2010) erklärt die
Bundesregierung nun, sie wolle das „noch vor der Sommerpause“ nachholen und
strebe dabei einen Grenzwert für Uran in Höhe von 10 Mikrogramm pro Liter
(µg/l) an.
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Stx566-567.2010.1-2.2 (2 Seiten)
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Trinkwasser – Mineralwasser
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Verbraucherinformation: Jede 7.
bis 8. Mineralwassersorte enthält zuviel Uran. Nur ein Drittel aller Mineralwässer
weisen nach heutigem Stand der Meßtechnik keine nachweisbaren Gehalte an Uran
auf. Aktuelle Leitungs- und Mineralwasser-Messwerte
unter www.strahlentelex.de/uran_im_wasser.htm
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Stx538-539.2009.6-7.2 (2 Seiten)
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Trinkwasser – Mineralwasser
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Verbraucherinformation: BfS
bestimmt Uran im Trinkwasser. Das Bundesamt für Strahlenschutz bestimmte
bei circa 580 Wasserversorgungsanlagen die Gehalte an natürlicher
Radioaktivität im Trinkwasser. Die Veröffentlichung der konkreten
Meßergebnisse läßt weiter auf sich warten.
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Stx530-531.11.1 (1 Seite)
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Trinkwasser – Mineralwasser
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Uran im Wasser: Das Kriterium
„natürliche Reinheit“ der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung ist überholt. Höhere
Urangehalte im Wasser finden sich speziell in Buntsandstein-Gebieten und im Leitungswasser
sind auch schon Uraneinträge aus der Phosphatdüngung zu finden. Diese
Ergebnisse präsentierte der Diplom-Geologe Friedhart Knolle am 14. August
2008 an der Technischen Universität Braunschweig.
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Stx520-521.2008.2-3.2 (2 Seiten)
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Trinkwasser – Mineralwasser
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Uran im Boden: Uran im
Trinkwasser ist nur die Spitze des „Uranbergs“. Das Hamburger
Umweltinstitut fordert: Der Urangehalt in Düngemitteln sollte der
Diskussionsschwerpunkt für gesetzliche Richtwerte sein.
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Stx520-521.2008.1-2.2 (2 Seiten)
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Trinkwasser – Mineralwasser
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Verbraucherschutz: Radioaktives und
giftiges Uran im Trinkwasser. Von Verbrauchertäuschung und hohen
Urangehalten im Trink- und Mineralwasser ist in der Presse zu lesen, an denen
die Politik sich auf der Suche nach einem Grenzwert für Uran orientierte.
Uran im Trinkwasser wird als Gefahr noch immer unterschätzt. Nur so lässt sich das Pokern um Orientierungs- und Richtwerte
erklären, welches die nationale und internationale Diskussion in Fachkreisen
bestimmt. Industrie und Wirtschaft setzen Wissenschaftler und politische
Entscheidungsträger in den Behörden unter Druck. Die Regulatoren verweisen
auf die EU in Brüssel, die länderübergreifend einen Grenzwert für Uran im
Trinkwasser festlegen soll . Der Schutz der
Bevölkerung ist nachrangig, denn noch immer gibt es wenige konkrete Angaben
zu Urangehalten seitens der Mineralwasserwirtschaft, den
Trinkwasserversorgern und vor allem den Gesundheitsämtern der Länder. In den
Bundesministerien wird das Thema „ausgesessen“. Ein Bericht und Kommentar von
Inge Lindemann
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Stx512-513.2008.3-7.5
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Trinkwasser – Mineralwasser
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Deutscher Uran-Grenzwert in
Aussicht, europäischer Grenzwert in der Diskussion. Ein Bericht von Inge
Lindemann. Die bundesweite Untersuchung der Urangehalte im Trinkwasser ist
abgeschlossen. Im Dezember 2007 beendete das Bundesamt für Strahlenschutz
(BfS) seine Messungen. Nach vierjähriger Laufzeit soll das Programm die Daten
zur Berechnung und Festlegung eines Urangrenzwertes liefern. Für die
wissenschaftliche Auswertung der Ergebnisse ist die Trinkwasserkommission des
Umweltbundesamtes zuständig. Für das Frühjahr 2008 wird mit der
Veröffentlichung eines Berichtes durch das Bundesumweltministerium gerechnet.
Außerdem testete die Bundesforschungsanstalt in Braunschweig (FAL) im August
und November 2006 Trinkwasserproben aus Haushalten im gesamten Bundesgebiet
auf das radioaktive und giftige Schwermetall Uran. Die ersten Ergebnisse
wurden bereits auf einer internationalen Wissenschaftstagung im Juni 2007 in
Braunschweig vorgestellt. Die Messwerte
veröffentlichte Strahlentelex auf seiner Homepage www.strahlentelex.de/uran_im_wasser.htm
.Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in
Berlin fordert wegen der gesundheitlichen Gefahren, die von Uran im Wasser
ausgehen, einen EU-weiten Grenzwert für Uran im Trinkwasser und im
Mineralwasser. Erste diesbezügliche Vorstöße wurden bei der Europäischen
Behörde für Lebensmittelsicherheit Mitte des Jahres 2007 unternommen. Wie aus
den zuständigen Behörden bekannt wurde, ist ein deutscher Grenzwert für Uran
im Trinkwasser in Aussicht. Kenner der Lage sehen ihn bei 10 Mikrogramm Uran
pro Liter Wasser, entsprechen dem vom Umweltbundesamt vorgegebenen Richtwert.
Auf europäischer Ebene hat sich kürzlich auch die Europäische
Atomgemeinschaft EURATOM in die Diskussion eingeschaltet. Euratom fördert
laut ihren Statuten unter anderem die „sichere Nutzung der Kernspaltung und
den Einsatz von ionisierenden Strahlen in der Industrie und Medizin“.
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Stx504-505.2008.8-11.4 (4 Seiten)
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Trinkwasser – Mineralwasser
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Meßwerte Uran im Leitungswasser und
im Mineralwasser, Stand 2007.
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Zur Datei Meßwerte Uran im Wasser
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Mineralwasser
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Verbraucherschutz: Erster deutscher
Grenzwert für Uran in Mineralwasser festgelegt. Nun ist es offiziell:
Deutschlands erster Grenzwert für Uran in Mineralwasser wurde am 24. November
2006 vom Bundesrat verabschiedet und tritt demnächst in Kraft. Dann dürfen
nur noch die Mineralwässer als geeignet für die Zubereitung von
Säuglingsnahrung ausgelobt werden, die maximal zwei Mikrogramm Uran pro Liter
enthalten. Daraus ergeben sich Konsequenzen für die Mineralwasserwirtschaft.
Über die Hälfte der von den zuständigen Behörden der Länder getesteten Wässer
überschreitet die Marge von zwei Mikrogramm, und zwar teilweise erheblich.
Das Image des gesunden Sprudels aus der Flasche ist angekratzt. Ein Bericht
von Inge Lindemann.
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Stx478-479.2006.1,2.2 (2 Seiten)
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Trinkwasser - Mineralwasser
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Uran im Wasser: Verringerung der
Uran-Belastungen durch bewußtes Konsumverhalten bei Trinkwässern. Die
Häufigkeit von Nierenerkrankungen und der Mineralwasserkonsum steigen seit
langem im selben Ausmaß an. Prof. Dr. Dr. Ewald Schnug
(FAL) empfiehlt deshalb ein bewußtes Konsumverhalten zur Verringerung der
Uranbelastung. Ein Bericht von Ewald Schnug und
Inge Lindemann.
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Stx476-477.2006.4,5.2 (2 Seiten)
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Mineralwasser
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Uran in Mineralwasser: Verbraucher
fordern Aufklärung und Transparenz. Ergänzend zu den eher wenig
aussagekräftigen bisherigen Angaben auf den Mineralwasseretiketten ist die
Deklarierung von Schwermetallen und Radioaktivität zu fordern, auch wenn
diese natürlichen Ursprungs sind. Andere natürliche Inhaltstoffe werden ja
auch auf dem Etikett angegeben. Geschieht das nicht vollständig, geht der
Käufer des Trinkwassers aus der Flasche das Risiko ein, vielleicht ein Wasser
zu erwischen, dessen Urangehalt zwar eher niedrig ist, das aber trotzdem
kräftig strahlt. Denn aus den Urangehalten lassen sich keine Rückschlüsse auf
die gesamte Radioaktivität des Wassers ziehen. Für die Strahlung im Wasser
ist nämlich wesentlich auch Radium verantwortlich. Der Hintergrundwert für
Uran in Oberflächengewässern liegt in Deutschland bei 0,33 Mikrogramm Uran
pro Liter. Einen Grenzwert gibt es in Deutschland noch nicht. Über die
politische Zuordnung des Uranthemas sollte der für Mitte September 2006 in
Aussicht gestellte und überarbeitete Entwurf der
Mineral- und Tafelwasserverordnung aufklären. Die neue Verordnung sieht eine
Uran-Regelung für Mineralwässer vor, die für die Zubereitung von
Säuglingsnahrung als geeignet ausgelobt werden. Ein Bericht von Inge
Lindemann.
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Stx472-473.2006.6.1 (1 Seite)
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Mineralwasser
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Uran im Mineralwasser: Verbraucherinformation
geht vor Geschäftsinteressen. Das Verwaltungsgericht Magdeburg hat am 19.
Juli 2006 die Regierung des Landes Sachsen-Anhalt dazu verurteilt, das
Vorkommen von Uran in Mineralwasser öffentlich zu machen. Der Klage auf
Auskunftsanspruch eines Rechercheurs von foodwatch
gegen das Gesundheitsministerium wurde in vollem Umfang stattgegeben. Das
natürlich vorkommende Uran ist radioaktiv, als Schwermetall giftig und gilt
als nierenschädigend.
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Stx470-471.2006.10.1 (1 Seite)
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Mineralwasser
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Verbraucherinformation: Uran im
Mineralwasser. Verbraucherschützer verklagen das Gesundheitsministerium in
Sachsen-Anhalt. Um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen, verweigert das
Gesundheitsministerium des Landes Sachsen-Anhalt die Auskunft über
Urangehalte im Mineralwasser. Das Geschäftsinteresse der
Mineralwasserindustrie wird über das Informationsbedürfnis der Bevölkerung
gestellt. Deshalb hat die Verbraucherorganisation „foodwatch“
jetzt das Gesundheitsministerium in Sachsen-Anhalt verklagt. Eine
Entscheidung des Gerichts wird für den Spätsommer erwartet. Bericht von Inge
Lindemann.
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Stx464-465.2006.8.1 (1 Seite)
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Mineralwasser
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Säuglingsnahrung: Politikwechsel:
Uranhaltiges Mineralwasser ist für Säuglinge nun unbedenklich, meinen BfS und BfR. 2 Mikrogramm
Uran pro Liter Mineralwasser sollen noch als geeignet für die Zubereitung von
Säuglingsnahrung gelten. Trotz Warnungen von Experten will die
Bundesregierung jetzt uranhaltiges Mineralwasser als für Säuglinge
unbedenklich erklären. Ein Grenzwert soll demnächst erstmals festgelegt
werden. Im November 2005 war das Bundesministerium für Verbraucherschutz,
Ernährung und Landwirtschaft noch der Ansicht, Mineralwasser müsse praktisch
frei von Uran sein, wenn es als geeignet für die Zubereitung von
Säuglingsnahrung gekennzeichnet ist. Einem Verordnungsentwurf zur Änderung
der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 15. November 2005 zufolge war ein
Höchstwert von 0,0002 Milligramm (0,2 Mikrogramm) Uran pro Liter vorgesehen.
Nach Einsprüchen von Seiten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) und des
Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) will das
Ministerium jetzt einen zehnfach höheren Grenzwert zulassen: 2 Mikrogramm
Uran pro Liter Wasser. Verbraucherschützer vermuten, die Änderung gehe auf
Druck seitens der Mineralwasserlobby zurück.
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Stx462-463.2006.4.1 (1 Seite)
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Trinkwasser
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Uran im Trinkwasser: Bundesforschungsanstalt
veröffentlicht Trinkwasserstudie aus Norddeutschland. Mineralwasser enthält
meistens mehr natürliches Uran als Trinkwasser aus der Leitung. Zu diesem
Ergebnis kamen WissenschaftlerInnen der
Braunschweiger Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) unter Leitung
von Prof. Dr. Ewald Schnug. Die Gruppe untersuchte
Urangehalte im Mineralwasser aus der Flasche und im Trinkwasser aus dem
Wasserhahn sowie privates Brunnenwasser im Großraum Braunschweig. Ein Bericht
von Inge Lindemann.
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Stx454-455.2005.7,8.2 (2 Seiten)
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Mineralwasser
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Verbraucherschutz: Verschärfung der
Mineralwasserverordnung angekündigt. Der Urangehalt im Mineralwasser soll
geregelt werden. Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und
Landwirtschaft (BMVEL) will für das radioaktive und giftige Schwermetall
einen Höchstwert festlegen. Das erklärte der Staatssekretär im
Bundesverbraucherministerium Alexander Müller am 21. Oktober 2005 in Berlin.
Damit reagierte die zuständige Behörde auf Nachfragen und Veröffentlichungen
zu diesem Thema. Verbraucherschützer hatten in der Vergangenheit wiederholt
kritisiert, daß radioaktives und hochgiftiges Schwermetall in zahlreichen
Mineralwässern vorhanden ist.
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Stx452-453.2005.7-8.2 (2 Seiten)
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Mineralwasser
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"Heilwasser": Nürtinger Heinrichsquelle uranverseucht.
Wegen einer extrem hohen Urankonzentration in der Heinrichsquelle Nürtingen (Kreis
Esslingen) hat das Regierungspräsidium Stuttgart den Ausschank des Wassers
verboten.
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Stx448-449.2005.3.1 (1 Seite)
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Mineralwasser
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Verbraucherinformation: Uran im Mineralwasser. Strahlentelex
veröffentlicht Meßergebnisse. Urangehalte wurden bisher weder von den
Mineralwasserherstellern noch von den Behörden als Verbraucherinformation
veröffentlicht. Mit Genehmigung des Institutes für Pflanzenernährung und Bodenkunde
der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL-PB) in Braunschweig
stellt Strahlentelex Ergebnisse von Uranmessungen in Mineralwässern vor,
welche im Zeitraum von August 2000 bis Juli 2005 in Lebensmittel- und
Getränkemärkten gekauft wurden.
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Stx448-449.2005.1-3.3 (3 Seiten)
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Mineralwasser
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Uran im Trinkwasser: Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor
Uranbelastung im Mineralwasser. Das Bundesinstitut für Risikobewertung
warnt vor Uran im Mineralwasser. Wasser für die Säuglingsnahrung sollte frei
von Uran sein. Ein Bericht von Inge Lindemann.
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Stx446-447.2005.2-4.3 (3 Seiten)
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+ Stx448-449.2005.3.1 (+ 1 Seite Korrekturhinweis)
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Trinkwasser
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Uranbelastungen: Schwer zu schlucken – keine Entwarnung für Uran in
Trinkwässern. Trinkwässer in Deutschland können radioaktives und giftiges
Uran enthalten. Bundesbehörden bemühen sich um eine Bestandsaufnahme,
Trinkwasserregulatoren fordern Grenzwerte und Wissenschaftler streiten über
die humantoxikologische Bewertung von Uran. Ein Bericht von Inge Lindemann.
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Stx440-441.2005.1-4.4 (4 Seiten)
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Mineralwasser
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Die Schwermetallbelastung durch Uran wurde bisher unterschätzt. Bundesbehörden
diskutieren derzeit einen Grenzwert für Urangift im Trinkwasser und die
Forscher des Braunschweiger Instituts für Pflanzenernährung und Bodenkunde
der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) fordern zudem die
Deklaration des Urangehaltes auf Mineralwasserflaschen. Unter dem Titel
"Uran-Umwelt-Unbehagen" fand am 14. Oktober 2004 in Braunschweig
ein ganztägiges Statusseminar statt. Ein Tagungsbericht von Inge Lindemann.
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Stx430-431.2004.3-5.3 (3 Seiten)
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Mineralwasser
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Radionuklide in Mineralwasser. Das ehemalige Bundesgesundheitsamt
hatte in den Jahren 1978 bis 1986 erstmals systematisch den Gehalt an Radium
in Mineralwässern bestimmt, worüber Strahlentelex seinerzeit ausführlich berichtete.
Inzwischen hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erneut eine
repräsentative Untersuchung über natürliche Radionuklide in Mineralwässern
durchgeführt und im September 2002 veröffentlicht. Die Ergebnisse sind im
Internet unter http://www.bfs.de/ion/nahrungsmittel/mineralwasser.html
und http://www.bfs.de/bfs/presse/pr02/ergebnisstab.pdf
zu finden. Ziel der Untersuchungen war die Bestimmung der
Aktivitätskonzentrationen von Radium-226 und -228, Uran-234, -235 und -238,
Polonium-210, Blei-210 und Actinium-227.
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Stx400-401.2003.7.1 (1 Seite)
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Mineralwasser
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"Radium-226-Werte gesenkt". Obwohl in Deutschland für
Radium keine gesetzlichen Grenzwerte existieren, habe Rosbacher Brunnen
kurzfristig reagiert, teilte die Firma im Sommer 2000 in einer
Pressemitteilung mit. Deren Mineralwassersorten "Rosbacher
Ur-Quelle" und "Rosbacher Klassisch" waren durch die
ARD-Sendung "Plusminus" vom 11. April 2000 wegen hoher
Radium-Gehalte in Verruf geraten. Bereits bei den 1987 vom Institut für
Wasser-, Boden- und Lufthygiene beim Bundesgesundheitsamt in Berlin
veröffentlichten Meßergebnissen zählten die Rosbacher Mineralwasser mit
Werten um 1 Becquerel pro Liter zu den am höchsten mit Radium-226 belasteten
Sorten. "Im Rahmen der Mineral- und Tafelwasserverordnung" seien
nun "die Filteranlagen zur Enteisenung optimiert" worden,
berichtete die Firma. Damit lägen die aktuellen natürlichen Radiumgehalte
deutlich unter dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen
Richtwert von 0,1 Becquerel pro Liter, während der
Urangehalt in Rosbacher Mineralwässern von Natur aus unterhalb der
Nachweisgrenze liege. Mit den verbesserten Filterverfahren fielen die
Rosbacher Mineralwässer jetzt selbst nach den von den Medien genannten
Kriterien von 0,05 Becquerel pro Liter in die
Kategorie "mit Radium unbelastet".
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Stx326-327.2000.7,8.2 (2 Seiten)
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Mineralwasser
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ARD-Magazin weist auf hohe Belastungen von deutschen Mineralwässern mit
Radium-226 hin. Viele deutsche Mineralwässer sind hoch mit radioaktivem Radium-226
belastet. Experten schließen eine Gesundheitsgefahr vor allem für Kinder
nicht aus. Das meldete das ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus in seiner Sendung
am 11. April 2000. Das Fernsehmagazin hatte 19 Mineralwasser-Sorten
analysieren lassen, wobei, wie mitgeteilt wurde, fünf Proben extrem viel
Radium-226 enthielten. Auf keiner der untersuchten Flaschen sei die Belastung
angegeben gewesen. Plusminus greift damit eine Diskussion wieder auf, die
bereits 1987 und 1988 in der Bundesrepublik Deutschland geführt worden war.
Im Juni 1987 hatte die Veröffentlichung von Meßergebnissen des Instituts für
Wasser-, Boden- und Lufthygiene beim damaligen Bundesgesundheitsamt in Berlin
die öffentliche Aufmerksamkeit auf den teilweise hohen Gehalt an Ra-dium-226
in Mineralwasser gelenkt. Strahlentelex hatte damals mehrfach und ausführlich
berichtet.
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Stx320-321.2000.4,5.2 (2 Seiten)
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Mineralwasser
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Radiumhaltige Mineralwässer: Hohe radioaktive Belastung nicht nur in
Südtiroler Mineralwasser.
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Stx104-105.1991.4.1 (1 Seite)
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Mineralwasser
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"Kaiserwasser": Hohe radioaktive Belastung in italienischem
Mineralwasser. Einen alarmierend hohen Radon- und Radiumgehalt von 12,5 Becquerel pro Liter hat das italienische Mineralwasser
"Dell'Imperatore/Kaiserwasser". 12,5 Becquerel
Radon(-222) pro Liter (so die Angabe auf dem Flaschenetikett) bei
geschlossener Flasche, bedeutet wegen des vorliegenden säkularen
Gleichgewichts auch 12,5 Becquerel des Ausgangsnuklids Radium-226 pro Liter
Wasser. Das entspricht etwa 0,34 Nanogramm pro Liter und ist ungefähr 10 mal
mehr, als das Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene des
Bundesgesundheitsamtes nach 10 Jahren Messungen als Höchstwert in
(alt-)bundesdeutschen Mineralwässern gefunden hatte.
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Stx102-103.1991.1,6.2 (2 Seiten)
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Mineralwasser
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"Was nicht untersucht wurde, ist auch nicht drin ..." So
kann die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Frankfurt/M. vom 22. Februar
1989 kurz gefaßt werden, die zu prüfen hatte, ob die Firma VHM Mineral- und
Heilquellen GmbH&Co.KG, Offenbach, einen Kunden getäuscht hatte, indem
sie ihm 1987 mitgeteilt hatte, Radium-226 sei "aufgrund neuester
Untersuchungen" in ihrem Rosbacher Mineralwasser "nicht
vorhanden".
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Stx55.1989.4.1 (1 Seite)
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Mineralwasser
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Bundesgesundheitsamt: Radium-Konzentrationen in Mineralwasser waren
richtig gemessen. Das teilte Dr. Igbert Gans
vom Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene Anfang 1989 dem
Strahlentelex mit.
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Stx51.1989.6.1 (1 Seite)
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Mineralwasser
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Radiumwerte wieder zur Veröffentlichung freigegeben. Die Abfüllerin
der Sprudelsorten "Rosbacher Urquelle" und "Rosbacher
Mineralwasser", die Offenbacher Firma VMH Vereinigte Mineral- und
Heilquellen Gmbh&Co.KG, kann nicht mehr verhindern, daß die hohen
Radiumwerte in ihren Produkten veröffentlicht werden. Am 1. Dezember 1988
korrigierte das Landgericht Frankfurt am Main eine frühere Entscheidung.
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Stx47.1988.6.1 (1 Seite)
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Mineralwasser
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Bei Nachmessungen in drei Mineralwasserproben weniger Radium gefunden.
Nachtrag zur Nr. Stx42.1988.1,2,5.3 In drei
Mineralwasserproben hat das Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene des
Bundesgesundheitsamtes bei neuen Messungen weniger Radium-226 gefunden als
vorher in seinem Bericht aus dem Jahre 1987 veröffentlicht.
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Stx44.1988.5.1 (1 Seite)
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Mineralwasser
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Risiken durch natürliche Radioaktivität: Viel Radium-226 in manchem
Mineralwasser und Bier. Bis zu 1.780 Milli-Becquerel Radium-226 pro Liter
wurden in Mineralwasser nachgewiesen. Radium-226 ist für Kleinkinder bis etwa
5.000 mal, für Erwachsene bis etwa 500 mal gefährlicher als Cäsium-137.
Radium verhält sich chemisch ähnlich wie Kalzium und reichert sich im Knochen
an. Bereits 1987 lenkte die Veröffentlichung von Meßergebnissen des Instituts
für Wasser-, Boden- und Lufthygiene beim Bundesgesundheitsamt in Berlin
vorübergehend das Augenmerk auf den teilweise recht hohen Gehalt an
Radium-226 in Mineralwasser. In Pressemeldungen wurde Bezug auf eine Studie
genommen, derzufolge in Florida (USA) 78 Prozent
mehr Leukämieerkrankungen auftreten, in einem Gebiet, in dem in 28 Prozent
der Grundwasserproben mehr als 190 Milli-Becquerel Radium-226 pro Liter
ermittelt worden waren. In der Gegend nördlich von Frankfurt am Main, im
Vordertaunus, sind in Deutschland radiumhaltige Quellen zu finden.
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Stx42.1988.1,2,5.3 (3 Seiten)
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Molkepulver
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Molkepulver
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Tschernobylfolgen: Verseuchtes Molkepulver nur in Bayern. Nach Behandlung
5.000 Tonnen als Viehfutter verwertet. Nach Kenntnis der Bundesregierung ist
auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland nach der
Reaktorkatastrophe von Tschernobyl nur in Bayern 1986 und 1987 radioaktiv
verseuchtes Molkepulver angefallen.
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Stx230-231.1996.10.1 (1 Seite)
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Molkepulver
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10 Jahre nach Tschernobyl: Bayerische Firma sitzt immer noch auf
verstrahltem Molkepulver. Rund 1.900 Tonnen verstrahltes Molkepulver aus der
Zeit nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl warten seit fast zehn Jahren
in einer Lagerhalle im oberbayerischen Forsting auf
ihre "Entsorgung". Besitzer des Restproduktes aus der
Käseherstellung ist das Wasserburger
Molkereiunternehmen Meggle.
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Stx222-223.1996.15.1 (1 Seite)
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Molkepulver
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Lingen: Strahlenmolke auf 100 Becquerel pro Kilogramm
"entseucht". Bis zu 100 Becquerel pro Kilogramm enthält das
Molkepulver immer noch, dessen "Entseuchung" Ende 1990 im stllgelegten Atomkraftwerk Lingen im Emsland beendet
wurde. Insgesamt 5.000 Tonnen ursprünglich mit bis 8.000 Becquerel Cäsium pro
Kilogramm verseuchtes Molkepulver aus der bayerischen Käseproduktion waren
dort seit dem Frühjahr 1989 mit einem von Prof. Franz Roiner,
Hannover, entwickelten Ionenaustauschverfahren behandelt worden.
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Stx96-97.1991.8.1 (1 Seite)
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Molkepulver
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Straubing/Bonn: Die Molke soll noch bis Ende 1990 strahlen. Wie das
Bundesumweltminsterium am 21.August 1990 in Bonn mitteilte,
war bis dahin erst die Hälfte von insgesamt 5000 Tonnen radioaktiv mit
Tschernobyl-Fallout belasteten Molkepulvers in der Spezialanlage im früheren
Kernkraftwerk Lingen (Emsland) entseucht.
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Stx86-87.1990.5.1 (1 Seite)
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Molkepulver
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Lingen: "Entseuchtes" Molkepulver ist nicht frei von
Radioaktivität. Mehrere Molke-Proben haben Vertreter des Elternvereins
Restrisiko Emsland e.V., Lingen, am 10. April 1989 in der Pilotanlage zur
Entseuchung von Molkepulver im stillgelegten Atomkraftwerk Lingen entnehmen
können. Die verstrahlte Molke war im Herbst 1986 bei der bayerischen Firma Meggle entdeckt worden und lagerte seitdem in
Bundeswehr-Waggons.
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Stx56.1989.4.1 (1 Seite)
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Molkepulver
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Lingen: Probebetrieb mit Molkepulver. Mit fünf Tonnen unbelasteter
Molke hat im Februar 1989 im stillgelegten Atomkraftwerk Lingen I im Emsland
der Probebetrieb für die Entseuchung von 5.000 Tonnen verstrahlten
Molkepulvers begonnen.
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Stx51.1989.6.1 (1 Seite)
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Molkepulver
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Lingen: Molke-Entseuchung demnächst. Am 1. Februar 1989 soll im
stillgelegten Atomkraftwerk Lingen im Emsland versuchsweise mit der
Entseuchung des seit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl radioaktiv
belasteten Molkepulvers begonnen werden, das aus der bayerischen Käseproduktion
stammt. Dies teilte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums im Dezember
1988 mit.
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Stx48.1989.6.1 (1 Seite)
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Molkepulver
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Bonn: Molke-Entseuchung erst nach Ablauf der Haltbarkeit. Die seit Februar
1987 auf Bundeswehrgelände in Niedersachsen und Bayern lagernden 5.000 Tonnen
radioaktiv verseuchten Molkepulvers aus der Käseproduktion sollen bis zum
Herbst 1989 entseucht sein. Das erklärte am 5. Februar 1988 das
Bundesumweltministerium.
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Stx27.1988.6.1 (1 Seite)
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Radionuklid-Stoffwechsel
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Radionuklid-Stoffwechsel
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Cäsium-Aufnahme über verseuchtes Hammelfleisch. Die Aufnahme von
Radiocäsium durch den Verzehr von durch den Fallout der Tschernobyl-Katastrophe
verseuchten Hammelfleischs haben Wissenschaftler vom Harwell
Laboratory des Biomedical Research Department der britischen
Atomenergiebehörde in Oxford/England an acht gesunden Männern untersucht.
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Stx156-157.1993.8.1 (1 Seite)
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Strontium-90
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Strontium-90
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Erste Strontium-Meßwerte aus
Japan. Für Strontium gibt es in
Japan keinen amtlichen Grenzwert. Das japanische Kultur- und Wissenschaftsministerium
(MEXT) gab am 12. April 2011 die Ergebnisse der ersten Strontium-Messungen
nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima bekannt. Das Ministerium
behauptete, daß „die Werte äußerst gering und ohne Einfluß auf die
Gesundheit“ seien. In den stark verstrahlten Orten Namie
und Iitate wurden demnach zwischen dem 16. und 19.
März 2011 an insgesamt 3 Stellen Bodenproben gezogen. Gefunden wurden dort
Belastungen durch Strontium-89 von 13 bis 260 Becquerel pro Kilogramm (Bq/kg)
und durch Strontium-90 von 3,3 bis 32 Bq/kg Boden.
Untersuchungen der Muttermilch von 9 Frauen in den letzten Tagen des
März 2011 ergaben bei 4 von ihnen Jodbelastungen (Jod-131) bis zu 36,3 Bq/kg
Milch.
In den
Reisfeldern von Iitate wurde nach einem Bericht von
Asahi Shimbun vom 13. April 2011 fast das 6-fache
des amtlichen Cäsium-137-Grenzwerts für den Reisanbau gefunden. Dieser liegt
in Japan bei 5.000 Bq/kg Boden.
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Stx584-585.2011.6-7.2 (2 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Strontium-90
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Strahlenmeßtechnik: Bestimmung von Strontium in Nahrungsmitteln und
Umweltproben im Schnellverfahren.
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Stx248-249.1997.11,12.2 (Kurzbesprechung, 2 Seiten)
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Strontium-90
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In Schnittkäse, Wurst mit Knochenmehl und Paranüssen sammelt sich der
Knochensucher Strontium. Mit einem Anteil von im Mittel 1 bis 3 Prozent
der Cäsium-Aktivität befindet sich Strontium-90 in der Milch. In Schnittkäse,
Wurst mit Kochenmehlzusatz und Paranüssen reichert
sich Strontium an. In Obst, Gemüse, Brot und Kräutern finden sich immer noch
die Überreste des Kernwaffen-Fallouts der sechziger Jahre; in Kräutern
doppelt soviel wie im Gemüse, im Gemüse fünf mal soviel wie in Äpfeln und
Birnen. So lassen sich die Ergebnisse der Strontium-Messungen vom Frühjahr
1989 interpretrieren.
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Stx54.1989.1,3,4.3 (3 Seiten)
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Strontium-90
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Strontium in der Nahrung. Eine Übersicht über die Auswirkungen der
Reaktorkatastrophe von Tschernobyl auf die Belastung von Lebensmitteln mit
Strontium-90 veröffentlichte im April 1988 die Gesundheitsbehörde in Hamburg.
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Stx31.1988.5.1 (1 Seite)
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Nahrungsmittelhandel
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Nahrungsmittelhandel
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Magermilchpulver aus hochbelasteten Gebieten in Weißrußland nach
Deutschland eingeführt. Eine Einfuhr von Milcherzeugnissen aus dem hoch
radioaktiv belasteten Belarus (Weißrußland) ist ohne Begrenzung möglich. Dies
ergibt sich aus der Antwort der Bayerischen Staatsregierung vom 9. Juli 1997
auf eine schriftliche Anfrage der Abgeordneten Irene Maria Sturm.
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Stx256-257.1997.1,2.2 (2 Seiten)
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Nahrungsmittelhandel
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Verstrahltes Rindfleisch aus Polen über Spanien nach Afrika. Rund 30
Tonnen radioaktiv verstrahltes Rindfleisch aus Polen sind bei Barcelona
(Spanien) im März 1991 von der Polizei beschlagnahmt worden.
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Stx102-103.1991.8.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Nahrungsmittelhandel
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Europa/Brasilien/Europa: Tschernobyl-Fleisch aus Brasilien.
Brasilien will 7000 Tonnen Rind- und Schweinefleisch nach Europa
zurückschicken, das durch den Reaktorunfall von Tschernobyl radioaktiv
verunreinigt worden ist. Das wurde 1991 von der brasilianischen Presse
gemeldet.
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Stx98-99.1991.12.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Nahrungsmittelhandel
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Wirtschaft: EG-Kommission lenkt radioaktiv hoch verseuchtes
griechisches Getreide der Ernte 1986 auf den Weltmarkt. Als Folge von
Dürreperioden und Ernteverlusten in Lateinamerika, den USA, in China und der Sowjetunion
sind die Weltgetreidevorräte 1988 auf den niedrigsten Stand seit der
Welternährungskrise in den frühen siebziger Jahren gesunken. Mit Hilfe
einfacher Verwaltungsakte leitete die EG-Kommission bis dahin nicht
handelsfähiges, durch Tschernobyl hoch radioaktiv belastetes griechisches
Getreide auf den Weltmarkt. In Verordnungen schließt die Kommission
einerseits landwirtschaftliche Erzeugnisse von Subventionen aus, wenn deren
Belastungen über den geltenden Grenzwerten von 600 Becquerel
pro Kilogramm liegen. Andererseits schrieb sie vor, daß die für den Export
vorgesehenen griechischen Getreidemischungen aus den Ernten von 1987 und 1988
mit mindestens 40 Prozent der hoch strahlenden Ernte von 1986 vermischt
werden müssen.
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Stx48.1989.5.1 (1 Seite)
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Nahrungsmittelhandel
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Griechenland/Italien: Verseuchten Weizen nach Bali exportiert. Mit
mehr als 600 Becquerel Cäsium pro Kilogramm
verseuchter griechischer Weizen ist Pressemeldungen von 1988 zufolge über
italienische Händler nach Bali gelangt.
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Stx43.1988.6.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Strahlengrenzwerte
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Zurück zum Anfang
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Strahlengrenzwerte
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Neue Trinkwasserverordnung: Der
Urangehalt im Trinkwasser darf höher als in Babynahrung sein. Am 11. Mai 2011
hat das Bundesgesundheitsministerium die Änderung der Trinkwasserverordnung
bekanntgegeben. Sie tritt am 1. November 2011 in Kraft und legt einen
Uran-Grenzwert von 10 Mikrogramm pro Liter fest. Demgegenüber darf
Mineralwasser, das als „geeignet für die Zubereitung als Säuglingsnahrung“
beworben wird, nicht mehr als 2 Mikrogramm Uran pro Liter enthalten. Demnach
wäre Leitungswasser nicht mehr unbesehen für Säuglinge geeignet.
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Stx590-591.2011.18.1 (1 Seite)
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Strahlengrenzwerte
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Risikokalkulation: Die japanische
Regierung und die Regierungen Europas fordern mit ihren Grenzwerten
Menschenopfer. Die EU paßte ihre Nahrungsmittel-Grenzwerte an die in Japan
geltenden an. Wie in der vorigen Ausgabe des Strahlentelex berichtet
hatte die EU-Kommission nach der Reaktorenkatastrophe
von Fukushima Dai-ichi höhere neue Grenzwerte für die Belastung von
Nahrungsmitteln mit Radionukliden eingeführt. Nachdem es Proteste dagegen
gegeben hatte, daß diese sogar höher waren als diejenigen, die in Japan
gelten, haben die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedstaaten sich
einer Mitteilung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz vom 8. April 2011 zufolge am selben Tag in Brüssel auf die
in Japan geltenden zulässigen Belastungshöchstwerte als neue Grenzwerte für
die Radionuklidbelastung von Nahrungs- und Futtermitteln aus Japan
verständigt. Am 12. April 2011 ist diese Änderung zur Fukushima-Verordnung
amtlich bekannt gemacht worden. Die japanischen Werte ersetzen damit
„vorläufig“ die alten Werte der EURATOM-Verordnung Nr. 779/90. „Vorläufig“
bedeutet vorbehaltlich einer erneuten Anhebung der Grenzwerte bis hin zu den
Grenzwerten der alten EURATOM-Verordnung, sobald Japan seinerseits seine
Grenzwerte erhöhen sollte. Der Wert für konzentrierte Erzeugnisse und
Trockenerzeugnisse wird zudem „auf der Grundlage des für den unmittelbaren
Verbrauch rekonstruierten Erzeugnisses berechnet“, heißt es in der
EU-Verordnung, darf also entsprechend einer Verdünnung in der verzehrfertigen
Form noch höher sein. Strahlentelex hat berechnet, wie viele zusätzliche
Krebstote diese Grenzwerte zur Folge haben können, wenn man sich mit
Nahrungsmitteln ernährt, die diese Grenzwerte einhalten. Diese
Risikoberechnung finden Sie hier auch auf English.
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Stx584-585.2011.4-6.3 (3 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Strahlengrenzwerte
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Risikokalkulation: Empfehlungen zur Minimierung des
Strahlenrisikos in Japan. Zur Begrenzung des Strahlenrisikos durch die
Aufnahme von Radionukliden mit der Nahrung in Japan nach der
Reaktorkatastrophe von Fukushima haben die Gesellschaft für Strahlenschutz
(German Society for Radiation Protection)
und der Informationsdienst Strahlentelex auf der Grundlage der Erfahrungen
nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und unter Berücksichtung einer
anderen Nuklidverteilung im Fallout von Fukushima Überlegungen und Berechnungen
durchgeführt und geben folgende Empfehlungen:
1. Wegen der aktuell hohen
Belastungen durch Radiojod ist der Bevölkerung in Japan zu empfehlen, derzeit
auf den Verzehr von Salaten, Blattgemüsen und eßbaren Wildkräutern zu
verzichten.
2. Wegen Unsicherheiten der
Bewertungsgrundlagen muß empfohlen werden Säuglingen, Kindern und
Jugendlichen keine Nahrung mit mehr als 4 Becquerel
des Leitnuklids Cäsium-137 pro Kilogramm Nahrungsmittel zu geben. Erwachsenen
ist zu empfehlen, Nahrungsmittel mit nicht mehr als 8 Becquerel
des Leitnuklids Cäsium-137 pro Kilogramm Nahrungsmittel zu sich zu nehmen.
3. Zur Kontrolle von
Nahrungsmitteln in Japan und der Veröffentlichung von Meßergebnisse ist es
nützlich, wenn Bürgerinitiativen und Stiftungen unabhängige Strahlenmeßstellen
einrichten. In Europa wäre zu überlegen, wie solche Initiativen in Japan
gefördert werden können.
Die Empfehlungen und Berechnungen können hier auch in Englisch und Japanisch
abgerufen werden.
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Stx582-583.2011.12-14.3 (3 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Strahlengrenzwerte
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Die neuen Nahrungsmittelgrenzwerte
seit Fukushima. Seit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl galten
bislang für die Einfuhr von Nahrungsmitteln lediglich Grenzwerte für
Radiocäsium (Cäsium-134 und Cäsium-137) und zwar in Höhe von 370 Becquerel pro Liter bzw. Kilogramm für Milch und
Milchprodukte sowie 600 Becquerel pro Kilogramm für andere Nahrungsmittel.
Seit dem GAU in Japan gelten nun jedoch den entsprechenden Verordnungen der
Europäischen Union zufolge deutlich höheren Grenzwerte für importierte
Nahrungsmittel, die zudem überwiegend höher sind als die jetzt in Japan
zulässigen Werte. Diese waren bereits 1987 „vorsorglich“ für den Fall eines
weiteren GAUs festgelegt worden und sollten in einem solchen Fall automatisch
in Kraft treten, ohne weitere Diskussion und öffentliches Aufsehen. Begründet
wurde die Höhe der zulässigen Belastungswerte mit der Annahme, daß vielleicht
nur 10 Prozent derart belasteter Nahrungsmittel verzehrt würden. Still und
leise und ohne daß auch das deutsche Verbraucherschutzministerium aktiv
darauf hinwies, hat die EU-Kommission nun am 25. März 2011 mit einer
Durchführungsverordnung (EU) Nr. 297/2011 die Anwendung der neuen hohen
Grenzwerte auf die Einfuhr von Lebens- und Futtermitteln aus Japan
beschränkt. Strontium und Plutonium bleiben in dieser Verordnung unerwähnt,
es muß lediglich die Einhaltung der Grenzwerte für Jod-131, Cäsium-134 und
Cäsium-137 überprüft werden. Die EU erlaubt ohne Not den Import radioaktiv
belasteter Nahrungsmittel, die in Japan selbst nicht mehr zum Verzehr
zugelassen sind.
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Stx582-583.2011.1-2.2 (2 Seiten)
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Strahlengrenzwerte
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EU-Verordnung: Die
Nahrungsmittelbelastungen nach dem nächsten Atomunfall. Die EU-Kommission
hat einen Vorschlag zur Neufassung der Verordnung des Rates der Europäischen
Union „zur Festlegung von Höchstwerten an Radioaktivität in Nahrungs- und
Futtermitteln im Falle eines nuklearen Unfalls oder einer anderen
radiologischen Notstandssituation“ vorgelegt, über die das Europäische
Parlament am 15. Februar 2011 beraten und abgestimmt hat. Dabei handelt es
sich hauptsächlich um eine Zusammenfassung unveränderter Bestimmungen aus
drei Verordnungen, die zwischen 1987 und 1990 erlassen worden waren und in
denen entsprechende Höchstwerte festgelegt sind. Entsprechend dem
EURATOM-Vertrag ist das Europäische Parlament jedoch lediglich beratend an
der Festsetzung der Höchstwerte beteiligt. Das kritisierte das Parlament
jetzt und forderte, in das Verfahren voll einbezogen zu werden und die
Rechtsgrundlage entsprechend zu ändern. Die Grenzwerte für Radioaktivität in
Nahrungsmitteln im aktuellen Verordnungsvorschlag erlauben eine unverändert
unzumutbar hohe radioaktive Belastung der EU-Bürger, die zum Teil die
Belastungen nach der Tschernobyl-Katastrophe übersteigen.
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Stx580-581.2011.16.1 (1 Seite)
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Strahlengrenzwerte
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Strahlende Pfifferlinge aus der
Fußgängerzone. Weiterhin werden hohe radioaktive Belastungen in Pilzen
gefunden und die bisherige Grenzwertregelung läuft Ende März 2010 aus.
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Stx550-551.2009.4.1 (1 Seite)
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Strahlengrenzwerte
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Uran im Trinkwasser: Deutscher Uran-Grenzwert
in Aussicht, europäischer Grenzwert in der Diskussion. Ein Bericht von
Inge Lindemann. Die bundesweite Untersuchung der Urangehalte im Trinkwasser
ist abgeschlossen. Im Dezember 2007 beendete das Bundesamt für Strahlenschutz
(BfS) seine Messungen. Nach vierjähriger Laufzeit soll das Programm die Daten
zur Berechnung und Festlegung eines Urangrenzwertes liefern. Für die
wissenschaftliche Auswertung der Ergebnisse ist die Trinkwasserkommission des
Umweltbundesamtes zuständig. Für das Frühjahr 2008 wird mit der
Veröffentlichung eines Berichtes durch das Bundesumweltministerium gerechnet.
Außerdem testete die Bundesforschungsanstalt in Braunschweig (FAL) im August
und November 2006 Trinkwasserproben aus Haushalten im gesamten Bundesgebiet
auf das radioaktive und giftige Schwermetall Uran. Die ersten Ergebnisse
wurden bereits auf einer internationalen Wissenschaftstagung im Juni 2007 in
Braunschweig vorgestellt. Die Messwerte
veröffentlichte Strahlentelex auf seiner Homepage www.strahlentelex.de/uran_im_wasser.htm
.Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in
Berlin fordert wegen der gesundheitlichen Gefahren, die von Uran im Wasser
ausgehen, einen EU-weiten Grenzwert für Uran im Trinkwasser und im
Mineralwasser. Erste diesbezügliche Vorstöße wurden bei der Europäischen
Behörde für Lebensmittelsicherheit Mitte des Jahres 2007 unternommen. Wie aus
den zuständigen Behörden bekannt wurde, ist ein deutscher Grenzwert für Uran
im Trinkwasser in Aussicht. Kenner der Lage sehen ihn bei 10 Mikrogramm Uran
pro Liter Wasser, entsprechen dem vom Umweltbundesamt vorgegebenen Richtwert.
Auf europäischer Ebene hat sich kürzlich auch die Europäische
Atomgemeinschaft EURATOM in die Diskussion eingeschaltet. Euratom fördert
laut ihren Statuten unter anderem die „sichere Nutzung der Kernspaltung und
den Einsatz von ionisierenden Strahlen in der Industrie und Medizin“.
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Stx504-505.2008.8-11.4 (4 Seiten)
Zu
den Originalseiten im pdf-Format
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Strahlengrenzwerte
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Die Schwermetallbelastung durch Uran wurde bisher unterschätzt. Bundesbehörden
diskutieren derzeit einen Grenzwert für Urangift im Trinkwasser und die
Forscher des Braunschweiger Instituts für Pflanzenernährung und Bodenkunde
der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) fordern zudem die
Deklaration des Urangehaltes auf Mineralwasserflaschen. Unter dem Titel
"Uran-Umwelt-Unbehagen" fand am 14. Oktober 2004 in Braunschweig
ein ganztägiges Statusseminar statt. Ein Tagungsbericht von Inge Lindemann.
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Stx430-431.2004.3-5.3 (3 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Strahlengrenzwerte
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Die EG-Grenzwertregelung für Nahrungsmittel wurde bis 2010 verlängert. Die
Strahlengrenzwerte für Trockenprodukte wurden dabei erhöht. Für sie gelten die
Grenzwerte jetzt erst in der verzehrfertig verdünnten Zubereitung.
(EG-Verordnung Nr. 616/2000 des Rates vom 20. März 2000)
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Stx322-323.2000.4.1 (1 Seite)
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Strahlengrenzwerte
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Die EG-Strahlengrenzwerte werden Ende März 2000 ungültig. Die
bisher geltende Grenzwertregelung der Europäischen Gemeinschaft (EG) wurde
zuletzt im Frühjahr 1995 um weitere 5 Jahre bis zum 31. März 2000 verlängert.
Dieser Zeitpunkt ist demnächst erreicht. Falls keine Nachfolgeregelung mehr
getroffen wird, gelten bis zu einem neuen großen Atomunfall gar keine
Strahlengrenzwerte für Nahrungsmittel mehr. Beliebig radioaktiv belastete
Nahrungsmittel dürfen dann frei durch die Lande zirkulieren.
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Stx314-315.2000.5.1 (1 Seite)
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Strahlengrenzwerte
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Grenzwertregelung der EG kurzfristig noch einmal um 5 Jahre verlängert.
Noch einmal um weitere 5 Jahre bis zum 31. März 2000 hat die Europäische
Gemeinschaft (EG) ihre bisherige Grenzwertregelung mit 600 Becquerel Cäsium
pro Kilogramm Nahrungsmittel bzw. 370 Becquerel pro Kilogramm für Milch und
Milchprodukte nach der EG-Verordnung Nr. 3955 vom 22.12.1987 verlängert. Der
Verlängerungsbeschluß wurde ausdrücklich durch die Bestimmung ergänzt, daß
die bisherige Grenzwertregelung bei einem neuen großen Atomunfall automatisch
von der EG-Verordnung 3954/87 vom 22.12.1987 abgelöst wird. Dann gelten
deutlich erhöhte Grenzwerte.
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Stx200-201.1995.12.1 (1 Seite)
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Strahlengrenzwerte
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EG-Grenzwerte: Keine Beschränkung mehr für Radioaktivität in
Nahrungsmitteln. Die EG-Grenzwertregelung mit 600 Becquerel Cäsium pro
Kilogramm Nahrungsmittel bzw. 370 Becquerel pro Kilogramm für Milch und
Milchprodukte nach der EG-Verordnung Nr. 3955 vom 22.12.1987 ist Ende März
1995 ausgelaufen. Diese Regelung, die zunächst mit dem 31.12.1989 enden
sollte, war im Dezember 1989 auf Initiative des Bundesminsteriums
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und gegen den Widerstand
insbesondere von Frankreich und England um zunächst drei Monate und dann im
Frühjahr 1990 noch einmal um fünf Jahre verlängert worden. Diese fünf Jahre
sind um.
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Stx198-199.1995.12.1 + Stx200-201.1995.12.1 (2 Seiten)
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Strahlengrenzwerte
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Strahlengrenzwerte: EG-Grenzwerte noch einmal um 5 Jahre verlängert.
Um 5 Jahre bis Ende März 1995 hat die Europäische Gemeinschaft im März 1990
ihre Strahlen-Grenzwertpraxis verlängert.
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Stx76-77.1990.10.1 (1 Seite)
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Strahlengrenzwerte
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Strahlengrenzwerte: EG-Grenzwertregelung um 3 Monate verlängert.
Noch weitere drei Monate bis Ende März 1990 wurde die Geltungsdauer der
bisherigen EG-Strahlengrenzwerte am 22. Dezember 1989 vom Außenministerrat
der Europäischen Gemeinschaft verlängert. Die Regelung wäre andernfalls zum
Jahreswechsel 1989/90 ersatzlos ausgelaufen.
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Stx72-73.1990.1,2.2 (2 Seiten)
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Strahlengrenzwerte
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Strahlengrenzwerte: Nahrungsmittelbelastungen werden erhöht. Ab 1.
Januar 1990 gelten keine EG-Strahlengrenzwerte mehr. Einfuhren beliebig
radioaktiv verseuchter Nahrungsmittel werden möglich, wenn die
Grenzwertregelung der EG zum Ende des Jahres 1989 ausläuft.
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Stx70-71.1989.1.1 (1 Seite)
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Strahlengrenzwerte
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EG-Grenzwerte: 2.000 Becquerel für Tiernahrung. Die zulässige
Höchstgrenze für radioaktives Cäsium in Tierfutter will die EG-Kommission auf
2.000 Becquerel pro Kilogramm festlegen, wurde Ende 1988 in Brüssel bekannt.
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Stx50.1989.5.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Strahlengrenzwerte
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Europäische Gemeinschaft: Großzügige Strahlengrenzwerte zum nächsten
Atomunfall. Gegen die Stimmen der Bundesrepublik Deutschland, Dänemark
und Luxemburgs hat der Ministerrat der Europäischen Gemeinschaft (EG) am 14.
Dezember 1987 ein neues "ständiges System" von Grenzwerten für radioaktiv
verseuchte Lebensmittel beschlossen. Es soll beim nächsten Atomunfall,
spätestens aber nach zwei Jahren in Kraft treten. Bis dahin sollen die
bisherigen Grenzwerte weitergelten: 370 Becquerel pro Kilogramm
Cäsium-Gesamtaktivität für Milch und Säuglingsnahrung und 600 Becquerel pro
Kilogramm für andere Nahrungsmittel. Bereits diese Grenzwerte sind
wissenschaftlich umstritten und unter gesundheitlichen Gesichtspunkten nicht
haltbar. Die neue Regelung sieht Werte vor, die doppelt bis dreifach so hoch sind
und im Gegensatz zu den ausschließlich auf Cäsium-Werte beschränkten
"Tschernobyl-Richtlinie" werden mit dem "ständigen
System" auch Grenzwerte für andere Nuklide festgesetzt.
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Stx24.1988.1,2.2 (2 Seiten)
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Strahlengrenzwerte
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Hessen: Grenzwert auf 630 Becquerel pro Kilogramm erhöht. Da bei
den Messungen mit einer technisch bedingten Ungenauigkeit von rund 5 Prozent
gerechnet werden müsse, sind in Hessen Haselnüsse mit 615 Becquerel pro
Kilogramm nicht aus dem Handel genommen worden, rechtfertigte das Hessische
Sozialministerium in seinem Bericht vom 23.12.1987 sein Verhalten. Damit hat
Hessen in der Anwendung des EG-Grenzwertes von 600 Becquerel
pro Kilogramm diesen praktisch auf 630 erhöht.
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Stx24.1988.4.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Strahlengrenzwerte
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Brüssel: EG weiter uneins über Strahlengrenzwerte. Die
Verhandlungen zwischen den zwölf Regierungen der Europäischen Gemeinschaft
(EG) über einheitliche Obergrenzen für Radioaktivität in Lebensmitteln waren
am 8. November 1987 erneut gescheitert.
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Stx21.1987.1.1 (1 Seite)
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Strahlengrenzwerte
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Grenzwerte-Konfusion: Verstrahlte Lebensmittel vagabundieren durch
Europa. Die gemeinsame Grenzwertregelung für die Cäsium-Gesamtaktivität
ist am 31. Oktober 1987 ersatzlos ausgelaufen.
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Stx20.1987.2,4.2 (2 Seiten)
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Strahlengrenzwerte
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Berlin: Ärztekammer gegen höhere Strahlengrenzwerte für Nahrungsmittel.
Gegen eine Heraufsetzung der Strahlengrenzwerte für Nahrungsmittel im Rahmen
der neuen Grenzwert-Regelung der Europäischen Gemeinschaft (EG) hat sich im
August 1987 die Ärztekammer Berlin in einem Schreiben an den Bundesminister
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Klaus Töpfer, ausgesprochen.
Mit einer solchen Politik werde Gesundheitspolitik den Vermarktungsinteressen
einzelner Staaten und Branchen geopfert.
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Stx15.1987.6.1 (1 Seite)
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Strahlengrenzwerte
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EG-Grenzwerte für radioaktiv verseuchte Lebensmittel: Unerhörter
Protest. Ihre Sorgen um die Gesundheit ihrer Kinder trugen im Juli 1987
200 Mütter und Väter an die europäische Öffentlichkeit und überreichten dem
Europaparlament in Straßburg mehr als 20.000 Unterschriften gegen die von den
Europäischen Gemeinschaften (EG) beabsichtigte Erhöhung für die radioaktive
Verseuchung von Lebensmitteln. Die Grenzwert-Vereinbarung galt nur noch bis
zum 31. Oktober 1987. Bis dahin mußte der Ministerrat der EG neu beschließen.
Bericht von Thomas Dersee mit der Dokumentation des Vorschlags der
EG-Kommission und einem Kommentar von Dr. Ernst Rößler: Vorsorge für den
Super-GAU.
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Stx13.1987.1-3.3 (3 Seiten)
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Strahlengrenzwerte
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Schweden: Reaktion auf Tschernobyl "zu scharf". Die
strengen Messungen zur Prüfung der Radioaktivität in Lebensmitteln, die in Schweden
in der Folge der Katastrophe von Tschernobyl eingeführt wurden, seien unnötig
scharf gewesen. Das erklärte im März 1987 das schwedische Nationalinstitut
für Strahlenschutz (SSI) und empfahl, dem Durchschnittsschweden zu gestatten,
Nahrung mit beträchtlich höheren Mengen radioaktiven Cäsiums zu sich zu
nehmen. Das SSI schlug vor, die Schwelle von bisher 300 auf nicht weniger als
10.000 Becquerel pro Kilogramm anzuheben.
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Stx10.1987.8.1 (1 Seite)
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Strahlengrenzwerte
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Europäische Gemeinschaft fordert weltweit neue Radioaktivitäts-Normen. "Der
Plan ist geradezu zynisch", schrieb am 25. Februar 1987 die Berliner
Tageszeitung "Der Tagesspiegel", als sie über den Vorschlag der
Kommission der Europäischen Gemeinschaften zur Verlängerung der Verordnung
des Rates der Europäischen Gemeinschaft (EWG) Nr. 1707/86 vom Januar 1987
berichtete. Die Kommission fordert ein ständiges System zur Festlegung von
Höchstgrenzwerten für die radioaktive Kontamination von Trinkwasser und
landwirtschaftlichen Erzeugnissen im Falle eines neuen nuklearen Unfalls. Das
bewertet und kommentiert im Strahlentelex Dr.med. Klaus Lischka.
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Stx8.1987.1,2.2 (2 Seiten)
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Strahlengrenzwerte
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FAO-Report: 1 Jahr nach Tschernobyl - Osterspaß verdorben?
Schokoladenhasen sind radioaktiv belastet. Die Zeitschrift "Natur"
hatte vor den strahlenden Hasen, die mit Milchpulver "nach
Tschernobyl" hergestellt worden waren, gewarnt. Die Hamburger
Sozialbehörde ordnete den Rückruf für Hasen und Eier aus Kindergärten der
Stadt im Wert von 50.000 DM an. "Bedauerliche Panikmache" hieß der
Kommentar der Industrie. Eine Betrachtung von Dr.med. Klaus Lischka.
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Stx7.1987.3.1 (1 Seite)
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Strahlengrenzwerte
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UNO: FAO-Richtwerte für Radioaktivität. Neue Empfehlungen für die
Belastung von Nahrungsmitteln durch radioaktive Stoffe veröffentlichte im
Januar 1987 in Rom die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO)
der Vereinten Nationen (UNO). Die FAO empfiehlt "Schwellenwerte"
für Jod-131, Cäsium-134 und -137, Strontium-90 und Plutonium-239, unterhalb
derer keine Einfuhr- oder Ausfuhrbeschränkungen erforderlich sein sollen.
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Stx6.1987.1,2.2 (2 Seiten)
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Strahlengrenzwerte
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Vorsicht, Irreführung! Für inländische Produkte wurde für Cäsium nach
Tschernobyl nie ein Grenzwert festgelegt: weder von der
Strahlenschutzkommission empfohlen noch von der Bundesregierung
vorgeschrieben. Die seit dem 1. Juni 1986 geltenden Gesamt-Cäsium-Richtwerte
von 370 Becquerel pro Kilogramm für Milch und und
Milchprodukte und für Babynahrung und 600 Becquerel pro Kilogramm für alle
übrigen Nahrungsmittel gelten nur für Importwaren aus Ländern außerhalb der
Europäischen Gemeinschaft (EG). Nicht für Inlandsprodukte. Von Paul Kohl.
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Stx3.1987.5.1 (1 Seite)
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Verbraucherschutz
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Zurück zum Anfang
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Verbraucherschutz
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Risikokalkulation: Empfehlungen zur Minimierung des
Strahlenrisikos in Japan. Zur Begrenzung des Strahlenrisikos durch die Aufnahme
von Radionukliden mit der Nahrung in Japan nach der Reaktorkatastrophe von
Fukushima haben die Gesellschaft für Strahlenschutz (German Society for Radiation Protection) und
der Informationsdienst Strahlentelex auf der Grundlage der Erfahrungen nach
der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und unter Berücksichtung einer anderen
Nuklidverteilung im Fallout von Fukushima Überlegungen und Berechnungen
durchgeführt und geben folgende Empfehlungen:
1. Wegen der aktuell hohen
Belastungen durch Radiojod ist der Bevölkerung in Japan zu empfehlen, derzeit
auf den Verzehr von Salaten, Blattgemüsen und eßbaren Wildkräutern zu
verzichten.
2. Wegen Unsicherheiten der
Bewertungsgrundlagen muß empfohlen werden Säuglingen, Kindern und
Jugendlichen keine Nahrung mit mehr als 4 Becquerel
des Leitnuklids Cäsium-137 pro Kilogramm Nahrungsmittel zu geben. Erwachsenen
ist zu empfehlen, Nahrungsmittel mit nicht mehr als 8 Becquerel
des Leitnuklids Cäsium-137 pro Kilogramm Nahrungsmittel zu sich zu nehmen.
3. Zur Kontrolle von
Nahrungsmitteln in Japan und der Veröffentlichung von Meßergebnisse ist es
nützlich, wenn Bürgerinitiativen und Stiftungen unabhängige
Strahlenmeßstellen einrichten. In Europa wäre zu überlegen, wie solche
Initiativen in Japan gefördert werden können.
Die Empfehlungen und Berechnungen können hier auch in Englisch und Japanisch
abgerufen werden.
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Stx582-583.2011.12-14.3 (3 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Verbraucherschutz
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Uran im Wasser: Das Kriterium
„natürliche Reinheit“ der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung ist überholt. Höhere
Urangehalte im Wasser finden sich speziell in Buntsandstein-Gebieten und im
Leitungswasser sind auch schon Uraneinträge aus der Phosphatdüngung zu
finden. Diese Ergebnisse präsentierte der Diplom-Geologe Friedhart Knolle am
14. August 2008 an der Technischen Universität Braunschweig.
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Stx520-521.2008.2-3.2 (2 Seiten)
Zu
den Originalseiten im pdf-Format
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Verbraucherschutz
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Uran im Boden: Uran im
Trinkwasser ist nur die Spitze des „Uranbergs“. Das Hamburger
Umweltinstitut fordert: Der Urangehalt in Düngemitteln sollte der
Diskussionsschwerpunkt für gesetzliche Richtwerte sein.
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Stx520-521.2008.1-2.2 (2 Seiten)
Zu
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Verbraucherschutz
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Verbraucherinformation: Das neue
Auskunftsrecht kann nicht in Anspruch genommen werden. „Das neue Verbraucherinformationsgesetz
(VIG) macht es der Öffentlichkeit nicht leichter, an Informationen über
Lebensmittel zu gelangen.“ Zu diesem Schluß kommt ein von Greenpeace in
Auftrag gegebenes Rechtsgutachten. Das Verbraucherinformationsgesetz, das am
1. Mai 2008 nach fast sieben Jahren Bearbeitung in Kraft trat, beschränkt
sich nur auf Lebensmittel und einige Produktgruppen wie Kosmetika und
Reinigungsmittel. Ausgeschlossen sind Dienstleitungen und die meisten Waren.
Auch behindere das komplizierte Antragsverfahren den Zugang zu aktuellen
Informationen. Und zudem seien Behörden nur dann verpflichtet, aktiv die
Öffentlichkeit zu informieren, wenn eine „akute“ Gefährdung der Gesundheit
vorliegt. Das Ziel einer besseren Information der Öffentlichkeit werde damit
verfehlt.
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Stx514-515.2008.7-8.2 (2 Seiten)
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Verbraucherschutz
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Radioaktives und giftiges Uran im
Trinkwasser. Von Verbrauchertäuschung und hohen Urangehalten im Trink-
und Mineralwasser ist in der Presse zu lesen, an denen die Politik sich auf
der Suche nach einem Grenzwert für Uran orientierte. Uran im Trinkwasser wird
als Gefahr noch immer unterschätzt. Nur so lässt
sich das Pokern um Orientierungs- und Richtwerte erklären, welches die
nationale und internationale Diskussion in Fachkreisen bestimmt. Industrie
und Wirtschaft setzen Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger in
den Behörden unter Druck. Die Regulatoren verweisen auf die EU in Brüssel,
die länderübergreifend einen Grenzwert für Uran im Trinkwasser festlegen soll . Der Schutz der Bevölkerung ist nachrangig, denn
noch immer gibt es wenige konkrete Angaben zu Urangehalten seitens der
Mineralwasserwirtschaft, den Trinkwasserversorgern und vor allem den
Gesundheitsämtern der Länder. In den Bundesministerien wird das Thema
„ausgesessen“. Ein Bericht und Kommentar von Inge Lindemann
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Stx512-513.2008.3-7.5
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Verbraucherschutz
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Ressortforschung neu aufgestellt. Das
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BME
LV) strukturiert seine Ressortforschung um. Aus 7 Bundesforschungsanstalten
mit 71 Instituten an 35 Standorten wurden jetzt vier Forschungseinrichtungen
mit 49 Instituten an 21 Standorten.
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Stx504-505.2008.11.1 (1 Seite)
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Verbraucherschutz
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Uran im Trinkwasser: Deutscher
Uran-Grenzwert in Aussicht, europäischer Grenzwert in der Diskussion. Ein
Bericht von Inge Lindemann. Die bundesweite Untersuchung der Urangehalte im
Trinkwasser ist abgeschlossen. Im Dezember 2007 beendete das Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) seine Messungen. Nach vierjähriger Laufzeit soll das
Programm die Daten zur Berechnung und Festlegung eines Urangrenzwertes
liefern. Für die wissenschaftliche Auswertung der Ergebnisse ist die
Trinkwasserkommission des Umweltbundesamtes zuständig. Für das Frühjahr 2008
wird mit der Veröffentlichung eines Berichtes durch das
Bundesumweltministerium gerechnet. Außerdem testete die
Bundesforschungsanstalt in Braunschweig (FAL) im August und November 2006
Trinkwasserproben aus Haushalten im gesamten Bundesgebiet auf das radioaktive
und giftige Schwermetall Uran. Die ersten Ergebnisse wurden bereits auf einer
internationalen Wissenschaftstagung im Juni 2007 in Braunschweig vorgestellt.
Die Messwerte veröffentlichte Strahlentelex auf
seiner Homepage www.strahlentelex.de/uran_im_wasser.htm
.Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in
Berlin fordert wegen der gesundheitlichen Gefahren, die von Uran im Wasser
ausgehen, einen EU-weiten Grenzwert für Uran im Trinkwasser und im
Mineralwasser. Erste diesbezügliche Vorstöße wurden bei der Europäischen
Behörde für Lebensmittelsicherheit Mitte des Jahres 2007 unternommen. Wie aus
den zuständigen Behörden bekannt wurde, ist ein deutscher Grenzwert für Uran
im Trinkwasser in Aussicht. Kenner der Lage sehen ihn bei 10 Mikrogramm Uran
pro Liter Wasser, entsprechen dem vom Umweltbundesamt vorgegebenen Richtwert.
Auf europäischer Ebene hat sich kürzlich auch die Europäische
Atomgemeinschaft EURATOM in die Diskussion eingeschaltet. Euratom fördert
laut ihren Statuten unter anderem die „sichere Nutzung der Kernspaltung und
den Einsatz von ionisierenden Strahlen in der Industrie und Medizin“.
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Stx504-505.2008.8-11.4 (4 Seiten)
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Verbraucherschutz
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Erster deutscher Grenzwert für Uran
in Mineralwasser festgelegt. Nun ist es offiziell: Deutschlands erster
Grenzwert für Uran in Mineralwasser wurde am 24. November 2006 vom Bundesrat verabschiedet
und tritt demnächst in Kraft. Dann dürfen nur noch die Mineralwässer als
geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ausgelobt werden, die
maximal zwei Mikrogramm Uran pro Liter enthalten. Daraus ergeben sich
Konsequenzen für die Mineralwasserwirtschaft. Über die Hälfte der von den
zuständigen Behörden der Länder getesteten Wässer überschreitet die Marge von
zwei Mikrogramm, und zwar teilweise erheblich. Das Image des gesunden
Sprudels aus der Flasche ist angekratzt. Ein Bericht von Inge Lindemann.
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Stx478-479.2006.1,2.2 (2 Seiten)
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Verbraucherschutz
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Statt 71 sollen für Minister
Seehofer nur noch 47 Institute forschen. Statt 71 will
Verbraucherschutzminister Seehofer nur noch 47 Institute forschen lassen. Am
7. November 2006 will sein Staatssekretär das den Präsidenten der sieben
betroffenen Bundesforschungsanstalten erklären.
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Stx476-477.2006.6,7.2 (2 Seiten)
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Verbraucherschutz
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Verbraucherinformationsgesetz: Protest
und offener Brief an den Bundesrat. Mit einem offenen Brief haben sich 19
Organisationen an den Bundesrat gewandt und erneut gegen das Verbraucherinformationsgesetz
protestiert, das seit Monaten in der Kritik steht. „Das Gesetz wird seinen
Zweck verfehlen und zu unnötigen Ausgaben von Steuergeldern führen“, heißt es
in dem Schreiben. Zentrale Schwäche des Gesetzes sei, daß darin wirtschaftlichen
Interessen Vorrang vor denen der Öffentlichkeit gegeben werde, auch zum
Beispiel bei gesundheitsrelevanten Informationen. Strahlentelex hatte in
seiner Ausgabe vom 1. Juni 2006 berichtet. Inzwischen ist das Gesetz, das auf
einem Entwurf von Bundesminister Horst Seehofer beruht, Ende Juni 2006 vom
Bundestag verabschiedet. Die Umsetzung des Gesetzes und die
Lebensmittelkontrollen sind Ländersache. Deshalb muß nun der Bundesrat
zustimmen, der voraussichtlich in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause
dazu beraten wird. Unter der Internetadresse www.ess-wissen.de startete deshalb am
25. Juli 2006 eine Mitmach-Aktion an den Bundesrat, bei der jeder Bürger den
offenen Brief unterstützen kann.
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Stx470-471.2006.10.1 (1 Seite)
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Verbraucherschutz
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Uran im Mineralwasser: Verbraucherinformation
geht vor Geschäftsinteressen. Das Verwaltungsgericht Magdeburg hat am 19.
Juli 2006 die Regierung des Landes Sachsen-Anhalt dazu verurteilt, das
Vorkommen von Uran in Mineralwasser öffentlich zu machen. Der Klage auf
Auskunftsanspruch eines Rechercheurs von foodwatch
gegen das Gesundheitsministerium wurde in vollem Umfang stattgegeben. Das
natürlich vorkommende Uran ist radioaktiv, als Schwermetall giftig und gilt
als nierenschädigend.
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Stx470-471.2006.10.1 (1 Seite)
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Verbraucherschutz
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Verbraucherinformations-Verhinderungsgesetz im Bundestag. Regierungsfraktionen winken Horst
Seehofers „Formulierungshilfe“ im Hoppla-Hopp-Verfahren durch und verzichten
bis auf weiteres auf Transparenz bei Lebensmittelskandalen.
Entschließungsantrag soll Unternehmen zu freiwilligem Wohlverhalten
veranlassen. Deutsche Umwelthilfe: „Gegen die Wirkungslosigkeit eines
Placebos hilft kein weiteres Placebo.“ Das geplante
Verbraucherinformationsgesetz (VIG) wird das exakte Gegenteil von dem
bewirken, was es verspricht. Statt mehr Transparenz bei Lebensmittelskandalen
zu garantieren, schützt es die Unternehmen konsequent vor insistierenden
Auskunftsbegehren aus der Zivilgesellschaft. Das ist das vernichtende Urteil
der Deutschen Umwelthilfe (DUH) über das am 11. Mai 2006 von den
Koalitionsfraktionen in erster Lesung in den Bundestag eingebrachte Gesetz.
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Stx466-467.2006.1-2.2 (2 Seiten)
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Verbraucherschutz
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Die Schwermetallbelastung durch Uran wurde bisher unterschätzt. Bundesbehörden
diskutieren derzeit einen Grenzwert für Urangift im Trinkwasser und die
Forscher des Braunschweiger Instituts für Pflanzenernährung und Bodenkunde
der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) fordern zudem die
Deklaration des Urangehaltes auf Mineralwasserflaschen. Unter dem Titel
"Uran-Umwelt-Unbehagen" fand am 14. Oktober 2004 in Braunschweig
ein ganztägiges Statusseminar statt. Ein Tagungsbericht von Inge Lindemann.
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Stx430-431.2004.3-5.3 (3 Seiten)
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Verbraucherschutz
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Bayern lehnt Auskunftspflicht der Jäger für radioaktives Wildfleisch
ab. Die CSU hält es für unnötig, daß Bayerns Jäger zur Auskunft über radioaktiv
belastetes Wildfleisch verpflichtet werden. Statt dessen sicherte sie den
Jägern Ausgleichszahlungen für verstrahltes Wild.
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Stx394-395.2003.8.1 (1 Seite)
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Verbraucherschutz
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EG-Binnenmarkt: Keine Grenzkontrollen mehr für Lebensmittel.
"Aus europäischen Landen frisch auf den Tisch", ist bislang nicht
als Werbeknüller empfunden worden: Während sich der deutsche Tourist in
fernen Ländern immer wohler fühlt, macht sich der deutsche Verbraucher über
Speisen und Getränke in heimischen Ländern zunehmend Sorgen. Nach dem
Siegeszug der amerikanischen Fast-Food-Ketten und der sich abzeichnenden
Schwemme gentechnologisch manipulierter Nahrungsmittel (Novel
Food) fürchtet der ernährungsbewußte Verbraucher nun das einheitlich
normierte "European Food" auf seinem Tisch. Am 1. Januar 1993 haben
die Zollverwaltungen ihre Kontrollen des Warenverkehrs an den Binnengrenzen
der Europäischen Gemeinschaft (EG) eingestellt. 106 der insgesamt 124
Straßenzollämter an den Grenzen zu den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und
Frankreich sind geschlossen worden. Der Jahreswechsel markiert allerdings
nicht die abrupte Einführung eines neuen Gesetzgebungswerkes, sondern nur den
Abschluß eines seit Jahren andauernden Prozesses.
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Stx144-145.1993.1-3.3 (3 Seiten)
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Verbraucherschutz
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Berliner Gesamtnahrung ist 1991 noch viermal so hoch belastet wie ein
Jahr vor Tschernobyl. Mit dem Slogan "Berliner Lebensmittel sind nicht
mehr Tschernobyl-belastet" besuchte der Umweltstaatssekretär Prof. Lutz
Wicke mit Mitarbeitern aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und
Umweltschutz im Juli 1991 die Strahlenmeßstelle des Berliner Senats. Ein
Bericht über die Arbeit der Meßstelle.
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Stx110-111.1991.1,4.2 (2 Seiten)
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Verbraucherschutz
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Das Strahlentelex inspiriert. Auf der Wissenschaftsseite der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vom 27. Februar 1991 ist nachzulesen,
zu welchen Höhenflügen der Imagination ein offenbar flüchtiger Blick auf die
Seite 11 des Strahlentelex vom Februar 1991 einem Herrn R.W. verhalf. Sein
Wort- und Gedankenfluß wurde so angeregt, daß aus 6
Lebensmittelbezeichnungen, 2 Meßwerten und einem Ausrufezeichen (!) eine
Schmähglosse von 51 Zeilen wurde. Vor vielen Jahren schrieb Marcel
Reich-Ranicki in der FAZ, bei der Literaturkritik müsse sich der kritisierte
Text zumindest wiedererkennen lassen. Auf der Wissenschaftsseite der FAZ
scheint das nicht zu gelten.
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Stx100-101.1991.8.1 (1 Seite)
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Verbraucherschutz
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Berlin: Verbraucherschutzmaßnahmen abgelehnt. Auf Empfehlung des
Ausschusses für Gesundheit und Soziales lehnte das Abgeordnetenhaus von
Berlin am 15. Januar 1988 Anträge der Alternativen Liste und der SPD zur
Kennzeichnung des Gehalts an radioaktiven Stoffen in Lebensmitteln, zum
Verbot des Vermischens von nur schwach radioaktiv belasteter mit höher
belasteter Milch in den Berliner Meiereien und zum Schutz der Verbraucher vor
radioaktiv bestrahlten Lebensmitteln ab.
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Stx26.1988.6.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Verbraucherschutz
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Hessen: Meßbericht nur noch alle 14 Tage. Den Hessischen Bericht
über die Strahlenbelastung in Lebensmitteln will der Sozialminister des
Landes, Trageser (CDU), künftig nur noch alle zwei Wochen herausgeben, ließ
er im Oktober 1987 mitteilen. Dies, weil in seinen Augen "Die in Hessen
erzeugten Lebensmittel, insbesondere Milch, Milcherzeugnisse, Obst, Gemüse,
Salat, Kräuter und Getreide inzwischen so gut wie keine meßbaren radioaktiven
Belastungen als Folge des Reaktorunfalls mehr aufweisen". In Hessen
wurde bis dahin mit einer Nachweisgrenze von lediglich 5 Becquerel pro
Kilogramm gemessen.
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Stx19.1987.6.1 (Kurzmitteilung, 1 Seite)
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Verbraucherschutz
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Tschernobyl ist nicht vorbei. Das Bundesgesundheitsamt hatte im
Sommer 1987 seine Veröffentlichungen von Radioaktivitätsmeßwerten
eingestellt. "Tschernobyl ist vorüber, die verbleibende Radioaktivität
vernachlässigbar, es lohnt sich nicht mehr, sie zu registrieren." So lautete
die Botschaft, die die Bundesregierung zu verbreiten suchte und den Medien
vermittelte. Sie besteht aus zwei Thesen: das herrschende Strahlungsniveau
sei harmlos und es könne in Zukunft nur noch weniger werden. Beides sei
falsch, wandten sich der Physiker Professor Dr. Jens
Scheer von der Universität Bremen und Dr. Eckhard H. Krüger vom
Umweltinstitut München in einem Kommentar gegen die verharmlosende
Stimmungsmache.
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Stx14.1987.1,2.2 (2 Seiten)
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Verbraucherschutz
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Berlin: Angabe der Cäsiumbelastung auf Milchpackungen gefordert.
Eine freiwillige Herstellerdeklaration zur Strahlenbelastung mit dem Hinweis
"unter 20 Becquerel" sei wünschenswert, hielt der Vorsitzende des
Berliner Verbraucherausschusses, Dr. Koritz von der
Wissenschaftsverwaltung als Diskussionsergebnis der Sitzung des Ausschusses
mit Experten am 7. April 1987 zum Thema Milch fest.
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Stx7.1987.6.1 (1 Seite)
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Verbraucherschutz
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Strahlung und Umweltgifte. H-Milch, Trockenmilch, Konservennahrung -
wir erinnern uns an die leergekauften Discount-Läden. Die Jagd nach den
begehrten Milchtüten mit dem entscheidenden Haltbarkeitsdatum ließ uns
vergessen, wem wir da nachjagten: einem Produkt, das zu Tode erhitzt,
sterilisiert, pasteurisiert und ewig haltbar gemacht ist. Waren plötzlich
alle mühsam errungenen Erkenntnisse für eine gesunde Ernährung in den Wind zu
schlagen? Was ist aus den Hormonen im Kalbfleisch, den Schwermetallen im
Getreidekorn, den Pestiziden im Tee geworden? fragt der Chemiker Dr. Peter
Plieninger.
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Stx6.1987.1,2.2 + Stx7.1987.6.1 (3 Seiten)
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Verbraucherschutz
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Berlin: Lebensmittelkette veröffentlicht Werte zur Strahlenbelastung.
In Anlehnung an die Praxis von Naturkostläden will künftig auch die Berliner
Lebensmittel-Filialkette Reichelt in ihren Geschäften die radioaktive
Belastung der dort erhältlichen Lebensmittel veröffentlichen. Wie die
Geschäftsleitung am 23. März 1987 erläuterte, sollen die Aushänge dreimal
wöchentlich aktualisiert werden. Von Reichelts Konkurrenz, der Firma Meyer,
verlautete, man wolle "das Geschäft mit der Angst der Kunden nicht
mitmachen" und habe auch schon rechtlich geprüft, ob man gegen diese
Werbung von Reichelt vorgehen könne.
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Stx6.1987.2.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Verbraucherschutz
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Nordrhein-Westfalen: Milchwirtschaft sieht keinen Grund zur
Veröffentlichung von Radioaktivitätswerten. Am 18. März 1987 fand in der
Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen ein Gespräch mit der
Landesvereinigung der Milchwirtschaft statt.
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Stx6.1987.6.1 (Kurzmitteilung, 1 Seite)
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Verbraucherschutz
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Herkunftsbezeichnungen von Obst und Gemüse unzuverlässig. Rund zwei
Drittel von 254 Hamburger Anbietern nehmen es mit der Herkunftsbezeichnung
ihrer Waren nicht so genau. Das stellte im Herbst 1986 die Verbraucherzentrale
Hamburg in Zusammenarbeit mit einem amtlichen Lebensmittelkontrolleur fest.
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Stx1.1987.5.1 (1 Seite)
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Österreich, Schweden,
Schweiz, Reiseländer
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Österreich
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Besonderes Strahlenrisiko in den Alpen. Milch und Milchprodukte,
Getreideprodukte, Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Produkte aus Österreich.
Radiocäsium. August 1988 bis Januar 1989.
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Stx50.1989.1,3,4.3 (3 Seiten)
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Österreich
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Im Überblick: In Österreich immer noch bis zu 190 Becquerel pro Liter
Milch, meldete 1988 das Ökologie-Institut in Wien. Außerdem: Milch,
Gemüse, Bodenbelastungen. Radiocäsium. Mai und Juni 1988.
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Stx38.1988.3.1 (1 Seite)
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Schweden
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Höchste radioaktive Verseuchungen von Fischen, Pilzen und Beeren in
Mittelschweden. Das meldete am 30. Juli 1989 die schwedische Abendzeitung
Aftonbladet.
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Stx64-65.1989.1,2.2 (2 Seiten)
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|
Schweden
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Über 100.000 Becquerel pro Kilogramm Frischgewicht in Fisch gefunden.
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Stx62-63.1989.2.1 (1 Seite)
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Schweden
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Mittelschweden: Hohe radioaktive Belastungen von Menschen und Tieren.
Menschen und Tiere in Teilen Mittelschwedens sind auch zwanzig Monate nach
Tschernobyl noch hoch radioaktiv belastet. Das gaben Anfang 1988 Wissenschaftler
des Radiologischen Instituts Umeaa bekannt.
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Stx28.1988.4.1 (1 Seite)
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Schweiz
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Die Schweiz nach Tschernobyl: Der Tessin und die Ostschweiz litten am
meisten unter dem Tschernobyl-Fallout. Seit 1988 hätten die meisten Meßwerte
für Hauptnahrungsmittel wie Milch, Milchprodukte, Gemüse und Fleisch wieder
unter einigen Becquerel pro Kilogramm gelegen. Wenn
auch im Winter 1986/87 infolge der Verfütterung von Cäsium-kontaminiertem Heu
aus den Monaten Mai/Juni 1986 nochmals ein Anstieg bei Milch und
Milchprodukten sowie Fleisch zu verzeichnen gewesen sei, habe sich die Lage
nach dem Reaktorunfall in seinem Lande relativ rasch
"normalisiert". Das meint Dr. H. R. Völkle
von der Abteilung Strahlenschutz des Schweizerischen Bundesamtes für
Gesundheitswesen in einem Ende 1990 veröffentlichten Bericht. In einigen
Spezialfällen allerdings sei zunächst kein Rückgang der Aktivitäten festzstellen gewesen, weil entweder eine selektive
Anreicherung des radioaktiven Cäsiums stattfand oder weil sich das vorhandene
Cäsium-Reservoir nur langsam abbaute. Dies betrifft vor allem Wildfleisch,
Pilze und Fische.
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Stx96-97.1991.7,8.2 (2 Seiten)
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Strahlen-Kompass Reiseländer
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Nahrungsmittelbelastungen in Irland und Griechenland. 1987.
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Stx10.1987.3.1 (1 Seite)
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Strahlen-Kompass Reiseländer
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Nahrungsmittelbelastungen in der Türkei, Polen, der Sowjetunion und
Israel. 1987.
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Stx9.1987.7,8.2 (2 Seiten)
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Strahlen-Kompass Reiseländer
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Nahrungsmittelbelastungen in Ungarn, Rumänien, Jugoslawien,
Griechenland und Kreta, und Zypern. 1987.
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Stx8.1987.7.1 (1 Seite)
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