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ISSN 0931-4288
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Kommentiertes
Register des Sachgebietes Atommüll-Transporte
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Transporte
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Transportsicherheit
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Artikel-Nummer:
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Transporte
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Transporte
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Atommüll-Transporte nach Rußland geplant.
Flüssiger radioaktiver Abfall aus Deutschland könnte künftig in Rußland
in den Untergrund gepumpt werden. Die rechtliche Absicherung dieses Verfahrens
durchläuft zur Zeit den Gesetzgebungsprozeß der
russischen Staatsduma.
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Stx574-575.2010.11.1 (1 Seite)
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Transporte
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Die Brennstäbe der „Otto Hahn“ sind jetzt
in Frankreich. Atommüll-Transporte verlaufen ungesichert. Erst im zweiten
Anlauf konnten die alten Brennstäbe des Atomfrachters „Otto Hahn“ ins
Kernforschungszentrum Cadarache in Südfrankreich
transportiert werden. Bei einem ersten Transportversuch am 9. Juli 2010
erwies sich ein Behälter als undicht und wies Druckverluste auf. Erst zwei
Tage später um 15 Uhr konnte deshalb die 1.500 Kilometer weite Transportfahrt
beginnen. Wie in der Juli-Ausgabe des Strahlentelex ausführlich berichtet,
lagerten die Brennstäbe der „Otto Hahn“ seit 30 Jahren auf dem Gelände der
GKSS bei Hamburg. Im Kernforschungszentrum Cadarache
sollen sie nun zusammen mit Brennstoff aus dem früheren Reaktor des
Kernforschungszentrums Karlsruhe in Castor-Behälter verpackt und dann
schließlich ins Zwischenlager Nord in Lubmin bei
Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern gebracht werden. Ihre Atommülltransporte führt die GKSS offenbar regelmäßig ohne
weitere Absicherungen durch. In der Nacht zum 10. August 2010 stoppten
Umweltaktivisten kurzzeitig einen Transport mit 45 Brennelementen aus dem
Forschungsreaktor FRG-1, den die GKSS am 28. Juni 2010 außer Betrieb genommen
hatte. Die Aktivität der Brennelemente wurde mit 1.620.000 Terabecquerel angegeben. Ziel der nächtlichen Atomfahrt
war Bremerhaven.
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Stx568-569.2010.4-5.2 (2 Seiten)
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Transporte
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Atommüll
in Mecklenburg-Vorpommern: Die Brennstäbe
der „Otto Hahn“ sollen jetzt nach Lubmin. Von
1968 bis 1979 befuhr das vom GKSS-Forschungszentrum entwickelte Frachtschiff
mit Atomantrieb „Otto Hahn“ die Weltmeere. Ein wirtschaftlicher Betrieb
nuklear betriebener Frachtschiffe war jedoch nicht möglich, weshalb die Otto
Hahn später mit Dieselantrieb weiterfuhr, bis sie im Frühjahr 2010 in
Bangladesch verschrottet wurde. Seit dem Umbau lagern auf dem GKSS-Gelände
südöstlich von Hamburg der Reaktorbehälter, die Brennstäbe sowie gebrauchte
Schutzkleidung, Filter und Verrohrungen aus der „Otto Hahn“ – angeblich zu
Nachuntersuchungen und Forschungszwecken. Nachdem jedoch seit nunmehr 30
Jahren keine diesbezüglichen Forschungsergebnisse bekannt wurden, sollen die
Brennstäbe (52 an der Zahl) nun nach Mecklenburg-Vorpommern in das
Zwischenlager Nord in Lubmin bei Greifswald
gebracht werden.
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Stx564-565.2010.1-2.2 (2 Seiten)
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Transporte
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Rückbau der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe. Der Transport von verglastem
hochradioaktivem Flüssigabfall (HAWC) aus der Wiederaufbereitungsanlage
Karlsruhe (WAK) soll voraussichtlich in fünf Castor-Behältern erfolgen. Das
bestätigte die Bundesregierung in ihrer Antwort vom 13. Mai 2009 auf eine
Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Verglasungseinrichtung
Karlsruhe und dem Rückbau der Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe
(Bundestagsdrucksache 16/12989). Die Kosten für die Demontage der Tanks mit
hochradioaktivem Flüssigabfall – vom Zeitpunkt ihrer Entleerung bis zur
Endlagerung – werden demnach mit 23 Millionen Euro angesetzt. Der
Flüssigabfall soll in Glas eingeschmolzen und verfestigt werden.
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Stx540-541.2009.4.1 (1 Seite)
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Transporte
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Atommüll-Behälter strahlen stärker als früher. Die Strahlung der im November 2008 unter
großen Protesten von der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague
in Frankreich nach Gorleben transportierten französischen Atommüll-Behälter
(TN85) ist nach Mitteilung der Umweltorganisation Greenpeace vom 10 November
2008 deutlich höher als bei früheren Castor-Transporten. Experten haben
demnach in 14 Metern Entfernung eine um 40 Prozent höhere Neutronenstrahlung
gemessen als 2005. Die von den neuen Behältern mit dem hochradioaktivem
Atommüll ausgehende Neutronenstrahlung ist demnach noch in 14 Metern
Entfernung mit 4,8 Mikrosievert pro Stunde mehr als 500 mal höher als die
zuvor gemessene Hintergrundstrahlung durch Neutronen.
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Stx526-527.2008.5-6.2 (2 Seiten)
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Transporte
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Atomtransporte der Bahn sind zu
verkaufen. Die Deutsche Bahn will sich von ihrer Tochter Nuclear Cargo + Service (NCS)
trennen, die für Atommülltransporte in Deutschland verantwortlich ist. Zu
möglichen Interessenten wollte sich ein Sprecher des Konzerns in Berlin nicht
äußern. NCS mit Sitz im hessischen Hanau übernimmt unter anderem die
Castor-Transporte in das niedersächsische Zwischenlager Gorleben, die immer
wieder von Protesten begleitet werden.
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Stx478-479.2006.6,7.2 (2 Seiten)
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Transporte
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Verwirrspiel um Castortransporte in
2006 und 2007. Als „politisch inszeniertes Verwirrspiel, um von
Castorsicherheitsproblemen abzulenken“ wertet die Bürgerinitiative Umweltschutz
Lüchow-Dannenberg (BI) das Hin und Her um stattfindende oder ausfallende
Castortransporte nach Gorleben in diesem und im nächsten Jahr. Die
Bürgerinitiative äußerte den Verdacht, daß bei Falltests eines neuen, für
2007 vorgesehenen Behälters, ein Zwischenfall verschwiegen wir.
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Stx468-469.2006.3-4.2 (2 Seiten)
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Transporte
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Atompolitik: CASTOR-Gegner vor Gericht
gegen den Bundesgrenzschutz erfolgreich. Der Bundesgrenzschutz (BGS) darf
Demonstranten nicht die Kosten für seine Einsätze in Rechnung stellen. Das
hat am 22. Februar 2005 das Verwaltungsgericht Schleswig entschieden.
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Stx436-437.2005.5,6.2 (2 Seiten)
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Transporte
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"Wir lassen uns nicht an die Kette legen". ROBIN WOOD kritisiert
Entscheidung des Lüneburger Verwaltungsgerichts zu Versammlungsverboten bei CASTOR-Transporten. Am Abend des 2. September 2004
hat das Lüneburger Verwaltungsgericht die bundesweit einmaligen,
großflächigen Versammlungsverbote während der CASTOR-Transporte
nach Gorleben für rechtmäßig erklärt. ROBIN WOOD kritisiert die Entscheidung
scharf und konstatiert ein gefährliches Abrutschen des Rechtsstaates, wenn
Bezirksregierung und Polizei auf Grundlage unbewiesener
"Gefahrenprognosen" Bürgerinnen und Bürger pauschal die Ausübung
ihrer Grundrechte verweigern dürfen.
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Stx428-429.2004.7.1 (1 Seite)
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Transporte
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Militärdiktat in Frankreich: Das Verbreiten von Informationen über
Atomtransporte ist in Frankreich neuerdings strafbar. Frankreich hat seit
dem 9. August 2003 alle Atomtransporte zu einem militärischen Staatsgeheimnis
erklärt. Das französische Wirtschaftsministerium begründet diesen
ungewöhnlichen Schritt mit der Gefahr möglicher Terroranschläge und mit den
wachsenden Protesten im Land gegen diese Transporte. Wer Informationen über
solche Transporte öffentlich verbreitet, wird strafrechtlich verfolgt. Nach
dem französischen Recht drohen Maximalstrafen bis zu 5 Jahren Gefängnis und
Zahlungen bis zu 70.000 Euro.
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Stx402-403.2003.3,4.2 (2 Seiten)
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Transporte
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Transporte zur Wiederaufarbeitung genehmigt.Das Bundesamt für Strahlenschutz
(BfS) hat zuletzt im Januar 2002 der Nuclear Cargo + Service GmbH drei Transporte abgebrannter
Brennelemente aus dem Atomkraftwerk Stade zur
Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague (Frankreich)
und 2 Transporte aus dem Atomkraftwerk Unterweser zur
Wiederaufarbeitungsanlage in Sellafield (England)
genehmigt. Die Transporte müssen bis zum 15. März 2002 durchgeführt werden,
teilte das BfS mit. Die konkreten Termine sind zudem mit den Innenministerien
der vom Transport berührten Bundesländer abzustimmen.
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Stx362-363.2002.8.1 (Kurzmeldung, 1 Seite)
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Transporte
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Französisches Anti-Atom-Netzwerk wendet sich gegen Atommülltransporte:
"Wenn nicht blockiert wird, liegt Ende 2001 mehr Atommüll in La Hague als jetzt". Ende Januar 2001 fand die 4.
Vollversammlung des "Réseau sortir du nucléaire" in Rennes
in Frankreich statt. Das französische Anti-Atom-Netzwerk wurde 1997 gegründet
und vereint inzwischen 613 Organisationen mit rund 10.000 Anhängerinnen und
Anhängern. Die Versammlung, zu denen auch zwei deutsche Vertreter eingeladen
waren, befaßte sich mit den Themen Atomtransporte und Blockaden. In Rennes
beschlossen die 85 Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsorganisationen
eine Kampagne gegen Energieverschwendung und eine Aktionswoche zum 15.
Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (23. bis 29. April 2001).
Die Widerstandswochen gegen das Atommüllendlager Bure als "Sackgasse der
Atommüllentsorgung" vom 21. bis 29. Juli 2001 werden unterstützt und am
21. Oktober 2001 werden dezentrale Demonstrationen für den Ausstieg aus der Atomenergie
stattfinden. Auf dem Treffen wurde außerdem die Idee einer internationalen
Großdemonstration am 27. April 2002 in Straßburg angenommen. Ein Bericht von
Markus Pflüger.
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Stx342-343.2001.4-6.3 (3 Seiten)
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Transporte
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Atommüll-Transport: CASTOR blockiert. Der Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland (BUND), Greenpeace, ROBIN WOOD und X-tausendmal quer forderten Bundeskanzler Gerhard
Schröder am 29. März 2001 auf, unverzüglich ins niedersächsische Wendland zu
kommen und mit Ihnen über den Atomausstieg zu verhandeln. Nach Auffassung der
Initiativen und Verbände zeigte der gewaltfreie Widerstand Zehntausender
Menschen während des Castor-Transports unmissverständlich,
daß der sogenannte Konsens zwischen Bundesregierung und Atomindustrie kein
Konsens mit der Bevölkerung sei. Es müsse sichergestellt werden, daß die
Wiederaufarbeitung sofort gestoppt und kein weiterer Castor-Transport nach
Gorleben rollen werde. ROBIN WOOD und Aktivisten aus dem Wendland hatten
eindrucksvoll bewiesen, daß ein Umweltverband mit einfachsten Mitteln und
geringem Aufwand in der Lage ist, einen Atommülltransport einen Tag lang
aufzuhalten.
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Stx342-343.2001.4.1 (1 Seite)
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Transporte
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Transportgenehmigungen verlängert. Das Bundesamt für Strahlenschutz
(BfS) hat die Transportgenehmigungen für die Nuclear
Cargo + Service GmbH (NCS) über den 31. Dezember
2000 hinaus verlängert. Dabei handelt es sich um Transporte von bestrahlten
Brennelementen aus den Atomkraftwerken Stade,
Biblis, Philippsburg und Grafenrheinfeld zur Wiederaufarbeitungsanlage der
COGEMA in La Hague, Frankreich. Im September 2000
hatte das BfS der NCS insgesamt acht Transporte in Behältern der Bauart
TN13/2 und TN17/2 genehmigt. Die Genehmigung war damals bis zum 31.12. 2000
befristet worden, weil die Nachweise der Deckungsvorsorge nur bis zu diesem
Zeitpunkt vorlagen. Diese Versicherungsnachweise liegen nunmehr auch für die
Zeit danach vor, teilte das BfS am 15. Dezember 2000 mit.
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Stx336-337.2001.4.1 (1 Seite)
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Transporte
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Koordinierungsgruppe gegründet. Am 31. August 2000 hat sich in Bonn
die "Ständige Koordinierungsgruppe Transporte" konstituiert, die laut
Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den
Energieversorgungsunternehmen vom 14. Juni diesen Jahres die Durchführung der
Transporte abgebrannter Brennelemente und die Rückführung des
hochradioaktiven Abfalls aus der Wiederaufarbeitung koordinieren soll.
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Stx332-333.2000.11.1 (1 Seite)
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Berlin - Schottland
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Berlin-Wannsee: Erstmals zur Wiederaufarbeitung nach Schottland. 26
abgebrannte Brennelemente schickte das Hahn-Meitner-Institut (HMI) am 4. Juli
1993 erstmals von Berlin-Wannsee ins schottische Dounreay.
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Stx158-159.1993.8.1 (1 Seite)
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Greifswald - Ungarn
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Brennelemente aus Greifswald sollen im Februar 1996 nach Ungarn fahren.
Drei sogenannte Castor-Transportbehälter mit insgesamt 235 Brennelementen aus
dem stillgelegten Atomkraftwerk Greifswald will die Bundesregierung im
Februar 1996 per Bahnfracht nach Ungarn zum Atomkraftwerk Paks senden. Dabei
soll der Atomtransport auch durch oder um Berlin herum rollen.
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Stx218-219.1996.10,11.2 (2 Seiten)
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Hanau - Dounray
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Plutonium-Transport nach Dounray erfolgreich
verzögert. In der Nacht vom 21.auf den 22. Dezember 1997 wurde einer der
größten Plutoniumtransporte vom Atombunker Hanau per LKW nach Bremerhaven
durchgeführt, um von dort per Schiff zur Wiederaufarbeitungsanlage Dounray in Schottland transportiert zu werden.
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Stx264-265.1998.17,20.2 (2 Seiten)
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La Hague, Gorleben
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Rücktransport von Atommüll aus La Hague nach
Gorleben für das Frühjahr 2001 genehmigt. Das Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) hat einer eigenen Pressemitteilung vom 13. November 2000
zufolge einen Rücktransport von deutschem Atommüll aus der französischen
Wiederaufarbeitungsanlage La Hague ins
Zwischenlager Gorleben genehmigt. Die Genehmigung bezieht sich demzufolge auf
die Rückführung von sechs Castorbehältern mit verglastem Atommüll, die seit
dem Frühjahr 1998 in La Hague zum Abtransport
bereitstehen. Der Transport könne jedoch frühestens in der letzten Märzwoche
2001 stattfinden, wird mitgeteilt. Die Genehmigung leite das Ende der von der
früheren Bundesregierung faktisch betriebenen Lagerung deutschen Atommülls im
Ausland ein.
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Stx334-335.2000.7,8.2 (2 Seiten)
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Gorleben, La Hague
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Strahlenschutz: Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit
bescheinigt Unbedenklichkeit der Atommülltransporte nach Gorleben. Transporte
abgebrannter Brennelemente nach Frankreich von BfS genehmigt. Das
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat am 21. September 2000 acht Transporte
von abgebrannten Brennelementen aus den Atomkraftwerken Stade,
Biblis und Philippsburg zu der französischen Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague genehmigt. Transporte abgebrannter Brennelemente in
die ausländischen Wiederaufarbeitungsanlagen waren im Mai 1998 ausgesetzt
worden, nachdem jahrelang verschwiegene Grenzwertüberschreitungen für die
radioaktive Oberflächenkontamination der Transportbehälter öffentlich bekannt
geworden waren. Die im September 2000 genehmigten 8 von 54 beantragten
Beförderungen durch die Nuclear Cargo
+ Service GmbH (NCS) wurden wegen fehlender Versicherungsnachweise für das
Jahr 2001 bis zum 31. Dezember 2000 befristet. Wann von ihnen Gebrauch
gemacht wird, liegt nun bei der NCS und den Kraftwerksbetreibern. Der
konkrete Transporttermin muß mit den Innenministerien der vom Transport
berührten Bundesländer abgestimmt werden. Zuvor war eine Ende August dieses
Jahres veröffentlichte 112-seitige Sicherheitsanalyse der Gesellschaft für
Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) zu dem Schluß gekommen, daß "die
mit der bestimmungsgemäßen (unfallfreien) Anlieferung und Einlagerung von
radioaktiven Abfällen und bestrahlten Brennelementen in den
entsorgungstechnischen Gorlebener Anlagen
verbundenen Strahlenexpositionen sowohl die derzeitigen als auch zukünftig
geltenden (restriktiveren) Individualdosisgrenzwerte der nationalen und
internationalen Transportvorschriften deutlich unterschreiten und somit keine
ins Gewicht fallende radiologische Belastung der Bevölkerung der
Standortregion und des Transport- und Begleitpersonals darstellen". Der GRS-Bericht wurde im Internet auf der Homepage der GRS
unter www.grs.de veröffentlicht.
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Stx330-331.2000.4,5.2 (2 Seiten)
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La Hague - Gorleben
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Einlagerung hochradioaktiver Abfälle. 1995 sollten zum ersten Mal
hochaktive Abfälle aus der Wiederaufarbeitung bundesdeutschen
Kernbrennstoffes von der französischen Anlage La Hague
in die Bundesrepublik transportiert werden. Ursprünglich sollten die
Lieferungen bereits 1990 beginnen. Ein zusammenfassender Bericht von Wolfgang
Neumann, Gruppe Ökologie, Hannover.
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Stx214-215.1995.9.1 (1 Seite)
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Rossendorf - Ahaus
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Sächsische Castor-Behälter stehen zur Abfahrt ins westfälische Ahaus
bereit. Der erste Castor-Behälter mit Brennelementen aus dem
DDR-Forschungsreaktor in Rossendorf bei Dresden
soll in der ersten Märzwoche 1999 für den Transport vorbereitet werden.
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Stx292-293.1999.4,9.2 (2 Seiten)
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Transportsicherheit
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Zurück zum Anfang
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Transportsicherheit
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„Strahlengefahr bei Castor-Transporten
wird unterschätzt“ Greenpeace warnt die Polizei vor verharmlosenden
Behördeninformationen. Beim Umladen der zehn Castor- und des einen TN 85-
Behälters in Dannenberg von den Bahnwaggons auf die Tieflader am 8. November
2010 wurden an den elf beladenen Straßenfahrzeugen unter Aufsicht des
Gewerbeaufsichtsamts Lüneburg vom TÜV-Nord Strahlenmessungen vorgenommen. Das
niedersächsische Umweltministerium hebt hervor, „dass
die zulässigen Grenzwerte der Dosisleistung (Gamma- und Neutronenstrahlung)
sicher eingehalten werden“. Für die Bürgerinitiative Umweltschutz
Lüchow-Dannenberg (BI) ist diese Information irreführend. Niemand habe
behauptet, daß Grenzwerte überschritten wurden, schreibt die BI. Alarmierend
sei, daß der genehmigte Grenzwert der Gebinde von 0,1 Millisievert pro Stunde
durchschnittlich zu 70 Prozent ausgeschöpft wird. Das habe mit wirtschaftlicher
Optimierung des Transportbehälters, aber nichts mit einer den Grundprinzipen
des Strahlenschutzes folgenden Minimierung von Strahlenbelastungen zu tun.
Dabei sei zu berücksichtigen, daß der überwiegende Teil dieser
Ortsdosisleistung durch Neutronenstrahlung verursacht wird.
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Stx574-575.2010.10-11.2 (2 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Transportsicherheit
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Die Brennstäbe der „Otto Hahn“ sind jetzt
in Frankreich. Atommüll-Transporte verlaufen ungesichert. Erst im zweiten
Anlauf konnten die alten Brennstäbe des Atomfrachters „Otto Hahn“ ins
Kernforschungszentrum Cadarache in Südfrankreich transportiert
werden. Bei einem ersten Transportversuch am 9. Juli 2010 erwies sich ein
Behälter als undicht und wies Druckverluste auf. Erst zwei Tage später um 15
Uhr konnte deshalb die 1.500 Kilometer weite Transportfahrt beginnen. Wie in
der Juli-Ausgabe des Strahlentelex ausführlich berichtet, lagerten die
Brennstäbe der „Otto Hahn“ seit 30 Jahren auf dem Gelände der GKSS bei
Hamburg. Im Kernforschungszentrum Cadarache sollen
sie nun zusammen mit Brennstoff aus dem früheren Reaktor des Kernforschungszentrums
Karlsruhe in Castor-Behälter verpackt und dann schließlich ins Zwischenlager
Nord in Lubmin bei Greifswald in
Mecklenburg-Vorpommern gebracht werden.
Ihre Atommülltransporte führt die GKSS offenbar regelmäßig ohne weitere
Absicherungen durch. In der Nacht zum 10. August 2010 stoppten
Umweltaktivisten kurzzeitig einen Transport mit 45 Brennelementen aus dem
Forschungsreaktor FRG-1, den die GKSS am 28. Juni 2010 außer Betrieb genommen
hatte. Die Aktivität der Brennelemente wurde mit 1.620.000 Terabecquerel angegeben. Ziel der nächtlichen Atomfahrt
war Bremerhaven.
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Stx568-569.2010.4-5.2 (2 Seiten)
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Transportsicherheit
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Neuer Castorbehälter für Gorleben
genehmigt. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die Nutzung eines
neuen Castorbehälters zum Transport von Atommüll der Behälterbauart CASTOR®
HAW28M genehmigt. 11 Behälter dieser Bauart sollen im Herbst 2010 aus der
französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague
ins Zwischenlager Gorleben gebracht werden. Die Bürgerinitiative Umweltschutz
Lüchow-Dannenberg (BI) verweist auf die unerhörte Wärmelast dieser Behälter,
die bei einer Beladung mit 28 Glaskokillen mit
hochradioaktiven Abfällen 56 Kilowatt (KW) erreichen kann. Das BfS betont,
daß durch die Abschirmung und ein verändertes Design die Strahlenbelastung
gegenüber den bisherigen Behältern unverändert bleibe und ein solcher
Behälter den Absturz einer großen Passagiermaschine unbeschadet überstehe
könne. „Das ist Augenwischerei“, kritisiert jedoch die Bürgerinitiative die
Argumentation des BfS. Alle Sicherheitsangaben blieben fragwürdig, solange es
keine Crash- und Feuertests mit Originalbehältern gebe und wesentliche
Angaben der Hersteller und der Genehmigungsbehörden auf Rechenmodellen
beruhen.
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Stx558-559.2010.7.1 (1 Seite)
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Transportsicherheit
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„Einmal in 10 Millionen Jahren“
erwartet die GRS einen größeren Transportunfall zum Lager Konrad.
Transportstudie Konrad 2009 veröffentlicht. Die Gesellschaft für Anlagen-
und Reaktorsicherheit (GRS) in Köln hat eine neue „Transportstudie Konrad
2009“ veröffentlicht, die die möglichen radiologischen Auswirkungen von
Transporten radioaktiver Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung zum
Endlager Konrad bei Salzgitter untersucht und bewertet. Die mit Mitteln des
Bundesumweltministeriums geförderte Studie kommt zu dem Ergebnis, daß diese
Transporte zu keinem relevanten radiologischen Risiko für Mensch und Umwelt
führen.
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Stx556-557.2010.14.1 (1 Seite)
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Transportsicherheit
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Strahlenschutz: Neutronen als
Strahlenschutzproblem bei Atommülltransporten. Der Transport verglaster
hochradioaktiver Abfälle im November 2008 von der französischen
Wiederaufarbeitungsanlage für abgebrannte Brennelemente La Hague in das Zwischenlager nach Gorleben erfolgte in
französischen Transportbehältern. Etwa 80 Prozent der nach offizieller
Dosisbestimmung von ihnen ausgehenden Exposition wird durch Neutronen
erzeugt. Würde man die biologische Wirkung von Neutronen deutlich höher
einschätzen, als dieses in der Strahlenschutzverordnung angenommen wird, käme
es zu einer Grenzwertüberschreitung. Über die Wirkung von dicht ionisierender
Strahlung, zu der Neutronen gerechnet werden, gibt es seit langem Debatten in
der Wissenschaft. Die Argumente von Kritikern des offiziellen
Strahlenschutzes, die in der Vergangenheit eine erhebliche Unterschätzung der
Neutronenwirkung geltend gemacht haben, werden durch neuere Befunde an
Flugpersonal und anderen menschlichen Kollektiven, die dicht ionisierender
Strahlung ausgesetzt waren, gestützt. Von Prof. Dr. Inge Schmitz-Feuerhake,
Gesellschaft für Strahlenschutz e.V.
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Stx532-533.2009.6-11.6 (6 Seiten)
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Transportsicherheit
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Castor-Transporte: Neutronenstrahlung
230-fach erhöht. Die von den Castor-Behältern in Dannenberg ausgehende
Neutronenstrahlung ist in zwölf Metern Entfernung noch rund 230 mal höher als
die gleichartige natürliche Hintergrundstrahlung. Der von Greenpeace
beauftragte Nuklearexperte Dr. Helmut Hirsch hat am 21. November 2005 am
Verladebahnhof von Dannenberg in zwölf Metern Abstand 3,45 Mikrosievert pro
Stunde gemessen. Die natürliche Hintergrundstrahlung am gleichen Ort lag
wenige Stunden vorher bei etwa 0,015 Mikrosievert pro Stunde.
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Stx454-455.2005.6.1 (1 Seite)
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Transportsicherheit
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Buchmarkt: Beförderung radioaktiver Stoffe. Eine deutsche Übersetzung
der Abschnitte I bis VIII der IAEA Safety Standards
Series No. TS-R-1 hat jetzt das Bundesamt für
Strahlenschutz unter dem Titel "Empfehlungen für die sichere Beförderung
von radioaktiven Stoffen Ausgabe 1996 (in der Fassung 2003)"
herausgebracht. Sie gelten für die Beförderung radioaktiver Stoffe auf dem
Land-, See- und Luftweg.
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Stx436-437.2005.7,8.2 (2 Seiten)
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Transportsicherheit
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Strahlenbelastung beim Rücktransport hochradioaktiver Abfälle aus
Frankreich. Per Verordnung soll die wirtschaftliche Nutzung des Salzstocks Gorleben
bis auf weiteres verboten werden. Im Hinblick auf die noch für 2004
geplante Rückführung einer weiteren Sendung hochradioaktiver Abfälle aus der
Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in Frankreich
informierte die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH in
Köln jetzt über die von den Transportbehältern ausgehende radioaktive
Strahlung. Aus den vorliegenden aktuellen Meßwerten der Gesellschaft für
Nuklear-Service mbH (GNS), Essen, gehe demnach hervor, daß die
Dosisleistungen (Gamma- und Neutronenstrahlung) im Nahbereich der
Abfalltransportbehälter (CAS-TOR(R) HAW 20/ 28 CG) mit den Erfahrungswerten
früherer Rückführungskampagnen vergleichbar seien. In 20 Meter Abstand vom
Transportfahrzeug liege sie im Größenbereich von 3 bis 6 Mikrosievert pro
Stunde (µSv/h). Dies entspreche dem Strahlungspegel, dem Flugreisende in
gängigen Flughöhen durch die kosmische Strahlung ausgesetzt seien. Durch die
oberirdische Lagerung von immer mehr Atommüll in Gorleben werden vollendete
Tatsachen geschaffen, während andererseits die Endlagersuche von der
Bundesregierung verschleppt werde, kritisiert die Umweltschutzorganisation
Robin Wood.
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Stx428-429.2004.6,7.2 (2 Seiten)
Zu den Originalseiten im pdf-Format
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Transportsicherheit
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Der CASTOR ist weder strahlungssicher noch stabil. Mit zunehmender
Betriebszeit nimmt die Neutronenstrahlung und die
Radioaktivität der Strukturmaterialien der CASTOR-Behälter
in gefährlicher Weise zu und die Stabilität der Behälter läßt nach. Darauf
weist Professor Dr. Rolf Bertram hin.
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Stx380-381.2002.6,7.2 (2 Seiten)
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Transportsicherheit
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Neue Anforderungen an Transportbehälter für natürliches oder
abgereichertes Uran. Um dem chemischen Gefährdungspotential von
natürlichem oder abgereichertem Uran (Uranhexafluorid,
UF6) Rechnung zu tragen, hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bei
der letzten Revision ihre Empfehlungen geändert.
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Stx352-353.2001.6.1 (1 Seite)
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Transportsicherheit
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Grenzwertüberschreitende Kontaminationen von Atommüllbehältern sind
auch künftig nicht ausgeschlossen. Strahlentelex liegen Berichte des
Eisenbahnbundesamtes (EBA) und des TÜV Energie- und Systemtechnik GmbH
Baden-Württemberg (TÜV ET BW) zum Ablauf des Beladevorgangs
im Atomkraftwerk Philippsburg 2 vor. Danach sind die Grenzwerte
überschreitende Kontaminationen von Atommüllbehältern auch künftig nicht ausgeschlossen.
Zur Vermeidung grenzwertüberschreitender Kontaminationen an der Oberfläche
von Atommüllbehältern, die zu den Wiederaufarbeitungsanlagen in Frankreich
und Großbritannien transportiert werden sollen, wurden bereits im September
1998 eine Reihe technischer, organisatorischer und administrativer Maßnahmen
von der damaligen Bundesumweltministerin Merkel (CDU) vorgestellt (siehe auch
Strahlentelex Nr. 288-289.1999 und Nr. 306-307.1999).
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Stx334-335.2000.6,7.2 (2 Seiten)
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Transportsicherheit
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Castorkontamination bleibt vorerst ohne gerichtliches Nachspiel. Die
radioaktive Verseuchung von Castorbehältern, die zum Transportstopp führte,
wird vorläufig kein gerichtliches Nachspiel finden. Dies teilte die
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg Ende März 2000 mit. Im Mai
1998 hatte die Bürgerinitiative Strafanzeige gegen Verantwortliche der
Atomkraftwerke und gegen die damalige Bundesumweltministerin Angela Merkel
als politisch Verantwortliche erstattet und erhielt jetzt einen Einstellungsbescheid
der Staatsanwaltschaft Hannover. "Etwaige hypothetische Schäden"
seien nicht als Tatbestandsmerkmal ausreichend, meint die Staatsanwaltschaft.
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Stx318-319.2000.7.1 (1 Seite)
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Transportsicherheit
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Die "Castoren" werden wieder rollen - wann, bleibt vorerst
offen. Die Voraussetzungen für die Erteilung von Genehmigungen für
Transporte abgebrannter Brennelemente und hochradioaktiver Abfälle aus der
Wiederaufarbeitung lägen noch nicht vollständig vor, teilte das Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) am 14. Oktober 1999 mit. Ein Bericht von Bettina Dannheim.
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Stx308-309.1999.1,2.2 (2 Seiten)
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Transportsicherheit
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Ein weiteres Gutachten belegt: Bei kontaminierten Atommülltransporten
ist mit einer erheblichen gesundheitlichen Gefährdung zu rechnen. Im
Frühjahr 1998 wurde öffentlich bekannt, daß bei den Transporten abgebrannter
Brennelemente in erheblichem Umfang äußere, grenzwertüberschreitende
Kontaminationen an Behältern und Eisenbahnwaggons aufgetreten waren. Die
Transporte zur Wiederaufarbeitung in Frankreich und Großbritannien wurden
daraufhin im Mai 1998 ausgesetzt. Gutachten zu den radiologischen
Auswirkungen der Kontaminationen und zur Erarbeitung von Maßnahmen zur
Vermeidung der Kontaminationen wurden von Bundes- und Länderministerien sowie
dem Eisenbahnbundesamt in Auftrag gegeben. In den letzten Wochen wurde der
von den Energieversorgungsunternehmen ausgeübte Druck zur Wiederaufnahme der
Transporte immer stärker, denn werden die internen Lager einiger
Atomkraftwerke nicht bald entlastet, das heißt Transporte durchgeführt, droht
ihnen die Abschaltung. Noch in diesem Herbst wird mit einer Entscheidung des
Bundesumweltministeriums in Sachen Atommülltransporte zu rechnen sein. – Vor
diesem Hintergrund kommentiert Heinrich Messerschmidt, Diplom-Ingenieur und
Mitglied der Fachgruppe Radioaktivität der Bürgerinitiative
Lüchow-Dannenberg, die vorgesehenen Maßnahmen zur Vermeidung der
Kontaminationen und faßt das im Juni 1999 veröffentlichte Gutachten des
Öko-Instituts Darmstadt zu den radiologischen Auswirkungen der
Kontaminationen zusammen.
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Stx306-307.1999.3-6.4 (4 Seiten)
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Transportsicherheit
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Gesundheitliche Auswirkungen durch verseuchte Transportbehälter sind
nicht auszuschließen. Dies gilt für die Vergangenheit und für die Zukunft.
Die Transporte bestrahlter Brennelemente aus bundesdeutschen Atomkraftwerken
zur Wiederaufarbeitung in Frankreich oder Großbritannien sind seit Mai 1998
aufgrund der bekannt gewordenen Überschreitungen von Grenzwerten für nicht
festhaftende Oberflächenkontaminationen ausgesetzt. Die offiziellen Aussagen
aus dem Bundesumweltministerium (BMU), ob und wann diese Transporte wieder
aufgenommen werden sollen, sind widersprüchlich. Inoffizielle Verlautbarungen
aus dem Ministerium und vor allem der von den die Atomkraftwerke betreibenden
Energieversorgungsunternehmen (EVU) ausgeübte Druck lassen in der
gegenwärtigen Situation eine Wiederaufnahme noch in diesem Jahr als
wahrscheinlich erscheinen. Die Abarbeitung des von der ehemaligen Ministerin
Merkel erlassenen 10-Punkte-Planes sowie der vom
neuen Bundesumweltminister Trittin veranlaßten Ergänzung schreitet jedenfalls
zügig voran und soll möglicherweise schon Ende April ein entscheidendes
Stadium erreicht haben. Ob mit den vorgesehenen Maßnahmen bei Beladung und
Abfertigung der Transportbehälter Grenzwertüberschreitungen für die
Kontaminationen in Zukunft grundsätzlich vermieden werden können, wird laut
Presseberichten allerdings selbst von den EVU eher skeptisch beurteilt. Die
Absicht des BMU, für den Fall zukünftiger Grenzwertüberschreitungen Bußgelder
zu erheben, läßt in Hinsicht auf die Vermeidung überhöhter Kontaminationen
nicht gerade das größte Vertrauen in die Maßnahmen erkennen. Vor diesem
Hintergrund greift Wolfgang Neumann von der Gruppe Ökologie, Hannover, die
seit bekanntwerden der Grenzwertüberschreitungen kontroverse Diskussion über
die möglichen Auswirkungen hinsichtlich der Strahlenbelastung von Menschen
wieder auf.
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Stx296-297.1999.3-6.4 (4 Seiten)
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Transportsicherheit
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Die Atomindustrie will ihre Müllbehälter mit
"Vollschutzhemden" überziehen und die Transporte so schnell wie
möglich wieder aufnehmen. Mit einigen kleinen Änderungen beim Beladen der
Behälter hoffen die Kraftwerksbetreiber, das Problem der
grenzwertüberschreitenden Oberflächenkontamination gelöst zu haben. Bettina Dannheim.
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Stx288-289.1999.3,4.2 (2 Seiten)
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Transportsicherheit
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Entrüstung bei den Gegnern der Atomenergie über den GRS-Schlußbericht.
Stellungnahme zum Abschlußbericht der Gesellschaft für Reaktorsicherheit von Dipl.-Ing.
Heinrich Messerschmidt, Lüchow.
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Stx288-289.1999.4,13.2 (2 Seiten)
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Transportsicherheit
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Transport und Lagerung: "Die Verseuchung von Atommüll-Behältern
ist prinzipiell unvermeidbar". Die Kontamination von
Atommüll-Behältern ist prinzipiell unvermeidbar. Das stellt der Göttinger
Professor Dr. Rolf Bertram in einer Stellungnahme an das niedersächsische
Umweltministerium in Hannover fest. Dies gelte für den Transport, vor allem
aber für Behälter in Zwischenlagern wie Gorleben und Ahaus, weil der Grad der
Verseuchung mit der sogenannten Standzeit wachse. Durch "Reinigung"
würden radioaktive Partikel zudem nicht vernichtet, sondern lediglich in das
Reinigungsmittel, etwa das Waschwasser, verlagert.
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Stx276-277.1998.1.1 (1 Seite)
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Transportsicherheit
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Castor-Transporte können automatisch erfaßt werden. Am 5. November
1997 war es endlich soweit: Der von Robert Burg und Friedbert Widmann
entwickelten Meßanlage zur Überwachung von Atomtransporten ging ein
Castor-Transport mit zwei Behältern aus dem AKW Krümmel
und drei Waggons aus der Atomanlage Emsland ins Netz. Die hierbei abgegebene
radioaktive Gammastrahlung erhöhte sich nach Angaben der Autoren in 4 Metern
Abstand vom Gleiskörper der Bahn um das Zwanzigfache der Umgebungsstrahlung.
Ein weiterer Atomtransport am 12.November brachte es gar auf das Fünfundfünzigfache der natürlichen Gammastrahlung. Robert
Burg und Friedbert Widmann von der Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz e.V.,
Koblenz, stellen ihre Meßanlage zur Überwachung von Atom-Transporten vor.
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Stx264-265.1998.16,17.2 (2 Seiten)
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Transportsicherheit
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Kein Versicherungsschutz mehr gegen Gefahren der Kernenergie.
"Die nationalen und internationalen Rückversicherer haben sich
entschlossen, Schäden aus den Kernenergiegefahren nicht mehr in Deckung zu
nehmen. Deshalb ist ab 1.1.1992, 0 Uhr, Versicherungsschutz für diese
Gefahren nicht mehr gegeben", schrieb die Allianz-Versicherung im Juni
1991 an ihre Kunden.
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Stx116-117.1991.1.1 (1 Seite)
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Transportsicherheit
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Transportstudie Konrad: "Ein Transportunfall ist
unwahrscheinlich". In der geplanten Betriebszeit des
Atommüll-Endlagers Konrad bei Salzgitter von etwa 40 Jahren sei es
unwahrscheinlich, daß es zu einem Transportunfall in der Endlagerregion
komme, der mit einer Freisetzung radioaktiver Stoffe verbunden ist. Diese
Einschätzung verkündete die Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) GmbH in
Köln 1991 in einer von Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU) bestellten
Studie. Anwohner des Rangierbahnhofs Braunschweig könnten dagegen beim
normalen Bahntransport von Atomabfällen mit bis zu 20 Millirem pro Jahr und
Bahnbedienstete mit bis zu 70 Millirem jährlich strahlenbelastet werden.
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Stx112-113.1991.1,2.2 (2 Seiten)
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