StrahlenTelex [ Aktuell - Mai 2012 ]

 
 

 

Strahlentelex mit ElektrosmogReport gibt es hier auch als epaper.

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Dokumentationen

 

Atomschock aus Japan

Den ersten ausführlichen Bericht über die Atomkatastrophe von Fukushima Dai-ichi finden Sie in der Ausgabe des Strahlentelex vom 7. April 2011. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Siehe auch die Website der japanischen Organisation CititzensRadioactivity Measuring Station in Fukushima.

 

Das Strahlenrisiko durch den Verzehr radioaktiv belasteter Nahrungsmittel nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima

Die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedstaaten haben sich einer Mitteilung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vom 8. April 2011 zufolge am selben Tag in Brüssel auf die in Japan geltenden zulässigen Belastungshöchstwerte als neue Grenzwerte für die Radionuklidbelastung von Nahrungs- und Futtermitteln aus Japan verständigt. Strahlentelex hat berechnet, wie viele zusätzliche Krebstote diese Grenzwerte zur Folge haben können, wenn man sich mit Nahrungsmitteln ernährt, die diese Grenzwerte einhalten. Diese Risikoberechnung finden Sie in der Ausgabe des Strahlentelex vom 5. Mai 2011 sowie hier auch auf English. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

 

Kalkulierter Strahlentod: Die Grenzwerte für radioaktiv verstrahlte Lebensmittel in Japan und Europa sind viel zu hoch und nehmen tausende Strahlenkrebstote in Kauf.

Die vorstehend genannte Risikobetrachtung wurde in erweitert Fassung von der Verbraucherorganisation foodwatch und der Ärzteorganisation IPPNW übernommen und im Oktober 2011 veröffentlicht:

foodwatch, IPPNW: Report 2011, mit einem Gutachten von Thomas Dersee und Sebastian Pflugbeil zu den gesundheitlichen Auswirkungen der Grenzwerte für radioaktiv kontaminierte Nahrungsmittel in Deutschland, Europa und Japan nach der Reaktorkatstrophe von Fukushima: Deutsch, Japanese, English, France.

 

Analyse der Messwerte der „Citizen’s Radioactivity Measuring Stations“ (CRMS) in Japan

Von Michael Cosacchi mit dem Ziel der Erstellung einer einfach verständlichen, zweisprachigen „roten Liste“ von Lebensmitteln, die beim Einkauf in Japan vermieden werden sollten. Die Arbeit von Michael Cosacchi kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

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Ortsdosisleistungen in Japan vor der Reaktorenkatastrophe von Fukushima

Das japanische Amt für Wissenschaft und Technik (Kagaku gijutsu cho) dokumentiert Radioaktivitätsmessungen in Japan. Der 35. Band seiner Ergebnissammlungen befindet sich auch in der Staatsbibliothek zu Berlin. Er enthält unter anderem die Ergebnisse monatlicher Messungen der Ortsdosisleistungen von April 1993 bis März 1994 sowie das Mittel der drei Jahre zuvor für die Präfekturen Japans. Strahlentelex hat diese Ergebnisse zusammengestellt, sie können unter www.strahlentelex.de/Ortsdosisleistungen_in_Japan_1993-94.pdf abgerufen werden.

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Kinderkrebs bei Atomkraftwerken

Leukämie-Anhörung im Niedersächsischen Landtag 2007 zur Leukämiehäufung in der Elbmarsch

20 Jahre nach Tschernobyl

25 Jahre nach Tschernobyl

Messwerte Uran in Mineral- und Leitungswasser

Zu besonderen Themen wie Kinderkrebs um Atomkraftwerke, Leukämiehäufung in der Elbmarsch, Urangehalte in Mineral- und Leitungswasser etc. bietet Strahlentelex auf dieser Homepage Dokumentationen mit Materialiensammlungen zum Herunterladen und speziellen Links.

Für Erwachsene, gegen das Vergessen:

StrahlenMemory-Spiel (KARUTA) von Strahlentelex

98 farbige Karten mit 49 Merksätzen zum Strahlenschutz.

Im Karton, zweisprachig Japanisch und Deutsch, mit Spielanleitung. Sehen Sie hier

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Strahlentelex mit ElektrosmogReport

aus der aktuellen Ausgabe Nr.764-765, 32. Jahrgang, vom 1. November 2018

Doppelnummer September / Oktober 2018

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zum Themenbereich Radioaktivität - ionisierende Strahlung

zum Themenbereich ElektrosmogReport - elektromagnetische Felder

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Radioaktivität - ionisierende Strahlung

Strahlenfolgen:

Exposition gegenüber Röntgenstörstrahlung von Radarsoldaten:

Nachweis genetischer Veränderungen bei den Nachkommen

Von Manuel Holtgrewe, Karl Sperling und Peter Krawitz

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Typische Mutationen bei Kindern von Radarsoldaten. Pilotstudie unter Beteiligung der Universität Bonn deutet auf Erbgutschäden durch Röntgenstrahlung hin. Bei den Nachkommen von Radarsoldaten, die während ihrer Dienstzeit höheren Dosen von Röntgenstrahlen ausgesetzt waren, lassen sich mehr Erbgutveränderungen nachweisen als bei Familien ohne Strahlenexposition. Das hat ein Forscherteam der Charité-Universitätsmedizin Berlin, des Berlin Institute of Health (BIH), des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin, der Radboud University Nijmegen (Niederlande) und des Universitätsklinikums Bonn in einer Pilotstudie nachgewiesen.

Folgen von Fukushima:

Das radioaktiv kontaminierte Wasser von Fukushima-daiichi enthält nicht nur Tritium

Bericht von FUKUMOTO Masao

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Seit der Katastrophe von Fukushima ist das kontaminierte Wasser das Kopfzerbrechen bereitende Problem, das bisher nicht gelöst werden konnte.

Strahlenschutz:

Der Bundesrat hat rund 60 Änderungswünsche zur Neufassung des Strahlenschutzrechts

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Die Ländervertretung, der Bundesrat, hat am 19. Oktober 2018 der von der Bundesregierung beschlossenen neuen Verordnung „zur weiteren Modernisierung des Strahlenschutzrechts“ zugestimmt, beschloss allerdings diverse Änderungen an der Regierungsverordnung. Die als „Modernisierung des Strahlenschutzrechts“ bezeichnete Neufassung führt auf über 500 Seiten zahlreiche Neuerungen in insgesamt 19 Verordnungen ein und betrifft neben dem Radonproblem vor allem den Arbeitsschutz und den medizinischen Strahlenschutz.

Atomwirtschaft / Atompolitik:

Schräge Warnungen vor einem Ausstieg aus der Urananreicherung

Den vollständigen Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Bitte bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar.

Die Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau (NRW) und der Brennelementefabrik in Lingen (Niedersachsen) ist rechtlich möglich. In dieser Kernaussage waren sich die meisten Juristen einig, die am 17. Oktober 2018 als Sachverständige an einer Anhörung des Bundestagsausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in Berlin teilgenommen haben. „Jetzt muss weiterhin Überzeugungsarbeit geleistet werden, um die nötigen politischen Mehrheiten für die Stilllegung der beiden Uranfabriken zu bekommen. Und natürlich wird es weiterhin Demonstrationen und andere Protestaktionen geben – bis die Anlagen außer Betrieb sind und nicht länger mit angereichertem Uran und Brennelementen den Betrieb von Atomkraftwerken in Belgien, in der Schweiz und anderswo gewährleisten können“, so der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) in einer ersten Stellungnahme nach der Anhörung.

Die Forderung von Bündnis 90/Die Grünen und Linksfraktion, Urananreicherung und Brennelementeherstellung in Deutschland zu beenden, war von den Juristen sehr unterschiedlich bewertet worden. Ein Teil der Juristen warf in der Anhörung die Frage auf, ob mit dem geforderten Ausstieg Verfassungs-, Völker- oder EU-Recht gebrochen werden würde.

Atomwirtschaft:

Aufforderung an europäische Regionen, sich der „Allianz der Regionen für einen europaweiten Atomausstieg“ anzuschließen

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Am 18. September 2018 fand in Linz das dritte Treffen der „Allianz der Regionen für einen europaweiten Atomausstieg“ statt. Auf Einladung und Initiative von Oberösterreichs Landesrat für Klimaschutz Rudi Anschober wurden Möglichkeiten diskutiert, den europäischen Atomausstieg endlich voranzutreiben. Diese Allianz ist von Bedeutung, weil sie Einfluss auf die EU-Kommission und nationale Regierungen und Parlamente nehmen kann. Die Allianz der Regionen ist auch notwendig, weil die europäischen Regierungen bisher keinen Weg gefunden haben, einen europäischen Atomausstieg politisch einzuleiten.

Atomwirtschaft:

Aktivitäten von Atomkonzernen

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Die deutsche Bundesregierung hat klargestellt, dass sie ungeachtet des beschlossenen Atomausstiegs ihren internationalen Einfluss in der Branche wahren will. In ihrer Antwort (19/4665) auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke erklärte sie, der Erhalt des mit der Brennelementefertigung verbundenen Wissens in Fragen der kerntechnischen Sicherheit, der Entsorgung und des Brennstoffkreislaufs sei Voraussetzung dafür, dass Deutschland seinen Einfluss in internationalen nuklearen Gremien und damit unter anderem bei der Formulierung internationaler Standards in diesen Bereichen wahrt.

Atommüll / Umweltradioaktivität:

Schmelzende Gletscher in Novaya Zemlya enthalten Radionuklide von Atombombentests

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Die Radionuklide aus den Atombombenexplosionen, die lange Zeit in den Gletschern des Archipels eingeschlossen waren, sind dabei, in die Kara- und Barentsmeere zu gelangen.

Atommüll:

Archivverein Deutsches Atomerbe gegründet

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Mehr als 60 Jahre Atomforschung und Atomenergienutzung in Deutschland sind vergangen und fast ebenso lange dauert die gesellschaftliche Auseinandersetzung darum. Die Anti-Atom-Bewegung hat Geschichte geschrieben. Der am 25. Oktober 2018 im Umweltzentrum Braunschweig neu gegründete Verein „Archiv Deutsches Atomerbe“ will sie bewahren, für die nächste Generation zugänglich machen und historisch aufbereiten. „Viele, die seit Jahrzehnten aktiv sind, wollen ihre Keller räumen und wissen nicht, wohin mit den alten Akten“, heißt es im Gründungsaufruf. „Dafür bauen wir ein Archiv zur Geschichte der Atomenergienutzung in Deutschland auf.“

Der Aufbau des Archivs ist ein großes Projekt, das Geld und einen langen Atem braucht. Für den Aufbau der Infrastruktur, die Entwicklung der Archivtektonik und die Institutionalisierung rechnen die Initiatoren mit mehreren Jahren. Wer dieses Projekt unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, Mitglied zu werden, zu spenden oder aktiv mitzuarbeiten.

Archiv Deutsches Atomerbe e.V. in Gründung, c/o Umweltzentrum Braunschweig, Hagenbrücke 1/2, 38100 Braunschweig, info@atomerbe-archiv.de

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ElektrosmogReport - elektromagnetische Felder

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Magnetwahrnehmung I:

PEMF induzieren ROS-Bildung durch Cryptochrom

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Wissenschaftler identifizieren bisher unbekannte Funktion des Magnetorezeptors Cryptochrom. Dies könnte helfen, die widersprüchliche, duale Reaktion des menschlichen Körpers auf Magnetfelder besser zu verstehen. (R.M. Sherrard et al. 2018)

Hochfrequenzwirkung:

2,45 GHz können zu Nierenschädigungen führen

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Wissenschaftler bestrahlen männliche Ratten bereits im Mutterleib mit 2,45 GHz-EMF. Dies Verursacht oxidativen Stress, welcher wiederum die Nierenentwicklung negativ beeinflusst. (A.E. Kuybulu et al. 2016)

Magnetwahrnehmung II:

Die Rolle der Cryptochrome

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Landler und Keays analysieren und kommentieren die Arbeit von Sherrard und Mitarbeitern (s. o.), die die ungeklärte Rolle der Cryptochrome bei Säugetieren untersucht haben. Die Cryptochrome haben nach Ansicht der Autoren noch eine unbekannte, eine „dunkle Seite“. (I. Landler, D.A. Keays 2018)

Rezension:

Die Digitale Weltrettung

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Ohne Digitalisierung wird die Welt untergehen, davon scheint der Autor Jörg Heynkes überzeugt zu sein. Dabei schaut er keineswegs pessimistisch in die Welt. Allerdings ist manches zu kurz gedacht, vieles bleibt unklar. (Jörg Heynkes 2018)

Kurzmeldungen

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·         Digitale Gesellschaft: Mobilfunkpolitik am Ende

·         Professoren kritisieren ICNIRP

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Die aktuelle Ausgabe für den Monat November 2018 hat 16 Seiten.

Die nächste Ausgabe folgt am Donnerstag, 6. Dezember 2018.

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